Pénélope Bagieu: Unerschrocken. Fünfzehn Porträts außergewöhnlicher Frauen

Artikelnummer: 978-3-95640-129-9

Josephine Baker brachte tanzend den Jazz und Charleston nach Europa und engagierte sich für die Rechte von Schwarzen. Tove Jansson, Schöpferin der Mumins, lebte offen die Liebe zu ihrer Lebenspartnerin. Und die libanesische Bürgerrechtlerin Leymah Gbowee setzt sich in gewaltfreiem Kampf für die Sicherheit von Frauen ein.

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Josephine Baker brachte tanzend den Jazz und Charleston nach Europa und engagierte sich für die Rechte von Schwarzen. Tove Jansson, Schöpferin der Mumins, lebte offen die Liebe zu ihrer Lebenspartnerin. Und die libanesische Bürgerrechtlerin Leymah Gbowee setzt sich in gewaltfreiem Kampf für die Sicherheit von Frauen ein. Unerschrocken schreiten diese eigensinnigen Frauen durchs Leben. Vorreiterinnen, Querdenkerinnen und jede eine Heldin auf ihre ganz eigene Art. Ob Schamanin oder Entdeckerin, Leuchtturmwärterin oder gefeierte Leinwandhexe - diese Frauen haben ihre Bestimmung gefunden.

Mit Humor und Finesse porträtiert Pénélope Bagieu fünfzehn außergewöhnliche Persönlichkeiten, die den gesellschaftlichen Zwängen ihrer Zeit trotzten, um das Leben ihrer Wahl zu führen.

"Mit viel Humor erinnert Pénélope Bagieu an fünfzehn eigensinnige Frauen, die sich gegen Chauvinismus zur Wehr gesetzt haben." - Paris Match


Illustrator*in: Penelope Bagieu
Biografien von/über: Sammelportraits
Details: Übersetzt von: Heike Drescher
Umfang: 144 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.1 x 26.8 x 19.7 cm
Gewicht: 802 g
Erscheinungsdatum: 06.10.2017

~ Dokumentation ~

Rezension von Bärbel Gerdes auf AVIVA-Berlin:

In einem hinreißenden Comic-Buch stellt uns die französische Cartoonistin, Comickünstlerin und Illustratorin Pénélope Bagieu 15 unerschrockene Frauen vor. Mit viel Humor und treffenden Zeichnungen zaubert sie auf wenigen Seiten das Leben und die erstaunlichen Taten sehr unterschiedlicher Frauen aufs Papier.

"Sicher ist, dass man nicht werden kann, was man nicht kennt, wovon man keine Ahnung hat.", begründet Pénélope Bagieu ihre Motivation zu diesem Buch in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. "Und mir geht es heute als erwachsene Frau, als Zeichnerin darum: Es gibt 100 Frauen, 1.000 Frauen, die Vorbildcharakter haben, die einfach cool sind! Man muss sie zeigen!"

Und so macht sie nicht nur Frauen sichtbar, die für uns bislang unsichtbar blieben - sie zeigt auch Frauen sehr anders, als wir sie kennen. Josephine Baker zum Beispiel, die sie als "Tänzerin, Widerstandskämpferin, Mutter" vorstellt. Mitnichten war diese lediglich das Bananenrock-schwingende dunkelhäutige Tanzgirl in Paris. Kurz nachdem sie die französische Staatsbürgerinnenschaft erhält, besetzen die Nationalsozialisten Frankreich. Josephine Baker schließt sich als Spionin der Résistance an und nutzt ihre Prominenz, um an geheime Informationen zu kommen. Sie "schmuggelt Nachrichten mit unsichtbarer Tinte auf ihren Notenblättern" und erhält für ihr Engagement im Widerstand alle wichtigen militärischen Auszeichnungen.

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