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Newsletter-Ausgabe 3/2014
16.02.2014

Neuerscheinungen und Neuentdeckungen bei FEMBooks

Vielen Dank für Ihr Interesse am FEMBooks-Newsletter. Heute erhalten Sie weitere Empfehlungen aus unseren aktuellen Neuerscheinungen und Neuentdeckungen.

Mit herzlichen Grüßen,
Doreen Heide, FEMBooks

Alle Bücher können noch bis zum 24. Februar 2014 versandkostenfrei bestellt werden! Dazu im Bestellprozess folgenden Gutscheincode eingeben: Februar2014


Neu veröffentlichte Rezensionen:

Christiane Leidinger: Keine Tochter aus gutem Hause. Johanna Elberskirchen (1864 - 1943) - von Michaela Baetz

Keine Tochter aus gutem Hause „Sind wir Frauen der Emanzipation homosexual - nun, dann lasse man uns doch! Dann sind wir es doch mit gutem Recht. Wen geht’s an? Doch nur die, die es sind.“ Dieses Plädoyer stammt von Johanna Elberskirchen, geschrieben um 1900.
Elberskirchen setzte sich für die Befreiung der Frauen, ArbeiterInnen, Lesben und Schwulen ein und outete sich selbst als homosexuelle Frau. Sie engagierte sich als Feministin, Sexualreformerin und Sozialdemokratin. Provokant und teil polemisch meldete sich Elberskirchen als Rednerin, Aktivistin und Schriftstellerin zu Wort und mischte sich in die gesellschaftlichen Debatten und Kämpfe ihrer Zeit ein.
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Neu erschienen in Biografien:

Christiane Ludwig-Körner: Wiederentdeckt. Psychoanalytikerinnen in Berlin

Psychoanalytikerinnen in Berlin Obwohl schon zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Frauen zum engeren Kreis der psychoanalytischen Bewegung gehörten, sind nur wenige von ihnen außerhalb der Fachöffentlichkeit bekannt geworden. Viele dieser Frauen gehörten zur Gruppe der "Laienanalytikerinnen", sie waren also keine Medizinerinnen. Während viele Männer in leitenden Funktionen und durch Publikationen bekannt wurden, leisteten Frauen die praktische psychoanalytische Arbeit in der Krankenbehandlung, der Erziehung und der Ausbildung jüngerer KollegInnen; ihre Ideen und theoretischen Entwürfe flossen in diese Arbeit ein.
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Angelika Limmroth: Jenny Marx. Die Biographie

Jenny Marx. Die Biographie Jenny Marx: eigenwillig und engagiert, klug und gebildet, eine starke, schöne Frau an der Seite eines der bekanntesten Männer der Weltgeschichte. Behütet aufgewachsen in einer zum Beamtenadel gehörenden Familie mit gehobenem Lebensstandard und gesellschaftlichem Ansehen, entschied sich Jenny von Westphalen dennoch für das Leben mit dem politisch agierenden, unbequemen und von der Verwandtschaft und Gesellschaft abgelehnten, vier Jahre jüngeren Karl Marx.
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Neu erschienen in Kunst & Medien:

Linda Watson: Vogue on Vivienne Westwood

Vogue on Vivienne Westwood Sie begann als die 'Queen of Punk' und ist heute die 'Queen of Fashion' - Vivienne Westwood, die Aufwieglerin, die Provokateurin, die furchtlose Nonkonformistin und radikale Denkerin. Als Kind aus einfachsten Verhältnissen begann sie ihr Berufsleben als Grundschullehrerin, lernte Malcolm McLaren, den Manager der 'Sex Pistols', kennen und kam so zur Mode: Sie kreierte die stilprägenden Looks der 'Sex Pistols' und brachte 1981 ihre erste eigene Kollektion heraus. Ob Punk, Fetisch, Piraten, Hexen, historische Kostüme oder Street-Fashion-Elemente - Westwood schafft unverkennbare Designs.
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Neu erschienen in Familie & Elternschaft:

Antje Schmelcher: Feindbild Mutterglück. Warum Muttersein und Emanzipation kein Widerspruch ist

