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Newsletter-Ausgabe 9/2015
06.09.2015


Unser End-of-Summer-Angebot: versandkostenfreie Bestellung in fast allen Kategorien

Der Sommer neigt sich sichtbar seinem Ende zu und für die meisten beginnt wieder der Arbeitsalltag. Als kleinen Trost gibt es noch bis zum 9.9.2015 unseren Versandkostenfrei-Gutschein. Der Gutschein kann ab einem Mindestbestellwert von EUR 3,00 für alle Kategorien (ausgenommen Kalender) genutzt werden. Dazu bitte im Bestellprozess im Coupon-Feld folgenden Code eingeben: Sep2015


Rezension zu Elke Amberg: Berge, Bön und Buttertee. Reise ins Tibet der Frauen

Elke Amberg und ihre Partnerin setzen mit ihrer „Reise ins Tibet der Frauen“ da an, wo ich 2012 nach meiner Reisegruppenreise durch Tibet gern weiter gereist und geforscht hätte. Auf eigene Faust und mit tibetischer Reiseführerin erkunden sie die einst für Ausländer*innen verbotene Stadt Lhasa, wandern mit Zelt und Yaks im Norden Tibets und reisen zur Bergin Qomolangma (Mount Everest) und dem heiligen Berg Kailash.
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Berge, Bön und Buttertee

Corinne Rufli: Seit dieser Nacht bin ich wie verzaubert. Frauenliebende Frauen über siebzig erzählen

Wie es sich vor der Frauen- und Lesbenbewegung als frauenliebende Frau lebte, mit welchen Selbstbildern, gegen welche Widerstände, mit welchem Alltag und wie es sich anfühlte, darüber ist herzlich wenig bekannt. Corinne Rufli hat nun ein wunderbares Buch veröffentlicht, das elf frauenliebende Frauen – nicht alle verwenden für sich die Bezeichnung lesbisch –, die heute allesamt über siebzig sind, zu Wort kommen lässt. Sie leben in der Schweiz, sind mehrheitlich auch dort aufgewachsen (teils auch in Süddeutschland), erlebten ihre Jugend in den 1950er Jahren.
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Seit dieser Nacht bin ich wie verzaubert

Neuerscheinungen und Neuentdeckungen bei FEMBooks Weiter geht es mit Empfehlungen aus unseren aktuellen Neuerscheinungen und Neuentdeckungen.


Neu erschienen in Feminismus:

Rebecca Solnit: Wenn Männer mir die Welt erklären

Ein Mann, der mit seinem Wissen prahlt, in der Annahme, dass seine Gesprächspartnerin ohnehin keine Ahnung hat - jede Frau hat diese Situation schon einmal erlebt. Rebecca Solnit untersucht dieses Phänomen und weitere Mechanismen von Sexismus. Sie deckt Missstände auf, die meist gar nicht als solche erkannt werden, weil Übergriffe auf Frauen akzeptiert sind, als normal gelten. Dabei befasst sich die Autorin mit der Kernfamilie als Institution genauso wie mit Gewalt gegen Frauen, französischen Sex-Skandalen, Virginia Woolf oder postkolonialen Machtverhältnissen.
Hoffmann & Campe, 171 S., 16,00 €
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Wenn Männer mir die Welt erklären

Neu erschienen in Biografien:

Barbara Sichtermann, Ingo Rose: Sternstunden verwegener Frauen

Wild und wagemutig sind sie alle, die 14 Frauen, deren beeindruckende Porträts Barbara Sichtermann und Ingo Rose in diesem Band versammelt haben. Die Autoren zeichnen die Lebenswege außergewöhnlicher Frauen nach, die durch mutige Taten, körperliche Kühnheit und sportliche Leistungen dazu beigetragen haben, das traditionelle Rollenbild infrage zu stellen: So entern wir die sieben Weltmeere mit Mary Read, schwingen uns mit der tollkühnen Fliegerin Amelia Earhart in die Lüfte, bezwingen mit Gerlinde Kaltenbrunner den legendären K2 und durchqueren mit der Wüstenwanderin Robyn Davidson die australischen Outbacks.
ebersbach & simon, 128 S., 24,95 €
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Sternstunden verwegener Frauen
Anne-Kathrin Kilg-Meyer: Wie sich Mileva Einstein das Nobelpreis-Geld sicherte

