Nikola Huppertz, Tobias Krejtschi: Meine Mutter, die Fee

Artikelnummer: 978-3-86429-369-6

Fridi versteht die Welt nicht mehr. Ihre Mutter benimmt sich immer sonderbarer: Sie sitzt die halbe Nacht im Sessel und starrt in die Dunkelheit, sie bleibt lieber im Bett liegen, als mit Fridi und ihrem Vater zu frühstücken, und manchmal läuft sie den ganzen Tag im Nachthemd herum.

~ LESEPROBE ~
Kategorie(n):

15,00 €

inkl. 7% USt. , zzgl. Versand

Lieferzeit: 6 - 10 Werktage



Was ist bloß mit Mama los?

Fridi versteht die Welt nicht mehr. Ihre Mutter benimmt sich immer sonderbarer: Sie sitzt die halbe Nacht im Sessel und starrt in die Dunkelheit, sie bleibt lieber im Bett liegen, als mit Fridi und ihrem Vater zu frühstücken, und manchmal läuft sie den ganzen Tag im Nachthemd herum. Als ihre Mutter gar nicht mehr aus dem Schlafzimmer kommen will, glaubt auch Fridi wie Valerie und die anderen, dass ihre Mutter verrückt geworden ist. Doch dann verrät ihr der Vater ein Geheimnis: Ihre Mutter ist eine Fee in der Welt der Menschen, sie ist ein Wesen der Dunkelheit, die von Zeit zu Zeit in ihrer eigenen Welt lebt. Erst kann Fridi auch das nicht glauben, doch nach und nach beginnt sie die Krankheit ihrer Mutter zu verstehen.


  • Das Tabuthema Depression kindgerecht erzählt
  • Ein tröstendes Buch, berührend erzählt
  • Depressionen gehören zu den häufigsten und am meisten unterschätzten Krankheiten
  • Stimmungsvolle Bilder vom mehrfach ausgezeichneten Illustrator Tobias Krejtschi

 

Leseprobe

Meine Mutter, die Fee

PDF
Leseprobe

Autor*in / Hrsg.: Nikola Huppertz
Illustrator*in: Tobias Krejtschi
Kinderbuch zu: Krankheit & Krisen
Details: Umfang: 36 S., durchgehend farbig illustriert
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 0.7 x 25.5 x 23.7 cm
Gewicht: 360 g
Lesealter: 4+
Erscheinungsdatum: 20.08.2018
Rezension bei KIMI:

Ein sehr poetisches Buch über eine depressive Erkrankung! Von Anfang an durchzieht das Buch eine sehr melancholische Atmosphäre. Wir sehen die Mutter niedergeschlagen im Nachthemd auf dem Sofa liegen und den ratlosen, traurigen Blick von Fridi, der Tochter, die gerade aus der Schule gekommen ist. Vergeblich versucht Fridi, die Mutter aufzuheitern. Überall an den Wänden hängen für ein Familiendomizil eher ungewöhnliche Bilder: Böcklins "Toteninsel", der "Wanderer über dem Nebelmeer" von Caspar David Friedrich und die "Abendlandschaft mit zwei Männern". Auch die gedämpfte Farbgebung und der leichte Grauschleier, der die sparsamen großflächigen Illustrationen überzieht, unterstreichen die triste Stimmung, die in der Familie herrscht. Als die Mutter sich immer mehr zurückzieht und auch ihre Musikschüler*innen vor der Tür stehen lässt, erklärt der Vater Fridi, dass die Mutter eine Fee sei. Das will die Tochter nicht glauben, denn ihrer Ansicht nach sind Feen schön, und das sei die Mutter mit ihrem Nachthemd und den verstrubbelten Haaren nicht. Erst als sie sich an innige Moment mit der Mutter erinnert, als sie gemeinsam Gedichte gelesen haben oder die Mutter Querflöte spielte, kann sie diese Erklärung akzeptieren. Als die Mutter "verreist" und lange abwesend ist, wohl in die Psychiatrie eingeliefert wird, was im Buch so nicht benannt wird, tröstet dieses Bild der "guten Fee" die Tochter in dieser schweren Zeit.

» weiter lesen auf kimi-siegel.de

Durchschnittliche Artikelbewertung

Geben Sie die erste Bewertung für diesen Artikel ab und helfen Sie Anderen bei der Kaufenscheidung: