Rebecca Solnit: Nonstop Metropolis. Ein Atlas in Worten

Artikelnummer: 978-3-455-00414-4

Die amerikanische Denkerin Rebecca Solnit versammelt rund 20 Essays, in denen wir drei pulsierende amerikanische Metropolen aus originellen Perspektiven neu erleben: New York, San Francisco und New Orleans.

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Die amerikanische Denkerin Rebecca Solnit versammelt rund 20 Essays, in denen wir drei pulsierende amerikanische Metropolen aus originellen Perspektiven neu erleben: New York, San Francisco und New Orleans. Die Texte, verfasst von Linguisten, Ethnologen, Musikwissenschaftlern sowie wahren Szene-Insidern erzählen kenntnisreich und spannend von dem faszinierenden kulturellen Reichtum der drei Metropolen von damals bis heute und zeigen, was den Reiz der Großstadt ausmacht.


Autor*in / Hrsg.: Rebecca Solnit
Land im Fokus: USA
politische Themen: Miete & Gentrifizierung Politik und Demokratie Rassismus & kulturelle Hegemonie Umwelt, Klima & Landwirtschaft
Details: Übersetzt von: Bettina Münch/Kathrin Razum/Kirsten Riesselmann
Einbandart: gebunden
Umfang: 236 S.
Format (T/L/B): 2.4 x 21.2 x 13.6 cm
Gewicht: 347 g
Erscheinungsdatum: 04.11.2019
Rezension von Ahima Beerlage und Sharon Adler auf AVIVA-Berlin:

In ihrem letzten Buch "Wanderlust" brachte uns die jüdische-amerikanische Kulturwissenschaftlerin, Journalistin, Essayistin und Schriftstellerin die Geschichte und soziale Bedeutung des Wanderns nahe. Seit "Wenn Männer mir die Welt erklären" haben wir ihr den Begriff des "Mansplaining" zu verdanken. In der Anthologie "Nonstop Metropolis" ergründet sie gemeinsam mit den Autor_innen Lisa Conrad, Aaron Shurin, Adriana Camarena, Guillermo Gomez-Pena, Paul La Farge, Joshua Jelly-Schapiro, Garnette Cadogan, Valeria Luiselli, Joe Boyd, Will Butler, Mirissa Neff, Teju Cole, Margo Jefferson, Barry Lopez, Sheely Avni, Marshall Berman und Suketu Mehta drei Sehnsuchtsorte Nordamerikas und deren wechselvolle Geschichte.

"Alle Städte existieren in einer Tagversion, die sich um Geschäfte, Produktivität und Ordnung dreht, wovon einiges angenehm und notwendig ist - Arbeit, die das Wasser fließen und die Züge fahren lässt -, anderes hingegen nicht, wie die Kräfte, die alles mit einem Preisschild versehen und alles und jeden ohne Geld verdrängen, oder die Behörden, die jede Form von Wildheit und Freiheit als zu bekämpfende Unordnung ansehen. Daneben haben Städte auch ein Traumleben, ein Nachtleben und ein Liebesleben, die glatte Gegenteile von all dem darstellen." schreibt Rebecca Solnit.

Wer die USA bereisen will, hat mindestens eine dieser drei Metropolen auf dem Reiseplan: San Francisco, New Orleans oder New York City. Ob durch alternativen Cityguide mit "Geheimtipps" oder übliche Tourist_innenführer - für die Reisenden setzen sich diese Städte aus den romantisch aufgeladenen Bildern zusammen, die die Tourismusindustrie in den Köpfen der Gäste entstehen lassen will. Rebecca Solnit und ihre Co-Autor_innen, darunter Aktivist_innen, Soziolog_innen, Linguist_innen, Szene-Insider und Künstler_innen, haben sich in dem Atlas in Worten, so der Untertitel, einerseits sehr persönlich und andererseits historisch mit diesen berühmten Metropolen auseinandergesetzt.

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