Wie gelingt es einer Frau, sich das Preisgeld zu sichern, noch bevor der Preis verliehen wird? Mileva Einstein (1875-1948), Albert Einsteins Studienfreundin, Jugendliebe und erster Frau, gelingt dieses Meisterstück, aber nicht nur das. Taktisch klug behält sie während eines langwierigen Scheidungsverfahrens mit ihrem Mann die Fäden in der Hand. Sie tut dies nicht aus Eigennutz, sondern um ihre beiden Kinder, darunter einen psychisch schwer erkrankten jüngeren Sohn finanziell abzusichern. Eigentlich möchte sie sich ohnehin nicht scheiden lassen. Aber Albert hat sich in seine Cousine Elsa verliebt und will mit allen Mitteln die Trennung.
Elisabeth Sandmann Verlag, 112 S., 16,95 €
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Wie sich Mileva Einstein das Nobelpreis-Geld sicherte
Jina Khayyer: Älter als Jesus oder Mein Leben als Frau

Jina Khayyer reflektiert ihr Leben aus der Perspektive einer Frau, die als Iranerin in Deutschland aufwächst, Karriere als Journalistin macht und nach Paris geht. Sie lebt ein extremes, ein internationales Leben. Ihr Milieu sind die Mode- und Kunstwelt - der Glamour, die Selbstdarstellung, die Leere und der Rausch. Es ist ein Leben voller interessanter Begegnungen, in Paris, in München, in Berlin, in New York, in Sao Paulo und in Teheran.
Orell Füssli Verlag, 208 S., 18,95 €
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Älter als Jesus oder Mein Leben als Frau

Neu erschienen in Familie & Elternschaft:

Uli Streib-Brzic und Stephanie Gerlach: Und was sagen die Kinder dazu? Neue Gespräche mit Töchtern und Söhnen lesbischer, schwuler und trans* Eltern

Zehn Jahre nach den ersten Interviews wurden die 34 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen ein weiteres Mal zu ihrer Sicht auf ihre Familie befragt - Familien, die immer noch als "besonders" oder auch "erklärungsbedürftig" wahrgenommen werden. Was finden die Kinder an ihrer Familie großartig? Was mögen sie an ihren Eltern, was kritisieren sie? Welche Wünsche und Träume haben sie für ihr Leben? Mit welchen Befürchtungen oder Reaktionen setzen sie sich auseinander? Was erleben sie als unterstützend?
Quer Verlag, 260 S., 14,90 €
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Und was sagen die Kinder dazu

Neu erschienen in Frauenleben weltweit:

Samar Yazbek: Die gestohlene Revolution. Reise in mein zerstörtes Syrien

2012 erregte Samar Yazbeks Syrien-Bericht "Schrei nach Freiheit" Aufsehen. Yazbek musste fliehen; seither kehrte sie mehrfach heimlich in ihre Heimat zurück und beobachtete, wie sehr sich die Revolution verändert hat: Vom friedlichen Bürgerprotest gegen die Diktatur zum bewaffneten Widerstand, dann zum Bürgerkrieg, immer stärker dominiert von islamistischen Gruppen, bis zum bloßen Albtraum, aus dem der IS den größten Nutzen zieht. Yazbeks Interesse gilt den einzelnen Menschen in diesem Wandel, deren Schicksale sie mit großer Eindringlichkeit beschreibt. Sie sind die Hoffnung Syriens - und das Ergebnis einer Gewaltspirale, die das Land täglich weiter zerstört.
Nagel & Kimche, 286 S., 19,90 €
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Die gestohlene Revolution
Lucia Jang: Ich bat den Himmel um ein Leben. Eine Mutter erzählt ihre Flucht aus Nordkorea

Lucia wächst in Nordkorea auf, wo ihre Familie dem allgegenwärtigen Hunger und dem staatlichen Terror trotzt. Doch als Lucia heiratet und ihr Mann ihren gemeinsamen Sohn verkauft, verliert sie den Boden unter den Füßen. Beherrscht von dem Gedanken, ihren Sohn wieder in die Arme zu schließen, macht sie sich auf die Suche. Es beginnt eine jahrelange Odyssee, die Lucia nach China führt, wo sie ihren Sohn vermutet. Nach einer Polizei-Razzia wird sie nach Nordkorea abgeschoben und dort in ein Straflager gesteckt. Sie muss Erniedrigung und Sklavenarbeit erdulden, doch nichts kann ihren Willen brechen.
Verlagsgruppe Droemer Knaur, 320 S., 9,99 €
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Ich bat den Himmel um ein Leben

Neu erschienen in Frauenleben im Lauf der Geschichte:
Kerstin Gueffroy: Die Hölle von Torgau. Wie ich die Heim-Erziehung der DDR überlebte

Sie war jung und aufmüpfig - und das hatte seine Konsequenzen. Das Schicksal der Kerstin Gueffroy, deren Jugend von Dunkelzelle, Einzelhaft und Demütigung im geschlossenen Vollzug des Jugendwerkhofs Torgau geprägt wurde, ist kein völlig Unbekanntes. Ihre Geschichte diente bereits als historischer Hintergrund in sehr erfolgreichen Jugendromanen. Selbst in Schulbüchern hat ihr Leben mittlerweile Eingang gefunden.
Orell Füssli Verlag, 224 S., 19,95 €
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Die Hölle von Torgau

Neu erschienen in Körper & Schönheit:

Katrin Wegner: Die Pille und ich. Vom Symbol der sexuellen Befreiung zur Lifestyle-Droge

Die Pille ermöglichte den Frauen einst, sich sexuell zu befreien. Heute dient sie jungen Mädchen dazu, den eigenen Körper nach gängigen Schönheitsvorstellungen zu formen. In ihrem aufrüttelnden Buch zeigt Katrin Wegner, wie die Antibabypille von einem Verhütungsmittel zu einer Art Lifestyle-Droge geworden ist und welche Risiken damit verbunden sind.
C.H. Beck Verlag, 203 S., 14,95 €
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Die Pille und ich
Kirsten Achtelik: Selbstbestimmte Norm. Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung

Kirsten Achtelik lotet in ihrem Buch das Spannungsfeld zwischen den emanzipatorischen und systemerhaltenden Potentialen des feministischen Konzepts 'Selbstbestimmung' in Bezug auf Abtreibung aus. So mischt sie sich in die aktuellen feministischen Debatten um reproduktive Rechte ein, die mit den zunehmenden Aktivitäten und Demonstrationen von 'Lebensschützern' wieder aufgeflammt sind. Zugleich ist es ihr Anliegen, einer neuen Generation von Aktivistinnen und Aktivisten die Gemeinsamkeiten und Konflikten der Frauen- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen mit und ohne Behinderung verständlich zu machen.
Verbrecher Verlag, 240 S., 18,00 €
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Selbstbestimmte Norm

Neu erschienen in Liebe & Sexualität:

Nina Wagner: Fucking good. Von Tinder, Online-Dates und wilden Nächten

Junge Frauen sind so aufgeklärt wie nie und trotzdem orientierungslos wie ein Brummkreisel. Gerade in Zeiten von 'Feuchtgebiete' und 'Shades of Grey' ist es schwer geworden, sich sexuell zu suchen und zu finden, und das, obwohl uns jegliche Medien zur Verfügung stehen. Wie finde ich den passenden Liebhaber? Wie funktioniert eigentlich ein erfülltes Sexleben, bei dem ständigen Performance-Druck? Wie mache ich meinen Partner glücklich und bleibe mir dabei selbst treu? Nina Wagner weiß Rat und leistet Orientierungshilfe im Dschungel der großen Erwartungen und des Selbstoptimierungswahns.
Verlagsgruppe Droemer Knaur, 224 S., 9,99 €
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Fucking good

Neu erschienen in Migration:

Marina Naprushkina: Neue Heimat? Wie Flüchtlinge uns zu besseren Nachbarn machen

Wir haben eine Nachbarschaftsinitiative gegründet' Jeden Nachmittag malen und basteln wir mit den Kindern, machen Disco, Kino, Ausflüge, helfen den Eltern beim Arzt, beim Asylamt, beim Rechtsanwalt. Es sind inzwischen über 100 Freiwillige. Wir kämpfen gegen fehlende Unterlagen, scheinbar korrupte Strukturen, Millionen von Staatsgeldern, die ohne Verträge an obskure Firmen bezahlt werden. Wir machen Sprachkurse, organisieren Kitaplätze, kochen gemeinsam mit Nachbarn und feiern ausgelassen. Neue Heimat? zeigt, wie Integration gehen kann. Wie wir unser soziales Leben neu erfinden können. Wie wir über uns selbst hinauswachsen.
Europa Verlag Berlin, 240 S., 16,99 €
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Neue Heimat?

