Nadine Kegele: Lieben muss man unfrisiert. Protokolle nach Tonband

Artikelnummer: 978-3-218-01066-5

40 Jahre nach Erscheinen von Maxie Wanders Bestseller 'Guten Morgen, du Schöne' ist es Zeit für eine Neubefragung. Welches Selbstverständnis haben Frauen* heute, mit welchem Rollenbild werden sie erwachsen und was wollen sie verändern? 19 Frauen* zwischen Madrid und Berlin, zwischen 16 und 92 Jahren erzählen ungeschönt und mit viel Humor aus ihrem Leben, von ihren Ängsten und Sorgen, von falschen, richtigen und notwendigen Entscheidungen und davon, was es braucht, um glücklich zu sein.

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40 Jahre nach Erscheinen von Maxie Wanders Bestseller 'Guten Morgen, du Schöne' ist es Zeit für eine Neubefragung. Welches Selbstverständnis haben Frauen* heute, mit welchem Rollenbild werden sie erwachsen und was wollen sie verändern? 19 Frauen* zwischen Madrid und Berlin, zwischen 16 und 92 Jahren erzählen ungeschönt und mit viel Humor aus ihrem Leben, von ihren Ängsten und Sorgen, von falschen, richtigen und notwendigen Entscheidungen und davon, was es braucht, um glücklich zu sein.

Nadine Kegele hat in ihrem Buch höchst heterogene und spannende Lebenswelten vereint. Sie alle machen deutlich, dass sexuelle Übergriffe und Diskriminierung, Krieg und Flucht, Rassismus und soziale Ungleichheit auch heute noch die großen Lebensthemen sind.

'Später, als ich schon länger verheiratet war, habe ich Sexualität erlebt, wie wenn das etwas wäre, das ich tun müsste, um Ruhe zu haben.' (Michaela, 48)


Autor*in / Hrsg.: Nadine Kegele
Details: Umfang: 352 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.7 x 20.6 x 13 cm
Gewicht: 447 g
Erscheinungsdatum: 15.03.2017

~ LESEPROBE ~

Rezension von Christina Mohr auf AVIVA-Berlin:

1977 erschien "Guten Morgen, du Schöne. Protokolle nach Tonband", Maxie Wanders Sammlung authentischer Alltagsgeschichten von Frauen aus der DDR. Vierzig Jahre später erneuert die Wiener Autorin Nadine Kegele das Experiment...

Die Messlatte liegt hoch für Nadine Kegeles Interviewbuch "Lieben muss man unfrisiert", das sogar denselben Untertitel trägt wie sein berühmtes Vorbild: "Protokolle nach Tonband". 1977 veröffentlichte die von Wien in die DDR emigrierte Autorin und Journalistin Maxie Wander den Band "Guten Morgen, du Schöne", in dem sie Frauen unterschiedlicher Jahrgänge, Herkünfte und Tätigkeiten aus ihrem Leben, über ihre Wünsche und Sorgen berichten lässt. Dem Echtheitsversprechen entgegengesetzt griff Wander durchaus in die Protokolle ein, kommentierte und formulierte um - machte aus Gesprächen Literatur. Ihr Buch war nicht das erste seiner Art, einige Jahre zuvor waren Sarah Kirschs "Fünf unfrisierte Erzählungen aus dem Kassetten-Recorder" erschienen, Wanders unkaschiert adaptiertes Vorbild. Doch "Guten Morgen..." wurde ungleich populärer, erfuhr sogar eine Bühnenfassung und mehrere Verfilmungen.

Die Wiener Autorin Nadine Kegele greift - quasi zum 40. Geburtstag von "Guten Morgen, du Schöne" - Maxie Wanders Prinzip wieder auf. Achtzehn Frauen lässt Kegele zu Wort kommen, im Alter von 16 bis 92 Jahren. Um den Bezug zum Vorbild gleich zu Beginn greifbar zu machen, notiert Kegele anstatt eines Vorworts ein fiktives Gespräch zwischen ihr und (der 1977, also zum Erscheinen ihres Buches mit nur 44 Jahren an Krebs gestorbenen) Wander, das tatsächliche Vorwort stammt von keiner Geringeren als Marlene Streeruwitz.

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