Nova Meierhenrich: Wenn Liebe nicht reicht. Wie die Depression mir den Vater stahl

Artikelnummer: 978-3-8419-0636-6

Was tun, wenn der Vater an Depression erkrankt? Wer hilft der Familie, damit umzugehen? Eine bewegende Fallgeschichte.

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Moderatorin und Schauspielerin Nova Meierhenrich musste erleben, wie eine psychische Erkrankung eine ganze Familie in einen Strudel aus Hilflosigkeit, Verzweiflung, Hoffnung, Wut, Zuversicht, Trauer und Schuldgefühlen zieht. Ihr Vater litt über ein Jahrzehnt an Depressionen und verschwand immer mehr hinter dieser tückischen Krankheit, am Ende wählte er den Freitod. Nach eindrücklichen Gesprächen mit ihrer Mutter Helga hat Nova Meierhenrich ein Buch geschrieben, wie es ihrer Familie damals so sehr fehlte: Ein Buch für Betroffene und Angehörige, das die Depression zeigt, wie sie wirklich ist. Sie schildert mit großer Offenheit, wie sie und ihre Familie der Krankheit hilflos gegenüberstanden, sich von Institutionen und auch dem Umfeld allein gelassen fühlten und wie sie letztlich selbst an einer CoDepression erkrankte, der sie sich in einer Therapie stellte.

Statistisch erkrankt jeder fünfte Deutsche einmal in seinem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression. Dabei geht es nicht darum, dass man sich mal traurig, erschöpft und antriebslos fühlt. Eine Depression ist eine ernst zu nehmende und folgenschwere Erkrankung, die auch die Menschen um den Erkrankten herum, insbesondere die nächsten Angehörigen, betrifft, bis hin zu einer so genannten Co-Depression. Wie sehr die Krankheit das gesamte familiäre Umfeld in einen Strudel aus Hilflosigkeit, Verzweiflung, Hoffnung, Wut, Trauer und Schuldgefühlen zieht, weiß Moderatorin und Schauspielerin Nova Meierhenrich. Ihr Vater litt über ein Jahrzehnt an Depressionen und verschwand immer mehr hinter dieser tückischen Krankheit. Sie selbst erkrankte an einer Co-Depression, die sie erst spät erkannte. Am Ende wählte ihr Vater den Freitod.

Nova Meierhenrich lässt - mit Unterstützung ihrer Mutter Helga - die Jahre der Depression Revue passieren - in der Hoffnung, dass andere Betroffene aus ihrer Familiengeschichte lernen können. Im Buch enthalten sind Beiträge von PD Dr. Mazda Adli, Psychiater, Chefarzt der Fliedner Klinik Berlin und Depressionsforscher an der Berliner Charité.

'Ich möchte mit diesem Buch ein klein wenig dazu beitragen, dass die Depression als echte Krankheit wahrgenommen wird. Als das, was es ist - etwas, an dem man erkrankt, ohne daran selbst Schuld zu sein. Das einen überrollt, egal wie stark man ist.'

Ein Buch, das gegen die immer noch vorherrschende Stigmatisierung und Tabuisierung einer Volkskrankheit - jeder fünfte Deutsche wird mit ihr konfrontiert - ein Zeichen setzen will.

Autor*in / Hrsg.: Nova Meierhenrich
Details: Umfang: 220 S.
Einband: Paperback
Format (T/L/B): 1.9 x 21 x 13.6 cm
Gewicht: 279 g
Erscheinungsdatum: 05.10.2018

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