Neu erschienen in Romane:

Katharina Müller: Rosie und die Suffragetten

Als die junge Rosie 1908 Nordengland verlässt, um in London eine Anstellung als Dienstmädchen im Haushalt von Emmeline Pankhurst anzutreten, ahnt sie nicht, welchen Einfluss diese berühmte Frauenrechtlerin auf sie haben wird. Beflügelt durch zahlreiche Begegnungen mit schillernden Persönlichkeiten, die Pankhursts legendären Salon besuchen, beschließt Rosie, sich für das Frauenwahlrecht politisch zu engagieren. Seite an Seite mit anderen Gleichgesinnten plant das umtriebige Hausmädchen politische Aktionen und Anschläge und demonstriert nicht nur vor dem Frauengefängnis Holloway, wo Emmeline Pankhurst in den Hungerstreik tritt.
Quer Verlag, 233 S., 14,90 €
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Rosie und die Suffragetten
Corinna Waffender: Ausgerechnet sie

Von der Freiheit zu lieben, wen und wie du willst
Leo und Maite, Elisa und Christian - drei Frauen und ein Mann, die verstrickter sind, als sie zunächst begreifen. Was verheimlichen zwei von ihnen, die sich mehr als dreißig Jahre nicht gesehen haben? Warum kommt es zu einem Selbstmordversuch und wie weit darf Liebe gehen?
Quer Verlag, 214 S., 14,90 €
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Ausgerechnet sie
Shumona Sinha: Erschlagt die Armen!

'Erschlagt die Armen!' ist Titel eines Prosagedichts von Charles Baudelaire, und die Protagonistin dieses Romans scheint ihn wörtlich genommen zu haben: Die junge Frau schlägt einem Migranten in der Metro eine Weinflasche über den Kopf und findet sich in Polizeigewahrsam wieder. Dort soll sie sich erklären: Was treibt eine dunkelhäutige Frau indischer Abstammung, die in der Asylbehörde als Dolmetscherin zwischen Asylbewerbern und Beamten vermittelt, zu einer solchen Tat? Täglich übersetzt sie das Jammern und die Lügen der Asylbewerber, deren offensichtliches Elend der Behörde nicht reicht - und ist angewidert vom System, deren Teil sie geworden ist.
Edition Nautilus, 128 S., 18,00 €
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Erschlagt die Armen!

Neu erschienen in Erzählungen:

Literaturclub der Frauen aus aller Welt (Hrsg.): Die Frankfurterinnen

Ein großes Thema unserer Zeit: verlassen werden, allein zurückbleiben, ungeliebt weiterleben müssen. Es gibt einen besseren Weg als diese Ängste zu verschweigen und die Phobien immer mächtiger werden zu lassen: darüber zu reden - oder zu schreiben. Mit tausend Wortpfeilen schießen die Autorinnen durch die Seiten dieses Buches, denn sie sind Frauen, die sich nicht lähmen ließen, sondern aufgestanden sind und sich ihre Identität erkämpft haben. Ängste und Mutlosigkeit haben sie überwunden.
Größenwahn Verlag, 200 S., 15,90 €
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Die Frankfurterinnen

Neu erschienen in Comics & Graphic Novel:

Roz Chast: Können wir nicht über was anderes reden? Meine Eltern und ich

Roz Chast, bekannt für ihre Cartoons im "New Yorker", zeichnet und beschreibt das Altwerden ihrer Eltern. Als sie das erste Mal nach langer Zeit ihre greisen Eltern besucht, findet sie einen verwahrlosten Haushalt vor. Mutter wie Vater weigern sich jedoch, ihre Hilflosigkeit anzuerkennen und über Pflege, Krankheit und Tod zu reden. Roz Chast gibt nicht auf, steht fortan wöchentlich auf der Matte und schleppt einen Seniorenanwalt ins Haus, der die misstrauischen Alten davon überzeugt, dass ihre Tochter nicht plant, ihr Vermögen für Kaschmirpullover auszugeben, nur weil sie eine Generalvollmacht bekommt. Denn: Was, wenn was passiert?
Rowohlt Verlag, 240 S., 19,95 €
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Können wir nicht über was anderes reden?

Neu erschienen in Essays & Kolumnen:

Ruth Landshoff-Yorck: Das Mädchen mit wenig PS. Feuilletons aus den zwanziger Jahren

Amüsant, glamourös und bissig, witzig und ironisch widmet sich Ruth Landshoff-Yorck in ihren Feuilletons Zeitgeist und Lebensart der zwanziger Jahre. Sie charakterisiert die neue 'Weibliche Höflichkeit', schreibt über die 'Leichtigkeit zu küssen' und sinniert darüber, 'Was kein Mann kann'. Sie nimmt das Konzertpublikum und die Spezies der Grammophonsnobs unter die Lupe und gibt sarkastische 'Ratschläge für die Winterreise'.
Aviva Verlag, 224 S., 18,90 €
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Das Mädchen mit wenig PS

Neu erschienen in Gedichte:

Safiye Can: Diese Haltestelle hab ich mir gemacht

Nach dem erfolgreichen Debütbuch "Rose und Nachtigall" - drei Auflagen innerhalb eines Jahres - liegt der neue Lyrikband von Safiye Can vor. "Safiye Can, die junge Tscherkessin, die in Offenbach geboren wurde, wird zu den großen Dichterinnen unseres Jahrhunderts gezählt werden", schreibt Michael Starcke. Mit ihrer farbenprächtigen Dichtkunst holt "das sprachlose Kind als Dichterin" (FAZ) den Leser an einer erträumten Haltestelle ab, um ihn auf eine poetische Reise mitzunehmen, von Offenbach am Main bis nach Istanbul am Bosporus.
Größenwahn Verlag, 120 S., 16,90 €
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Diese Haltestelle hab ich mir gemacht

Neu erschienen in den Gender Studies:

Miriam Dreysse: Mutterschaft und Familie. Inszenierungen in Theater und Performance

Obwohl sich Geschlechterrollen und Familienstrukturen in den letzten Jahrzehnten radikal gewandelt haben, sind Mutter- und Familienbilder in der Alltagskultur oft noch vom Modell der bürgerlichen Kleinfamilie und christlichen Traditionen geprägt. Miriam Dreysse legt diese Darstellungstraditionen offen und untersucht zeitgenössisches Theater und Performance, aber auch Beispiele aus Tanz, Fotografie und Videokunst, auf ihren Umgang mit Mutterschaft und Familie. Differenzierte Aufführungsanalysen (Pollesch, She She Pop, Rimini Protokoll u.a.) ermöglichen eine genderkritische Lesart des zeitgenössischen Theaters und geben damit der deutschen Theaterwissenschaft entscheidende Impulse.
Transcript Verlag, 372 S., 39,99 €
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Mutterschaft und Familie
Ulrike Ilg (Hrsg.): Fürstliche Witwen in der Frühen Neuzeit. Zur Kunst- und Kulturgeschichte eines Standes

Der Band handelt von der Bedeutung fürstlicher Witwen als Produzentinnen von Kultur und berücksichtigt dabei ganz unterschiedliche, sich ergänzende Aspekte. Neun Beiträge zur Architektur- und Kunstgeschichte, Politik- und Rechtsgeschichte sowie zur Literaturwissenschaft machen deutlich, dass diese Frauen in der Frühen Neuzeit - entgegen vielfach anderslautender staatsrechtlicher und politiktheoretischer Aussagen - einen erheblichen Handlungsspielraum besaßen. So bestimmten viele dieser Fürstinnen auch über die Zeit ihrer vormundschaftlichen Regierung hinaus aktiv die Geschicke des jeweiligen Territoriums.
Michael Imhof Verlag, 144 S., 29,95 €
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Fürstliche Witwen in der Frühen Neuzeit
Claudia Burkhardt-Mußmann (Hrsg.): Räume, die Halt geben. Psychoanalytische Frühprävention mit Migrantinnen und ihren Kleinkindern

