Nino Haratischwili: Juja

Artikelnummer: 978-3-548-28792-8

Eine junge Frau ersteht in einem Pariser Antiquariat ein schmales Büchlein einer ihr unbekannten Autorin, "Die Eiszeit" von Jeanne Saré. Sie liest es in wenigen Stunden aus und fühlt sich danach um Jahre gealtert und auf verstörende Weise fundamental verändert. Wie sich herausstellt, ist sie nicht die Einzige, deren Leben nach der Lektüre ein anderes ist.

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Eine junge Frau ersteht in einem Pariser Antiquariat ein schmales Büchlein einer ihr unbekannten Autorin, "Die Eiszeit" von Jeanne Saré. Sie liest es in wenigen Stunden aus und fühlt sich danach um Jahre gealtert und auf verstörende Weise fundamental verändert. Wie sich herausstellt, ist sie nicht die Einzige, deren Leben nach der Lektüre ein anderes ist. Kurz nach seinem Erscheinen in den 70er Jahren hatte das Buch für Furore gesorgt, seine Autorin wurde zum Mythos: eine 17-jährige Selbstmörderin voller Hass und Sehnsucht, die die Veröffentlichung ihrer Texte nicht mehr erlebt hat. Die feministische Linke feiert sie als Märtyrerin, doch ein düsterer Sog scheint von den Worten Sarés auszugehen: 14 junge Frauen folgen der Autorin in den Freitod. Jahrzehnte später machen sich im Paris der Gegenwart ein paar Menschen auf, das düstere Geheimnis des Textes und seiner Wirkung zu ergründen.

In ihrem fulminanten Debüt zeigt Nino Haratischwili auf kluge und schwindelerregende Weise die Kraft der Sprache und erzählt von der manchmal lebensverändernden Wirkung von Literatur.


Autor*in / Hrsg.: Nino Haratischwili
Belletristik: zeitgenössischer Roman
Details: Umfang: 288 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 2.4 x 18.7 x 12.2 cm
Gewicht: 275 g
Erscheinungsdatum: 13.05.2016

~ LESEPROBE ~

'Haratischwili hat ein Buch geschrieben, das im Umfang (fast 1300 Seiten) maßlos ist, doch jeden Satz braucht.'
Andreas Platthaus, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

'Nino Haratischwili schreibt Weltliteratur. Gehaltvoll wie Tolstoj, derart monumental allemal. Sie schreibt schrecklich/schön. Ich lese ergriffen, glücklich, mit zugeschnürter Kehle, zuletzt mit Augen voller Tränen.'
MISSY MAGAZINE

'Wie die Autorin die Fäden dieser über ein Jahrhundert und mehrere Generationen gesponnenen Familienchronik miteinander verknüpft, ist schlichtweg beeindruckend und weckt Erinnerungen an Meisterwerke der Weltliteratur wie Hundert Jahre Einsamkeit von Gabriel García Márquez der Das Geisterhaus von Isabel Allende.'
BLOG SCHÖNE SEITEN

'Was ich bisher davon gelesen habe, zeigt, dass die Verlagswerbung - ein Pageturner - keine Übertreibung ist.'
BUCHMARKT

'Ich bin grenzenlos begeistert! Von ihrer wundervollen Sprache, von ihrer Art, Historisches, Familiäres und Fiktionales zu verweben.'
Jacqueline Masuck, DUSSMANN DAS KULTURKAUFHAUS

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