Marie NDiaye: Ladivine

Artikelnummer: 978-3-518-46642-1

Einmal im Monat besucht Malinka ihre Mutter Ladivine Sylla in Bordeaux. Von Malinkas Existenz mit Mann und Kind, ihrem wohlgeordneten, bürgerlichen Leben ahnt die Mutter nichts. Ebenso wenig weiß Malinkas Familie von den Besuchen in Bordeaux, denn sie schämt sich der afrikanischen Herkunft von Ladivine.

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Einmal im Monat besucht Malinka ihre Mutter Ladivine Sylla in Bordeaux. Von Malinkas Existenz mit Mann und Kind, ihrem wohlgeordneten, bürgerlichen Leben ahnt die Mutter nichts. Ebenso wenig weiß Malinkas Familie von den Besuchen in Bordeaux, denn sie schämt sich der afrikanischen Herkunft von Ladivine. Und doch hängt sie an ihr mit zärtlicher, verzweifelter Liebe. Die Güte und Freundlichkeit, die Malinka gegen jedermann zeigt, verbergen nur ihre Schuldgefühle vor sich selbst - und setzen gerade dadurch fatale Ereignisse in Gang.

Von der französischen Provinz nach Afrika und Berlin führen die verzweigten Wege in Marie NDiayes Roman. Mit der gewohnten sprachlichen Leichtigkeit und Virtuosität entfaltet sie die Innenperspektive ihrer Figuren und spürt die geheimen Fäden auf, die Menschen untereinander verbinden, bis sie durch ein Verhängnis zerrissen werden.

08.09.2015
Marie NDiaye wird mit dem Nelly-Sachs-Preis 2015 ausgezeichnet. Der Preis wird seit 1961 von der Stadt Dortmund verliehen und soll Persönlichkeiten ...
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Autor*in / Hrsg.: Marie NDiaye
Belletristik: zeitgenössischer Roman
Literatur zu: Migration und Exil
Weitere Informationen: Suhrkamp TB Bd. 4642
Originaltitel: Ladivine
Übersetzt von: Claudia Kalscheuer
Umfang: 444 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 3 x 19 x 11.9 cm
Gewicht: 402 g
Erscheinungsdatum: 06.12.2015

~ LESEPROBE ~

»Heftiges Glück, tiefstes Elend, überschwängliche Dankbarkeit: Marie NDiayes rauschhafter Roman Ladivine.«
Iris Radisch, DIE ZEIT

»Dieser phantastische, todtraurige Roman handelt von einer Einsamkeit, der niemand entkommt und die doch jeden antreibt. Sehr schön übersetzt von Claudia Kalscheuer, entfaltet Ladivine einen Sog, der in Regionen führt, die man freiwillig nicht betreten würde.«
Ina Hartwig, Süddeutsche Zeitung

»Dass Marie NDiaye Gewalt und Angst als Bestandteil der Liebe begreift und dafür eine Sprache findet, macht die vibrierende Intensität von Ladivine aus.«
Maike Albath, Neue Zürcher Zeitung

»Zu den ausgesprochenen Stärken NDiayes gehören auch die psychologischen Tiefenbohrungen, die kühle, aber nie kompromittierende Sezierung ihrer Figuren.«
Ulrike Baureithel, der Freitag

»Marie NDiaye erweist sich auch mit diesem Buch als eine souveräne Erzählerin. Leichtfüßig tänzelt sie durch eine literarische Landschaft.«
Tilman Krause, DIE WELT

»Wohl eine der aufregendsten und verstörendsten unter den Schriftstellerinnen.«
Alice Schwarzer, Emma Nr. 4 (Juli/August)

»Keine menschliche Regung ist der Autorin fremd, weshalb man nicht aufhören möchte, zu lesen.«
Marie Luise Knott, Deutschlandfunk

»Auch in Ladivine lotet die erklärte Feministin die Grenzen von Figuren aus, die zwar in Schuldzusammenhänge verstrickt sind, aber ihre Würde nie verlieren - zumindest nicht die Frauen.«
Ulrike Baureithel, Der Tagesspiegel

»Marie NDiaye hat einen anspielungsreichen, brillant komponierten Roman geschrieben, der auch davon erzählt, wie sich die Traumata von Flucht und Migration in der Psyche der Nachkommen einnisten.«
Heide Soltau, NDR Kultur

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