Das Buch stellt die Erfahrungen zugewanderter Mütter vor. Sie haben die Möglichkeit, ihre meist traumatischen Flucht- und Migrationserfahrungen in Gruppen aufzuarbeiten. Gleichzeitig werden ihre psychosoziale Entwicklung und die ihrer Babys bis zum Kindergartenalter professionell begleitet. Wie sie diesen geschützten Raum nutzen können, zeigen die Beiträge voller Lebendigkeit und Überraschungen.
Brandes & Apsel, 208 S., 19,90 €
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Räume, die Halt geben

Neu entdeckt in den Gender Studies:

Margret Göth und Ralph Kohn: Sexuelle Orientierung in Psychotherapie und Beratung

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten wollen schwule, lesbische und bisexuelle Patientinnen weder pathologisieren noch diskriminieren, sondern vielmehr affirmativ arbeiten. Viele ziehen sich auf emphatisches Verstehen als Instrument der Psychotherapie zurück. Andere sehen eine Lösung darin, die sexuelle Orientierung möglichst nicht besonders zu beachten. Die Folge: Oft wird die sexuelle Orientierung nur oberflächlich benannt, aber ihre Bedeutung für den Klienten nicht erkannt. In einigen Fällen bleibt die sexuelle Orientierung völlig unausgesprochen und unerkannt.
Springer Verlag, 185 S., 34,99 €
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Sexuelle Orientierung in Psychotherapie und Beratung

Neu erschienene Kinderbücher:

Cai Schmitz-Weicht, Ka Schmitz: Maxime will ein Geschwister

Ein Buch das erklärt, wie Maxime zu seinem Geschwister kam - und seine zwei Mütter zum zweiten Kind.
ab 2 Jahren
Atelier Neundreiviertel, 22 S., 10,00 €
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Maxime will ein Geschwister
Jean-Luc Englebert: Heute bin ich Ritterin

"Papa, noch eine Geschichte!", fordert die Tochter den Vater vor dem Schlafengehen auf. Denn selbst im Nachthemd kann man noch ganz schön viel erleben! Prinzessin sein, oder Hexe, oder ... Ritterin! Doch das Leben als Ritterin ist nicht sorgenfrei - zum Beispiel, wenn die eigenen Soldaten rebellieren und einen einsperren, nur weil man keine Lust mehr hat, weiterzukämpfen. Ob da die heraneilenden Helden helfen können? Der König? Der Prinz? Oder muss doch Papa noch mal eingreifen?
ab 3 Jahren
Picus Verlag, 32 S., 12,90 €
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Heute bin ich Ritterin
Susanne Weber: Paul & Papa. Vorlesegeschichten

"Heute ist der Himmel besonders klar", sagt Papa und zeigt auf das Hochhaus in der Ferne. Paul und Papa stehen wie jeden Abend am Dachfenster und schauen hinaus auf die Stadt. Paul liebt es, mit Papa die Züge anzusehen, bevor er ins Bett muss.
In 20 lustigen und authentischen Vorlesegeschichten erzählt Susanne Weber vom Familienalltag von Kindergartenkind Paul und seinem Papa. Modern, humorvoll und in genau der richtigen Vorleselänge! In ihren sympathischen, warmherzigen Illustrationen fängt Susanne Göhlich die Erlebnisse von Paul und Papa ein.
ab 4 Jahren
Mixtvision Mediengesellschaft, 64 S., 11,99 €
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Paul & Papa
Jetzt wieder lieferbar: Fabrizio Silei, Maurizio A. C. Quarello: Der Bus von Rosa Parks

Ben ist enttäuscht, als sein Großvater ihm im Museum nur einen alten Bus zeigen will. Doch dann lauscht er gebannt der Geschichte von Rosa Parks: Im Jahr 1955 hat nämlich sein Großvater in genau diesem Bus neben Rosa Parks gesessen, als sie sich weigerte, ihren Platz für einen Weißen freizumachen. Und dieses mutige Nein sollte die ganze Welt bewegen! Eine sehr kindgerechte Lektion in Zivilcourage mit großartigen Bildern im Stil des amerikanischen Realismus.
ab 8 Jahren
Verlagshaus Jacoby & Stuart, 40 S., 14,95 €
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Der Bus von Rosa Parks
Alexandra Helmig: Lua und die Zaubermurmel

