Que Du Luu: Im Jahr des Affen

Artikelnummer: 978-3-551-56019-3

Poetisch, klug, unterhaltsam: Der ungewöhnliche Roman erzählt von der Tragik des Andersseins, der Suche nach Heimat - und der Suche nach Glück.
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Mini ist eine Banane: außen gelb und innen weiß. Ihr Vater hingegen bleibt durch und durch gelb: Er spricht nur gebrochen Deutsch und betreibt ein Chinarestaurant.

Als ihr Vater ins Krankenhaus kommt, muss Mini im Restaurant schuften, sich mit dem trotzigen Koch streiten - und sie kann Bela nicht wiedertreffen, bei dem sie so viel Ruhe gefunden hat. Dann reist auch noch Onkel Wu an. Der traditionsbewusste Chinese holt die Vergangenheit wieder hoch: das frühere Leben, die gefährliche Flucht als Boatpeople aus Vietnam.

Poetisch, klug, unterhaltsam: Der ungewöhnliche Roman erzählt von der Tragik des Andersseins, der Suche nach Heimat - und der Suche nach Glück.


Autor*in / Hrsg.: Que Du Luu
Details: Umfang: 288 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.8 x 21 x 15.5 cm
Gewicht: 457 g
Lesealter: 14+
Erscheinungsdatum: 18.03.2016

~ LESEPROBE ~

Rezension von Lindana Stand auf lizzy.net:

In dem Roman "Im Jahr des Affen" von Que Du Luu geht es um Mini, die auf der Suche nach Glück und dem Sinn des Lebens ist.

Mini ist eine 16-jährige Vietnamesische Chinesin. Sie lebt in Deutschland. Mini flüchtete mit ihrem Vater von Vietnam nach Deutschland, als sie noch ganz klein war. Sie und ihr Vater führen ein anstrengendes Leben. Nicht nur wegen des China-Restaurants, das Minis Vater betreibt, sondern auch, weil sie sich fragt, was überhaupt der Sinn des Lebens ist. Ihr Vater arbeitet bis zum geht nicht mehr und von ihrer Mutter weiß sie nichts. Besteht das Leben nur aus harter Arbeit und reiner Routine?

Ohne ihre besten Freundinnen Sarah und Micha wäre ihr komplettes Leben langweilig. Wäre da nicht Bela, hätte sie sich nie in einen Jungen verliebt. Nur, dass sie keine Zeit hat, ihn besser kennenzulernen. Da ihr Onkel, Onkel Wu, sie besuchen möchte. Der sie immer neckt, dass sie kein Chinesisch spricht und dass sie viel zu Deutsch sei. Onkel Wu meine, sie wäre eine Banane. Sie fühlt sich auch so. Außen gelb wie eine Chinesin und innen weiß wie eine Deutsche. Sie würde auch viel lieber eine Deutsche sein. Doch dann kommt etwas, was ihren Gedanken ein Ende setzt und was selbst Mini nicht erwartet hätte: Ihr Vater bekommt zwei Schlaganfälle. Jetzt macht sie sich um ihren Vater Sorgen und will für ihn eine bessere Tochter sein. Ihr Vater muss sich im Krankenhaus ausruhen, während Mini im Restaurant kellnern muss. Schlimm genug für sie, dass sie in den Ferien arbeiten muss. Auch durch Onkel Wus Beharren auf Traditionen, Lings ständiges Rot werden und Baos nicht erfüllte Aufgaben bekommt Mini zu viel.

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