Feindbild Mutterglück Wer Kanzlerin Merkel kränken will, nennt sie "Mutti". Kein Zweifel: An Müttern scheiden sich die Geister. Ganz besonders an der "Mutter an Heim und Herd" (Peer Steinbrück) oder an der "Sklavin" (Alice Schwarzer). Ständig werden Mütter bewertet: Sie sind entweder zu jung oder zu alt, zu ehrgeizig oder asozial, haben zu viele oder zu wenig Kinder. Muttersein ist ein Makel, der so schnell wie möglich ausgeglichen werden muss. Höchste Zeit, dass der scheinbar unauflösliche Konflikt zwischen Erziehung und Karriere nicht allein den Frauen aufgebürdet wird. Höchste Zeit für einen neuen Feminismus, der auch Mütter als seine Klientel begreift.
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Neu erschienen in Besser leben:

Greta Taubert: Apokalypse jetzt! Wie ich mich auf eine neue Gesellschaft vorbereite. Ein Selbstversuch

Apokalypse jetzt Krise hier, Katastrophe da: Greta Taubert kann es nicht mehr hören. Worauf wartet sie eigentlich? Wenn wirklich alles immer schlimmer wird, muss man sich doch auf die schlechten Zeiten irgendwie vorbereiten können. Greta Taubert beginnt, ihre Altbauwohnung in eine autarke Zelle zu verwandeln, geht jagen, baut Stadtgemüse an, lernt Pilze züchten, wird zur Selbermacherin, Tauschhändlerin und Schenkerin. Sie taucht auf den Grund von Müllcontainern, schläft im Wald, zieht in einen Bauwagen, reist kostenlos durch Europa.
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Annerose Sieck: Weiberwirtschaften. Gemeinschaftlich wohnen und leben auch im Alter

Weiberwirtschaften Individuell alt werden heißt nicht, dass man allein alt werden muss. Gemeinsam geht es auch. Wohn- und Hausgemeinschaften sowie generationsübergreifendes Wohnen werden immer beliebter und sind für viele Menschen in der zweiten und dritten Lebensphase eine Alternative zu betreutem Wohnen oder zum Pflegeheim. Frauen um die 60 sind heute - anders als noch ihre Mütter - berufstätig gewesen, kulturell und sozial engagiert und es gewohnt, in Netzwerken zu leben und sich für ihre Ziele und Träume einzusetzen.
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Neu erschienen in Liebe & Sexualität:

Rosa Mayreder: Askese und Erotik. Ideen der Liebe, Krise der Ehe

Askese und Erotik "Denn das Wesen der Liebe ist dunkel. Wir sehen im Grunde nur ihre Wirkungen."
Zeit ihres Lebens setzte sich die österreichische Soziologin, Philosophin und Frauenrechtlerin Rosa Mayreder mit dem Spannungsverhältnis zwischen den Geschlechtern auseinander. Dabei betonte sie durchgängig die Notwendigkeit für Frauen, ihr Geschlechterbild und ihre Persönlichkeit selbst zu bestimmen. In ihrer Essaysammlung "Askese und Erotik" widmet sie sich der Liebe, der Ehe und dem sexuellen Verhältnis zwischen Mann und Frau.
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Neu erschienen in Romane:

Fotini Tsalikoglou: Die Geheimnisse der Tochter

Die Geheimnisse der Tochter Sie war erst elf Jahre alt und verstand nicht, warum ihre Mutter so wenig sprach und nicht wie alle anderen Mütter war. Wenn der Arzt kam, wirkten alle ernst, schlossen die Tür, sprachen vorsichtig. - Die Tochter einer unter schweren Depressionen leidenden Mutter versucht, ihr Leben zu verstehen, das von der emotionalen Abwesenheit der Mutter geprägt ist. Ein Abschiedsbrief des Liebhabers regt die Fantasie des Kindes an, das in dieser verworrenen Situation Orientierung zu finden und bei dem Versuch ihrer Selbstwerdung immer wieder die Aufmerksamkeit ihrer Mutter zu erregen strebt.
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Emma Donoghue: Zarte Landung

Zarte Landung Sie begegnen sich auf einem Langstreckenflug nach London: Jude und Síle. Für Jude ist es ihr erster Flug überhaupt, Reiselust ist ihr fremd. Sie ist im beschaulichen Ireland, Ontario, verwurzelt und betreut dort ein kleines Heimatmuseum. Síle hingegen ist als Flugbegleiterin in ihrem Element. Sie lebt im quirligen Dublin und ist ständig auf Achse. Ihre Begegnung geht keiner der beiden aus dem Sinn. Sie schreiben sich E-Mails, führen Ferngespräche, treffen sich wieder. Sie verlieben sich ineinander. Zwei Frauen, deren Welten unterschiedlicher kaum sein könnten.
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Neu erschienen in Erzählungen:

Lili Grün: Mädchenhimmel!

