Mira Sigel, Manu Schon, Caroline Werner, Ariane Panther, Huschke Mau (Hrsg.): Störenfriedas. Feminismus radikal gedacht

Artikelnummer: 978-3-7460-1851-5

Der Feminismus ist eine der erfolgreichsten Bewegungen der Welt, trotzdem gehören Sexismus, sexuelle Gewalt, sexuelle Ausbeutung und Diskriminierung noch immer zum Alltag von Frauen. Radikaler Feminismus dekonstruiert und demaskiert sexistische Unterdrückung und führt sie auf ihre patriarchalen Ursprünge zurück.

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Der Feminismus ist eine der erfolgreichsten Bewegungen der Welt, trotzdem gehören Sexismus, sexuelle Gewalt, sexuelle Ausbeutung und Diskriminierung noch immer zum Alltag von Frauen. Radikaler Feminismus dekonstruiert und demaskiert sexistische Unterdrückung und führt sie auf ihre patriarchalen Ursprünge zurück. Prostitution, Pornografie und sexuelle Gewalt werden durch eine bis heute nicht überwundene sexistische Grundhaltung gespeist, die zu kritisieren sich jeder einzelne Beitrag in diesem Buch vorgenommen hat. Wie steht es um die Alternativen - wie könnte eine Gesellschaft jenseits von geschlechtlicher Unterdrückung aussehen?

"Störenfriedas" sind alle Frauen, die den patriarchalen Frieden stören. Nur wenn wir Freiheit von geschlechtlicher Unterdrückung radikal denken, wird sie möglich.

Autor*in / Hrsg.: Mira Sigel Ariane Panther Caroline Werner Manuela Schon Huschke Mau
Feminismus: Deutscher Feminismus Radikalfeminismus
Details: Umfang: 556 S., 2 farbige Illustr.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 3.4 x 22 x 17 cm
Gewicht: 956 g
Erscheinungsdatum: 12.02.2018

Rezension von Ahima Beerlage auf AVIVA-Berlin:

"Wir betrachten Probleme von der Wurzel an - und die Wurzel der Frauenunterdrückung ist das Patriarchat. Dieses gilt es zu kritisieren, in all seinen Formen". Die Autorinnen und Bloggerinnen dieser Textsammlung verstehen sich als Radikalfeministinnen. Ihr gemeinsamer Nenner: Ihr Kampf gegen alle Formen des Alltagssexismus, sexistische Werbung, Gewalt gegen Frauen, Pornographie und die Objektifizierung von Frauen.

"Wir betrachten Probleme von der Wurzel an - und die Wurzel der Frauenunterdrückung ist das Patriarchat. Dieses gilt es zu kritisieren, in all seinen Formen". Die Autorinnen und Bloggerinnen dieser Textsammlung verstehen sich als Radikalfeministinnen. Ihr gemeinsamer Nenner: Ihr Kampf gegen alle Formen des Alltagssexismus, sexistische Werbung, Gewalt gegen Frauen, Pornographie und die Objektifizierung von Frauen.

Der Körper der Frau ist keine Ware

Dabei wenden sie sich besonders gegen Prostitution, da, so die Herausgeberinnen, der Körper der Frauen in dem Geschäft die Ware sei, Zwangsprostitution und Ausbeutung mehrheitlich arme Frauen und solche aus anderen Ländern treffen würde und nur wenige Betroffene den Weg der Legalisierung wählen würden, da sie gesellschaftliche Ausgrenzung fürchten müssen.

Am Thema "Kampf gegen Prostitution" haben sich die "Störenfriedas" zusammengefunden. Ihre politische Arbeit dokumentieren und diskutieren sie seit dem Sommer 2014 auf dem Webblog "Störenfriedas". In dem gleichnamigen Buch erläutern sie ihre Position als Radikalfeministinnen und bezeichnen sich als vierte Welle des Feminismus. Die erste Welle habe um das Frauenwahlrecht gekämpft. Die zweite Welle sei eine radikale(...), auf die tatsächlichen Lebenswelten von Frauen zugeschnittene Kritik am Patriarchat gewesen, die von einer dritten durch die Gender Studies abgelösten Welle des Postfeminismus dominiert worden sei. In dieser Bewegung "sollten alle inkludiert werden. Die Homosexuellen, die Trans, die Inter, überhaupt alle, müsst(t)en in den entsprechenden Textabschnitten ausdrücklich miteingeschlossen werden."

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