Nadine Lange, Anja Kühne, Björn Seeling, Tilmann Warnecke: Heteros fragen, Homos antworten

Artikelnummer: 978-3-89656-254-8

In 50 Kolumnen hat das Queerspiegel-Team Woche für Woche den Leserinnen und Lesern des Berliner Tagesspiegels die Homo-Welt erklärt. Im September erscheint nun das gesammelte Wissen dieser Expert*innen im Querverlag und verspricht, Licht ins Dunkel zu bringen - zumindest was die Fragen Heterosexueller angeht bezüglich der Mysterien ihrer homosexuellen Mitbürger*innen.

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In 50 Kolumnen hat das Queerspiegel-Team Woche für Woche den Leserinnen und Lesern des Berliner Tagesspiegels die Homo-Welt erklärt. Im September erscheint nun das gesammelte Wissen dieser Expert*innen im Querverlag und verspricht, Licht ins Dunkel zu bringen - zumindest was die Fragen Heterosexueller angeht bezüglich der Mysterien ihrer homosexuellen Mitbürger*innen.

Zahlreiche Fragen, die sich viele sonst nicht zu stellen trauen, werden mit fachlicher Kompetenz, journalistischer Sorgfalt und einer Prise Humor beantwortet. Die Autor*innen prüfen Stereotypen auf ihren Wahrheitsgehalt und räumen mit Mythen und Vorurteilen auf.

Ob als Nachhilfe für den besten Freund, als kleiner Ratgeber für die Eltern oder die verklemmte Arbeitgeberin - Heteros fragen, Homos antworten ist das perfekte Geschenk für die neugierigen Heterosexuellen in Deinem Leben. Und eine Argumentationshilfe für alle queeren Menschen, denen ähnliche Fragen gestellt werden.

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Das Queerspiegel-Team. Anja Kühne, Björn Seeling, Nadine Lange und Tilmann Warnecke (von links) sind die Autor*innen der Kolumne "Heteros fragen, Homos antworten". Sie arbeiten als Redakteur*innen beim Berliner Tagesspiegel in den Ressorts Berlin, Kultur und Wissen. Gemeinsam betreuen sie auch den Queerspiegel, den Blog des Tagesspiegels über Lesben, Schwule, Bisexuelle und trans- und intergeschlechtliche Menschen. Heteros fragen, Homos antworten erschien 2017 im Querverlag.

Leseprobe


Details: Umfang: 176 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2 x 14.8 x 9.9 cm
Gewicht: 152 g
Erscheinungsdatum: 25.08.2017

~ LESEPROBE ~

Rezension von Elianna Renner auf auf AVIVA-Berlin:

Eine längst überfällige Zusammenfassung von kritischen und analytischen Texten in queerfeministischen Kontexten. Lesegenuss nicht nur für "weiße Privilegierte" sondern für alle, die sich gerne lustvoll in Debatten stürzen und auch (ab und an) mit Selbstkritik umgehen können. Dafür hat sich die Herausgeberin kompetente Autorinnen ins Boot geholt. Veröffentlich wurde die Anthologie im Querverlag.

"Beissreflexe" analysiert, klärt auf und hinterfragt politische und moralische Herangehensweisen in queerfeministischen Kreisen.
Insgesamt 27 Autor_innen aus unterschiedlichsten Kontexten setzen sich mit Themen wie die "Funktion der Betroffenheit", "Queering Islam" / "Islamophobie", "Queere Theorie", "Sichtbarkeit der Lesben", und "Pinkwashing und Antisemitismus" etc auseinander. Es werden Machtstrukturen und Unterdrückungsmechanismen aufgezeigt, die Aktivist_, innen benutzen um ihre politischen Interessen zu transportieren. Eigentlich kein neue Maxime, wenn nicht zu bedenken wäre, dass ausgerechnet der politische Anspruch bei Queerfeminist_innen, was Selbstbestimmung, Sensibilität und Kritik an Machtstrukturen anbelangt, sehr hoch gesetzt ist. Schwierig wird es dann, und das versucht diese Anthologie aufzuzeigen, wenn political correctness und critical whiteness den Katholizismus ersetzen, anstelle des Versuchs, eine selbstkritische und herzliche community zu etablieren, die fähig ist, genau diese Machtstrukturen zu hinterfragen.

Wenn Identität und persönliche Erlebnisse Verhaltensweisen diktieren, Befindlichkeiten politisch werden, und eine "Olympiade der Diskriminierten" entsteht, sollten wir spätestens dann versuchen zu verhindern, dass sich eine "Rottenmeier-Bewegung" bildet.
("Heidi": Johanna Spyri.1880, Fräulein Rottenmeier: Kontrollinstanz fürs richtige Benehmen)

» weiterlesen auf aviva-berlin.de


Rezension von Maya auf dem Blog Die Störenfriedas:

Ein AutorInnen-Kollektiv rund um Patsy L'Amour lalove hat einen Sammelband herausgebracht, dessen Beiträge sich kritisch mit der queerfemistischen (Netz)szene (in Berlin) und den dort vorherrschenden Strukturen, der Meinungs- und Diskussionskultur und ihren Reglements auseinandersetzen. Auch wenn Kritik und das Aufzeigen dieser destruktiven Strukturen und Dynamiken bereits stattgefunden hat und glücklicherweise zunimmt: Die Beiträge füllen in ihrer Komprimiertheit und Klarheit eine Lücke und eine längst fällige und breite Debatte könnte mit dem vorliegenden Band angestoßen werden (oder schon angestoßen worden sein, das illustriert jedenfalls das korrespondierende Twitter-Spektakel).

Die AutorInnen widmen sich den übergeordneten Themen Betroffenheit, Schmutzräume und Trigger, Privilegiencheck, Queere Theorie, Pinkwashing und Antisemitismus, Queering Islam, Queer in Berlin.

» weiterlesen auf diestoerenfriedas.de

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