Markus Orths, Kerstin Meyer: Das Zebra unterm Bett

Artikelnummer: 978-3-89565-310-0

Eines Morgens liegt unter Hannas Bett ein Zebra. Ein lebendiges Zebra! Einfach so. Hanna ist mit ihren beiden Papas neu in die Gegend gezogen und so ist es ihr recht, dass Bräuninger, so heißt das Zebra, sie in die Schule begleitet.

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'Bräuninger? Komischer Name für ein Zebra.'

'Find ich auch. Aber da kann man nichts machen.'

Eines Morgens liegt unter Hannas Bett ein Zebra. Ein lebendiges Zebra! Einfach so. Hanna ist mit ihren beiden Papas neu in die Gegend gezogen und so ist es ihr recht, dass Bräuninger, so heißt das Zebra, sie in die Schule begleitet. Ein Zebra im Unterricht? Das geht nicht! Da Bräuninger aber verflixt gut schreiben, rechnen und turnen kann, darf er bleiben. Zumindest fürs Erste. Diesen Schultag werden die Kinder nie vergessen: Schreiben lernen auf Bräuningers Streifen! Bocksprünge über seinen Rücken! Traumstunde! Doch plötzlich geht die Tür auf: Zwei Zoowärter erscheinen und führen Bräuninger ab. Was soll Hanna jetzt machen?

Markus Orths erzählt witzig und tiefsinnig von Andersartigkeit und Fremdsein. Dass Hanna bei ihren 'homosensationellen' Vätern aufwächst, wird herrlich unaufgeregt thematisiert und Kerstin Meyer hat die Stimmungslagen der Figuren in ihren Illustrationen großartig eingefangen.

Empfohlen von der Stiftung Lesen (2016)
Jury: "Wunderbare Freundschaftsgeschichte - zum Verlieben, Lachen und Nachdenken!"


Autor*in / Hrsg.: Markus Orths
Illustrator*in: Kerstin Meyer
Kinderbuch zu: Abenteuergeschichten Regenbogenfamilie & Adoption Toleranz & Anders sein Freundschaft
Details: Umfang: 72 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.2 x 21.5 x 15.3 cm
Gewicht: 287 g
Lesealter: 6+
Erscheinungsdatum: 13.07.2015

~ LESEPROBE ~

Rezension des Leipziger Lesekompass von Leipziger Buchmesse und Stiftung Lesen (2016):

Dass sich unter einem Hochbett im Kinderzimmer so einiges ansammelt, ist sicher nichts Ungewöhnliches. Aber das, was Hanna eines Morgens dort findet, hat definitiv Seltenheitswert. Denn Bräuninger - so heißt der unerwartete Gast - ist ... ein Zebra! Und ja: Es kann durchs Fenster klettern und mag Nutellabrot zum Frühstück. Hannas "homosensationelle" Papas verdauen die Überraschung erstaunlich gut - und wundern sich höchstens, dass Hanna sich mit Bräuninger den Schulweg plötzlich allein zutraut. Auch in der Schule wartet das Zebra mit überragendem und laut Direktor Dr. Flausch keinesfalls vorschriftsmäßigem Selbstbewusstsein, erstaunlicher Allgemeinbildung und ziemlich fantastischen Geschichten auf. So etwas färbt ab. Und nach allerhand aberwitzigen Verwicklungen heißt es darum: Zebramission erfüllt!

Kein klassisches Erstleserbuch, aber eine sehr komische und dabei einfühlsame Geschichte zum Thema "Anderssein". Bräuninger tänzelt mit herrlicher Hemmungslosigkeit über Klischees und Konventionen hinweg und lässt Bedenkenträger ziemlich alt aussehen. Die witzigen, dosiert eingesetzten Illustrationen ergänzen den Text dabei perfekt. Und wer sich das Selberlesen noch nicht zutraut, lernt den gestreiften Helden eben beim Vorlesen kennen.

Themen: Familienkonstellationen, Freundschaft, Selbstbewusstsein, Schule, Abenteuer

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