Mascha Alechina: Tage des Aufstands

Artikelnummer: 978-3-945867-09-9

Auf das Punk-Gebet folgt die Punk-Novelle. In dieser berichtet Alechina über ihren Auftritt in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale, die Hetzjagd danach, die Inhaftierung, den 'sogenannten' Prozess und die Lagerhaft. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei Alechinas Kampf gegen die Erniedrigungsstrukturen der Strafkolonie Nr. 28 von Beresniki zu, von wo sie dann in die Strafkolonie Nr. 2 von Nischni Nowgorod versetzt wurde.

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Auf das Punk-Gebet folgt die Punk-Novelle. In dieser berichtet Alechina über ihren Auftritt in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale, die Hetzjagd danach, die Inhaftierung, den 'sogenannten' Prozess und die Lagerhaft. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei Alechinas Kampf gegen die Erniedrigungsstrukturen der Strafkolonie Nr. 28 von Beresniki zu, von wo sie dann in die Strafkolonie Nr. 2 von Nischni Nowgorod versetzt wurde.

Autor*in / Hrsg.: Mascha Alechina
Feminismus: Russischer Feminismus
Land im Fokus: Russland
Details: Pussy Riot, ciconia ciconia 9
Originaltitel: Riot Days
Übersetzt von: Maria Rajer
Umfang: 292 S., mit zahlreichen s.w. Illustrationen
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1.8 x 19 x 12 cm
Gewicht: 364 g
Erscheinungsdatum: 22.09.2017

Rezension von Sharon Adler auf AVIVA-Berlin:

Auf das Punk-Gebet folgt die Punk-Novelle. In ihrem politischen Manifest berichtet Mascha Alechina über ihren Auftritt in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale, die Hetzjagd danach, die Inhaftierung, den Schauprozess und die Lagerhaft. Im Fokus ihres Buches steht Alechinas Kampf gegen die Erniedrigungsstrukturen der Strafkolonie Nr. 28 von Beresniki, von wo sie in die Strafkolonie Nr. 2 von Nischni Nowgorod versetzt wurde. Ihr Motto: No pasarán!

"Pussy Riot", die 2011 gegründete feministische, regierungs- und kirchenkritische Künstler*innenbewegung aus Moskau, kämpft mit ihren provozierenden Aktionen öffentlich für Freiheit in Russland. Berühmt wurde der Name 2012, als acht Mitglieder im zentralen Gotteshaus der Russisch-Orthodoxen Kirche in Moskau ein "Punk-Gebet? aufführten, um damit gegen die Allianz von Kirche und Staat zu protestieren.

"Jungfrau Maria, heilige Muttergottes,
räum Putin aus dem Weg, räum Putin aus dem Weg!"


Keine drei Minuten dauerte der Auftritt der fünf Frauen am 21. Februar 2012 in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau, aber er schrieb Geschichte. Während drei der Aktivistinnen verhaftet und wegen "Rowdytums" und "religiösem Hass" zu jahrelanger Lagerhaft verurteilt wurden, brachen weltweite Proteste gegen den überdimensionierten Schauprozess los. Ob die Unterstützer*innen lautstark demonstrierten, Petitionen aufsetzten oder auf Rockkonzerten die Freilassung der Aktivistinnen forderten - die neonfarbenen Skimützen der Band wurde zum weltweiten Zeichen der Solidarität.

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