Lua ist vaterseelenallein, seit das Herz ihres Vaters aufgehört hat zu schlagen. Erst als sie mit Hilfe einer Zaubermurmel den Weg in den Zirkus findet und sich in die magische Welt der Zirkuskünstler begibt, kommt der Vater ihr wieder näher.
Alexandra Helmig erzählt in ihrem Kinderbuchdebüt eine warmherzige Geschichte über Lua und die Suche nach dem richtigen Platz in der Welt.
ab 9 Jahren
Mixtvision Mediengesellschaft, 216 S., 14,90 €
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Lua und die Zaubermurmel
Lene Kaaberbøl: Wildhexe - Das Versprechen

Nur ganz knapp entkommen Clara und ihre Freunde einem Schwarm gefährlicher Bombardierkäfer. Der Angriff kam von Bravita Blutsschwester, die es nicht nur auf Clara, sondern auch auf deren Mutter abgesehen hat. Sie will die über viele Jahre ungenutzten Kräfte der alten Wildhexe endgültig an sich reißen. Nur so kann sie die Herrschaft über die Wilde Welt und damit über alle Tiere und die anderen Hexen erlangen. Clara setzt alles in Bewegung, um das zu verhindern.
ab 11 Jahren
Hanser Verlag, 192 S., 12,90 €
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Das Versprechen

Neu erschienene Jugendbücher:

Sonja Eismann, Christina Köver, Daniela Burger: Hack's selbst! Digitales Do it yourself für Mädchen

DIY im digitalen Bereich heißt, kreative Lösungen finden beim Programmieren und sich sicher und souverän im Netz und am Computer bewegen: eine eigene App entwickeln, Spiele und Animationen programmieren, Twitter Facebook und Co. nutzen, um mitzugestalten und der eigenen Stimme Gehör zu verschaffen - dabei privat zu bleiben, obwohl man öffentlich ist. Dazu gibt es Porträts und Interviews mit Menschen aus der Computerszene, die Lust machen, selbst aktiv zu werden.
ab 13 Jahren
Beltz Verlagsgruppe, 154 S., 16,95 €
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Hack's selbst
James Dawson: How to be gay

Wie fühlt es sich an, zum ersten Mal in ein Mädchen verliebt zu sein, wenn man selbst ein Mädchen ist? Und was passiert dann? Wie findet man andere schwule Jungs? Und warum fühlen sich manche Menschen im falschen Körper gefangen?
Mit über hundert Originalbeiträgen von lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Jugendlichen, die ein unendliches Spektrum sexueller Identitäten repräsentieren. Für alle, die immer schon mehr wissen wollten über Homosexualität und Transgender - und für alle, die einfach nur neugierig sind!
ab 14 Jahren
Fischer Verlage, 304 S., 9,99 €
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How to be gay

Neu entdeckte Jugendbücher:

Helmi Schausberger: Die letzte Heimat

Ihr einziger Freund soll am Leben bleiben, deshalb verlässt die 14-jährige Bera mitten in der Nacht ihr Zuhause und begibt sich mit einer Gruppe Mädchen und steckbrieflich gesuchter Frauen auf eine abenteuerliche und lebensgefährliche Reise durch die Vereinten Reiche. Als Bera die wahre Geschichte ihrer Reisegefährtinnen erfährt, und die Geschichte der gefürchteten Monster Kelloras, erlebt sie auch das erste Mal in ihrem Leben, dass sie von Bedeutung ist. Und so beschließt Bera, die Zukunft aller aktiv mitzugestalten - komme, was da wolle.
ab 14 Jahren
tredition, 480 S., 17,99 €
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Die letzte Heimat

Kalender 2016

Viele Kalender für 2016 sind bereits lieferbar. Hier einige Taschen- und Buchkalender:

Wir-Frauen-2016    Beruehmte-Frauen-Kalender-2016 Kluge-Frauen-Buchkalender-2016


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