Marina Benjamin: Zwischenzeiten. Vom Verstehen der Wechseljahre

Artikelnummer: 978-3-7160-2791-2

Marina Benjamin erzählt von den mittleren Jahren einer Frau - ganz persönlich, kulturhistorisch versiert und kunstvoll literarisch. Ausgangspunkt ihres Schreibens ist ihr eigener Körper, den sie Stück für Stück vermisst, um so die seelischen, körperlichen, sozialen und familiären Umwälzungen zu erfassen, die es mit sich bringt, wenn man aus den Rhythmen und Rollen heraustritt, die das Leben zuvor bestimmt haben.

22,00 €

inkl. 7% USt. , zzgl. Versand

Lieferzeit: 6 - 10 Werktage



Marina Benjamin erzählt von den mittleren Jahren einer Frau - ganz persönlich, kulturhistorisch versiert und kunstvoll literarisch. Ausgangspunkt ihres Schreibens ist ihr eigener Körper, den sie Stück für Stück vermisst, um so die seelischen, körperlichen, sozialen und familiären Umwälzungen zu erfassen, die es mit sich bringt, wenn man aus den Rhythmen und Rollen heraustritt, die das Leben zuvor bestimmt haben. Sie berichtet von Einschnitten und Verlusten, zeigt aber auch, wie es gelingen kann, das Gleichgewicht wiederzugewinnen. Dieses Buch erklärt endlich vollkommen aufrichtig, was es als Frau bedeutet, in die mittleren Jahre zu kommen, und ist ein zutiefst erhellender Begleiter.

Autor*in / Hrsg.: Marina Benjamin
Details: Übersetzt von: Sabine Längsfeld
Einbandart: gebunden
Umfang: 288 S.
Format (T/L/B): 2.6 x 21 x 13 cm
Gewicht: 387 g
Erscheinungsdatum: 18.09.2020
Rezension bei deutschlandfunkkultur.de

Die Britin Marina Benjamin erzählt ihre eigene Geschichte, davon wie es sich anfühlte, als sie nach einer Hysterektomie, einer Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke, von jetzt auf sofort in hohem Bogen in die Perimenopause katapultiert wurde.

Einem Schock gleich erzählt sie von Verlust, Trauer und Angst. "Das Älterwerden", schreibt die heute 56-jährige, "trifft uns wie eine Schlag in die Magengrube und krempelt uns vollkommen um."

Protokoll des Innenlebens

Benjamin erstellt dazu ein Protokoll ihres Innenlebens. Aber sie will auch Kompass sein und die Lücke schließen: Ihr selbst fehlten die schriftlichen Berichte darüber, wie es sich anfühlt in der Lebensmitte anzukommen. Einzige Zeuginnen sind ihr Simone de Beauvoir, die französische Autorin Colette und die amerikanische Medizinerin Christiane Northrup. An sie will die Engländerin anknüpfen und sich an ihnen abarbeiten.

Vor allem an Dr. Northrup, deren radikale Ermunterung, dass Frauen nach der Menopause ihr Leben mit neuer Energie und Klarsicht gestalten sollen, missfällt ihr: zu viele Verallgemeinerungen, zu viel Aufwiegelei. Und so wählt Benjamin den entgegengesetzten Weg.

» weiter lesen bei deutschlandfunkkultur.de

Durchschnittliche Artikelbewertung

Geben Sie die erste Bewertung für diesen Artikel ab und helfen Sie Anderen bei der Kaufenscheidung: