Martha Wilhelm: Berlinerinnen. 20 Frauen, die die Stadt bewegten

Artikelnummer: 978-3-944594-01-9

In 20 Biografien porträtiert Martha Wilhelm faszinierende Berliner Frauen aus drei Jahrhunderten. Das Spektrum umfasst prominente und neu zu entdeckende Berlinerinnen aus allen Gesellschaftsbereichen: Kunst und Kultur, Bildung und Wissenschaft, Politik und Sport.

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In 20 Biografien porträtiert Martha Wilhelm faszinierende Berliner Frauen aus drei Jahrhunderten. Das Spektrum umfasst prominente und neu zu entdeckende Berlinerinnen aus allen Gesellschaftsbereichen: Kunst und Kultur, Bildung und Wissenschaft, Politik und Sport. Sie alle prägten das Bild der Stadt - in ihren Lebensgeschichten wird die Historie Berlins wieder lebendig.

Der Band beinhaltet die Biografien von Rahel Varnhagen, Königin Luise, Bettina von Arnim, Fanny Mendelssohn, Hedwig Dohm, Franziska Tiburtius, Käthe Kollwitz, Else Lasker-Schüler, Rosa Luxemburg,Clara Grunwald, Lise Meitner, Melli Beese, Louise Schroeder, Valeska Gert, Marga Meusel, Marlene Dietrich, Hildegard Knef, Charlotte von Mahlsdorf, Christa Wolf und Nina Hagen.

Autor*in / Hrsg.: Martha Wilhelm
Biografien von/über: Sammelportraits
Zeitepoche: 20. und 21. Jh. 18. und 19. Jh.
Weitere Informationen: Umfang: 128 S., 60 meist farb. Abb.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.4 x 28.7 x 21.7
Gewicht: 840 g
Erscheinungsdatum: 19.09.2013

Rezension von Philippa Schindler auf AVIVA-Berlin:

Ob Salonière in der Weltmetropole Berlin oder Revolutionärin im hinterhöfischen Muff der ArbeiterInnensiedlung - die Lektorin und Autorin rollt anhand von Frauenbiographien das historische Leben in der Hauptstadt neu auf.

Die Berliner Stadtgeschichte hat ihre Frauen entdeckt. Vor gut fünfundzwanzig Jahren - also direkt nach der Wende - war das Interesse an ihnen erwacht, seitdem wächst das Angebot an Stadtführungen, Vorträgen und Publikationen zum Thema. Auch Martha Wilhelms Portraitsammlung "Berlinerinnen" reiht sich in diese Programmpalette ein. In ihrem Buch stellt die Autorin zwanzig Frauen vor, die Kultur, Wissenschaft und Politik in Berlin geprägt haben.

Angefangen bei der Schriftstellerin und Salonière Rahel Varnhagen bis hin zur Punkmusikerin Nina Hagen führt sie uns durch drei Jahrhunderte Stadt- und Frauengeschichte. Es wird erzählt vom revolutionären Aufbegehren Rosa Luxemburgs, vom bewegten Leben der Ausnahmekünstlerin Valeska Gert und dem leidenschaftlichen Forscherinnengeist der Physikerin Lise Meitner. "Berlinerinnen" wird so zu einem Denkmal für all jene Frauen, die sich nicht von den Verstrickungen ihrer Zeit unterkriegen ließen, sondern erhobenen Hauptes für ihre Ideale eintraten. Das Buch erzählt aber auch von der Verantwortung, die eigene Umgebung mitzugestalten und die Stadt zu einem gerechten und guten Lebensraum zu machen. Ob als Louise Schroeder, der ersten Oberbürgermeisterin Berlins, oder wie im Fall der Ärztin Franziska Tiburtius - ohne diese Frauen wäre Berlin nicht die Stadt, die es heute ist.

Viel zu lange schien die Geschichte ausschließlich von Männern gemacht zu werden - das gilt nicht nur für die öffentliche Wahrnehmung, sondern auch für geschichtswissenschaftliche Dokumentationen. Frauen, aus vielen gesellschaftlichen Bereichen ohnehin ausgegrenzt, traten so nur als Randnotiz in den Geschichtsbüchern auf, unter "verheiratet mit" oder "Tochter von".

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