Paula Pfoser: Bilder der Dekolonisation. Afrika-Repräsentationen im frühen österreichischen TV

Artikelnummer: 978-3-902902-42-9

Die Dekolonisation in den 1950er- und 1960er-Jahren bedeutete eine Veränderung im Verhältnis zwischen Afrika und Europa und verlangte eine Neubestimmung etablierter Wahrnehmungsweisen. Paula Pfoser untersucht die Darstellung afrikanischer Länder südlich der Sahara im österreichischen Fernsehen zwischen 1957 und 1965 anhand von Nachrichtensendungen.

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Die Dekolonisation in den 1950er- und 1960er-Jahren bedeutete eine Veränderung im Verhältnis zwischen Afrika und Europa und verlangte eine Neubestimmung etablierter Wahrnehmungsweisen. Paula Pfoser untersucht die Darstellung afrikanischer Länder südlich der Sahara im österreichischen Fernsehen zwischen 1957 und 1965 anhand von Nachrichtensendungen.

In diesem Zeitraum wurden afrikanische Länder in Österreich in veränderter Weise und insgesamt stärker rezipiert: Man spricht hier von der österreichischen "Entdeckung Afrikas", die sich in Form eines vermeintlich positiven, von Aufschwung und Modernisierung geprägten Afrika- Bilds manifestierte, das allerdings auch von Kontinuitäten zu älteren, kolonialistischen Deutungsmustern durchzogen war.

Die Studie erschließt erstmals audiovisuelles Quellenmaterial aus dem Archiv des Österreichischen Rundfunks der 1950er und 1960er-Jahre und ist ein wichtiger Beitrag zur österreichischen Partizipation am Kolonialismus.


Autor*in / Hrsg.: Paula Pfoser
Medien: Fernsehen
Wissenschaft: postcolonial studies
politische Themen: Rassismus & kulturelle Hegemonie
Details: Umfang: 250 S.
Einband: Kartoniert
Format: 20 cm
Gewicht: 313 g
Erscheinungsdatum: 29.07.2016

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