Monika Gänßbauer, Terry Siu-han Yip (Hrsg.): Die reisende Familie. Hongkonger Autorinnen erzählen

Artikelnummer: 979-3-89733-402-1

In diesem Band werden fünf der im deutschsprachigen Raum kaum bekannten Autorinnen aus Hongkong vorgestellt.

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In diesem Band werden fünf der im deutschsprachigen Raum kaum bekannten Autorinnen aus Hongkong vorgestellt.

Im Jahr 2017 jährt sich die Rückkehr Hongkongs an Festlandchina zum 20. Mal. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um Literatur aus Hongkong näher in den Blick zu nehmen. Diese Publikation versammelt Erzählungen der folgenden Hongkonger Gegenwartsautorinnen: XI Xi, HO WU Yin Ching, CHUNG Hiu Yeung, Dorothy TSE und HON Lai-Chu. Die Texte handeln vom Leben in der schillernden Megacity. Sie thematisieren Emigration und Einsamkeit, Beziehungen zwischen Mann und Frau sowie Fragen von Identität. Die fünf Erzählungen sind begleitet von einer Einführung, die Literatur in Hongkong kontextualisiert und einen Überblick über wichtige literarische und gesellschaftliche Entwicklungen in Hongkong gibt.

Autor*in / Hrsg.: Terry Siu-han YIP Monika Gänßbauer
Land im Fokus: China
Literatur aus: Asien
Details: edition cathay 71
Umfang: 100 S.
Einband: Kartoniert
Erscheinungsdatum: 15.05.2017

Rezension von Stefanie Clement bei den Bücherfrauen:

Es handelt sich um fünf Kurzgeschichten von Autorinnen, die entweder von China nach Hongkong gekommen oder dort geboren sind. Wobei man sich bei Hongkong immer die besondere Situation bewusst machen muss. Nach der Rückgabe an Festlandchina vor 20 Jahren unterliegt Hongkong der chinesischen Souveränität, wird aber noch autonom verwaltet. Dieser Zustand einer politischen Zerrissenheit zeigt sich auch im vorliegenden Band.

Allen Erzählungen ist das Gefühl der Einsamkeit gemeinsam und alle behandeln die Beziehungen zwischen Mann und Frau oder innerhalb der Familie, doch hat jede Autorin ihren eigenen Stil. Beschrieben wird das Leben in der schillernden Großstadt, die aber für jeden Einzelnen Einsamkeit und Beziehungssuche bedeutet. Der Stil der Erzählungen ist mal absurd, mal surreal, erinnert zum Teil an Kafka.

Hilfreich zum Verständnis war die ausführliche Einleitung, die einen gründlichen Überblick über die literarischen Strömungen sowie die gesellschaftlichen Entwicklungen in Hongkong gibt.

» zur Rezension auf buecherfrauen.de

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