Nadine Kegele: Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause

Artikelnummer: 978-3-7076-0501-3

Preisgekröntes Romandebüt, das um vier Freundinnen kreist, um Klassenherkünfte, Mutter-Tochter-Konflikte, Beziehungen und Gewalt, sexuelle Identität und persönliche Veränderung ...

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"Vielleicht werde ich verrückt. Wenn man allein ist, merkt man das nicht sofort, oder erst, wenn es zu spät ist. Die Katze ist kein guter Gradmesser. Ich meine: Wir reden miteinander."

Nora bringt einen Hund um und vielleicht war es Mord. Die Füchsin füttert Blutegel, wenn sie nicht gerade Yoga macht. Vera ist Comic-Heldin im eigenen Sektimperium. Und Ruth eine Lesbe, die ein Kind will, Geschlecht egal, Hauptsache kein Junge und kein Mädchen. Und während die Freundinnen ein Leben versuchen, das sich nicht bloß gut anfühlt, sondern auch gut ist, liegt eine Mutter im Koma und stirbt - hoffentlich, wenn es nach ihrer Tochter geht.

Nadine Kegele, klassenbewusste Feministin mit Arbeiter-/Armutsherkunft, schreibt in ihrem Romandebüt über Frauenleben und Klassenherkünfte, Mutter-Tochter-Konflikte, Beziehungen und Gewalt, sexuelle Identität und persönliche Veränderung ...

Das Romandebüt ist bereits vor Erscheinen preisgekrönt: Für eine Arbeitsfassung erhielt die Autorin 2013 den Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. "Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause" beschreibt das Leben in Worten, so unglaublich treffend, als wären sie für Nadine Kegele erfunden worden.

~ Autorinnen-Interview auf taz.de ~


Autor*in / Hrsg.: Nadine Kegele
Weitere Informationen: Umfang: 316 S.
Einbandart: gebunden
Format: 2.9 x 19.6 x 13.5 cm
Gewicht: 434 g
Erscheinungsdatum 22.08.2014

~ FEMBooks-Rezension ~

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