Mädchenhimmel 'Mädchenhimmel!' betitelte Lili Grün 1930 einen ihrer lyrischen Songs, der für die Themenpalette ihrer Gedichte und kleinen Geschichten steht: junge, moderne, selbstbewusste Frauen, hin- und hergerissen zwischen Autonomie, Selbstbehauptung und dem 'Mann mit starken Armen'.
Witzig und frech beschreibt Lili Grün Verliebtheit und Ernüchterung, schier endlose Großstadttage und rasch zu ver­drängende Nächte, verrät 'Rezepte fürs Herz' und träumt vom 'Paradies für die Frau'.
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Angela Schmidt-Bernhardt: Oktoberzug nach Riga. Geschichte einer Ermordung. Novelle

Oktoberzug nach Riga Angela Schmidt-Bernhardt beschreibt hier das unruhige Gemüt der jungen Generationen, das die Geschichte ihrer Herkunft und Identität anhand eines bisher schamhaft verschwiegenen Kapitels der eigenen Familie zu hinterfragen beginnt. Es geht ihr dabei um die grundlegenden, universalen Fragen: Wer bin ich wirklich, wenn ich kaum weiß, wer meine Vorfahren sind und woher ich komme? Was haben meine Vorfahren während des Holocaust gemacht und wie soll ich mit deren Taten heute umgehen? Was kann ich tun, dass die Geschichte sich nicht wiederholt?
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Neu erschienen in den Gender Studies:

Sigrid Metz-Göckel, Kirsten Heusgen, Christina Möller, Ramona Schürmann, Petra Selent: Karrierefaktor Kind. Zur generativen Diskriminierung im Hochschulsystem

Karrierefaktor Kind Wie lässt sich die hohe Kinderlosigkeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erklären? Wer bekommt Kinder und wer keine? Hierzu stellt das Buch Karrierefaktor Kind repräsentative Ergebnisse für die Universitäten und Fachhochschulen vor. Zentrale Analysekategorien sind die relativ prekäre Beschäftigung und der Lebenszusammenhang als Einheit von wissenschaftlicher Arbeit und persönlichen Beziehungen. Den Kinderwunsch in seiner Realisierung auf ein höheres Lebensalter zu verschieben bzw. auf Kinder zu verzichten, sind Reaktionen der Wissenschaftler/innen, mit der Prekarisierung und Subjektivierung ihrer wissenschaftlichen Arbeit umzugehen.
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Marion Gerards, Martin Loeser, Katrin Losleben (Hrsg.): Musik und Männlichkeiten in Deutschland seit 1950. Interdisziplinäre Perspektiven

Musik und Männlichkeiten Die Frage nach Männlichkeiten wurde bislang auch in der musikwissenschaftlichen Genderforschung nur zögerlich gestellt, trotz ihrer grundlegenden Bedeutung für die Musikgeschichtsschreibung, die Musikpädagogik und die soziale Kulturarbeit. Musik als nahezu omnipräsentes, vielseitiges und wirkungsmächtiges Medium transportiert permanent eine Fülle von Männlichkeitsbildern und spiegelt damit gesellschaftliche Strömungen wider. Gleichzeitig prägt sie aber wiederum selbst eine Gesellschaft - insofern ist Musik ein höchst aufschlussreicher Untersuchungsgegenstand.
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Inès Neubauer: Prostitution in Bamako, Mali. Akteurinnen zwischen Geld und Moral

Prostitution in Bamako Ein differenzierter Blick jenseits gängiger Klischees auf die Prostitution in Malis Hauptstadt Bamako. Inès Neubauer kommt zu einem Schluss, der weit verbreiteten Auffassungen widerspricht: Sie beschreibt eine, wenn auch keineswegs konfliktlose, Einbindung der Prostitution in eine afrikanische Stadtgesellschaft und weniger deren Ausgrenzung und Unterdrückung. Herausgekommen ist ein facettenreiches Bild: Prostitution ist in Bamako kein gesellschaftlich scharf um- und abgegrenzter Beruf, sondern in das soziale Netz der Stadt verwoben, in dem Prostituierte eher informell aktiv sind und kaum von Zuhältern drangsaliert oder rechtlichen Zwängen unterworfen werden.
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Neu erschienene Kinder- und Jugendbücher:

Lisa Moroni, Eva Eriksson: Vorsicht, Krokodil

Vorsicht, Krokodil Endlich: Tora geht mit ihrem Papa zelten! Im Wald bei den wilden Tieren. Dort angekommen, will sie gleich welche sehen. Und genau, wie sie es so sehr gehofft hat, wimmelt es dort von wilden Tieren auch wenn Papa sie nicht sieht. Der guckt nur nach Eichhörnchen, Spechten und seinem Telefon. Langweilpapa! Dabei gibt es so viel zu sehen: Giraffen, lauernde Löwen und sogar eine Schlange. "Das ist doch nur eine Wurzel", lacht Papa und telefoniert weiter. Aber dann schnappt tatsächlich ein Krokodil nach Papas Beinen.
--> ab 4 Jahren

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Tanya Lieske: Oma, die Miethaie und ich

Oma, die Miethaie und ich Schon immer leben die zehnjährige Salila und ihre Oma Henriette in der schönen Wohnung mit der Kastanie vor dem Fenster und der kleinen Werkstatt im Hof. Doch dann tauchen Briefe auf, die Oma einfach beiseitelegt. Salila öffnet sie heimlich: Ein Miethai hat ihr Haus geerbt und nun soll es aufwendig saniert werden. Warum liest Oma sie nicht? Bald weiß Salila warum und nimmt die Sache selbst in die Hand ...
--> ab 8 Jahren
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Jenny Robson: Tommy Mütze. Eine Erzählung aus Südafrika

Tommy Mütze Als Tommy neu in die Klasse kommt, verschlägt es selbst Doogal und Dumisani die Sprache. Denn Tommy trägt eine Wollmütze, die ihm über das ganze Gesicht reicht. Und die nimmt er noch nicht einmal beim Sport ab. Sehr merkwürdig, meinen Doogal, Dumisani und ihre Klassenkameraden und lassen sich alles Mögliche einfallen, um herauszufinden, was es mit der Mütze auf sich hat. Hat Tommy vielleicht Brandnarben im Gesicht, oder ist er im Zeugenschutzprogramm? Als sich das Geheimnis schließlich auflöst sind alle sprachlos: Damit hatte niemand gerechnet.
--> ab 8 Jahren
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Neu entdeckte Kinder- und Jugendbücher:

Ben Böttger, Rita Macedo u.a.: Unsa Haus und andere Geschichten

Unsa Haus und andere Geschichten Mit "Unsa Haus" zeigen die Autor_innen ein breites Spektrum von Familienkonstellationen, Lebenssituationen und -entwürfen, Identitäten, Hintergründen und Orientierungen als gleichwertige Normalität. Dieses Buch will Kinder ermutigen, Umgebungen zu finden, in denen sie so sein können, wie sie sind, anstatt sich auf eine Weise anzupassen, die ihrem Selbst widerspricht. Darum nimmt es utopisch vorweg, was es anstrebt: die selbstverständliche Wertschätzung unterschiedlicher Lebensentwürfe, Hintergründe und Identitäten.
--> ab 6 Jahren
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Isabel Weicken: Das Geheimnis von Amelie und Noah

Das Geheimnis von Amelie und Noah Amelie und Noah sind Zwillinge und sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Heimlich haben sie beschlossen, ihre Rollen als Mädchen und als Junge immer wieder zu tauschen, und so gelingt es lhnen, die Vorurteile der Menschen zu durchschauen. Auf der Suche nach ihrem verlorengegangenen Freund, dem Rotkehlchen, gehen sie in das geheimnisvolle Schloss mit den vielen Türen. Sie durchschreiten fremde Welten, bis sie in das Land der Zeitlosen gelangen, in dem es keine Hoffnung mehr gibt. Nur durch die Kraft des Erinnerns an die eigene Identität gelingt es den Kindern, Erlösung zu finden, für die Menschen dort und für sich selbst.
--> ab 7 Jahren
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