Natalie Zemon Davis: Metamorphosen. Das Leben der Maria Sibylla Merian

Artikelnummer: 978-3-8031-2766-2

Natalie Zemon Davis erzählt die Biographie dieser ungewöhnlich selbständigen und erfolgreichen Frau nicht nur mitreißend - es gelingt ihr auch, die Quellen zum Sprechen zu bringen und ein pralles Zeitpanorama zu zeichnen.

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Maria Sibylla Merian (1643-1717), die talentierte Tochter des berühmten Frankfurter Kupferstechers, interessierte sich schon früh für Malerei und Naturkunde. Nach einigen Jahren Ehe verließ sie ihren Mann gegen dessen Willen und schloss sich einer pietistischen Sekte an. Von Amsterdam, wo sie sich mit ihren beiden Töchtern niedergelassen hatte, brach sie 1699 zu einer zweijährigen Fahrt durch den Dschungel der Kolonie Surinam auf, um dort Tiere und Pflanzen zu sichten, zu sammeln und in Bildern festzuhalten. Zurückgekehrt, verlegte sie ihre Werke mit großem Gewinn und erlangte internationalen wissenschaftlichen Ruhm.

Natalie Zemon Davis erzählt die Biographie dieser ungewöhnlich selbständigen und erfolgreichen Frau nicht nur mitreißend - es gelingt ihr auch, die Quellen zum Sprechen zu bringen und ein pralles Zeitpanorama zu zeichnen.

Autor*in / Hrsg.: Natalie Zemon Davis
Biografien von/über: Forscherinnen Künstlerinnen Reisende Frauen
Zeitepoche: 18. und 19. Jh. 15. bis 17. Jh.
Details: Übersetzt von: Wolfgang Kaiser
Umfang: 192 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1.6 x 19.1 x 12.2 cm
Gewicht: 238 g
Erscheinungsdatum: 28.11.2016

Rezension von Yvonne de Andrés bei den Bücherfrauen:

Maria Sibylla Merian (1647?1717) verfügte von Anfang an über die Doppelbegabung als Naturforscherin und Künstlerin. Sie war die jüngste Tochter von Matthäus Merian d. Ä., der durch seine Stadtansichten berühmte Kupferstecher und Gründer der Verlegerdynastie. Nach seinem Tod 1650 heiratete Maria Sibyllas Mutter, Johanna Catharina Sibylla Heim, den Stillebenmaler Jacob Marrel. Er bildete Maria Sibylla zur Blumenmalerin aus. Ihre künstlerische Begabung zeigte sich früh. Bereits als Kind entwickelte sie eine starke Faszination für die kleinen Wesen der Tierwelt. Sie gilt damit als Begründerin der Insektenkunde. Sie kannte sich auch im Verlagswesen aus und konnte so für den Absatz und die Verbreitung ihrer Arbeiten sorgen.

Als strenge Calvinistin war Maria Sibylla Merian mit einem starken Unabhängigkeitsstreben ausgestattet und konnte sich als Frau behaupten. Sie verdiente ihr eigenes Geld. Mit Johann Andreas Graff, einem Gesellen von Jakob Marell, zog sie nach der Hochzeit 1665 nach Nürnberg. Sie arbeitete dort als Blumenmalerin weiter und gründete eine Stick- und Malschule für junge Damen der Oberschicht. Zu diesem Zweck gab sie ein Vorlagen-Buch heraus, das Neue Blumenbuch.

» zur Rezension auf buecherfrauen.de

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