Regina Becker-Schmidt: Pendelbewegungen - Annäherungen an eine feministische Gesellschafts- und Subjekttheorie. Aufsätze aus den Jahren 1991 bis 2015

Artikelnummer: 978-3-8474-2000-2

Wie verändert sich Kapitalismuskritik, wenn nicht nur politisch-ökonomische Schwerpunkte gesetzt werden, sondern die Interferenz von Klassen- und asymmetrischen Geschlechterverhältnissen mit gleichem Gewicht zur Geltung kommt? Die Autorin untersucht die Problembereiche zwischen der frühen "Kritischen Theorie" und feministischer Geschlechterforschung und die durch diese Spannung ausgelösten "Pendelbewegungen" - zwischen Objekt-Subjekt-Relationen, Gesellschafts- und Erkenntniskritik, Soziologie und Psychoanalyse.

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Wie verändert sich Kapitalismuskritik, wenn nicht nur politisch-ökonomische Schwerpunkte gesetzt werden, sondern die Interferenz von Klassen- und asymmetrischen Geschlechterverhältnissen mit gleichem Gewicht zur Geltung kommt? Die Autorin untersucht die Problembereiche zwischen der frühen "Kritischen Theorie" und feministischer Geschlechterforschung und die durch diese Spannung ausgelösten "Pendelbewegungen" - zwischen Objekt-Subjekt-Relationen, Gesellschafts- und Erkenntniskritik, Soziologie und Psychoanalyse.

Folgende Fragestellungen stehen zur Diskussion:
  1. Wie verändert sich Kapitalismuskritik, wenn nicht nur politisch-ökonomische Schwerpunkte gesetzt werden, sondern die Interferenz von Klassen- und asymmetrischen Geschlechterverhältnissen mit gleichem Gewicht zur Geltung kommt?
  2. In der Auseinandersetzung mit Adornos Epistemologie ist es von Interesse, mit welchen methodischen Mitteln herrschaftssichernde bipolare Konstruktionen in feministischen Ansätzen demontiert werden. Auf dem Prüfstand stehen: Donna Haraway (Situiertes Wissen), Nancy Fraser (Auseinandersetzungen mit Identitätspolitiken), die Autorin (polarisierende Theorieansätze in der deutschen Geschlechterforschung).
  3. Wo gibt es feministische Anknüpfungspunkte an Adornos Konzepte von Ideologiekritik und Kritik an Identitätslogik? Wo bedürfen seine Vorgaben der Veränderung durch Androzentrismus-Kritik und die Analyse geschlechtlicher Ungleichheitslagen?
  4. Welche Spuren unsichtbarer Quellen von Macht sichert die feministische Psychoanalyse? Antwort geben Julia Kristeva (Fremdenhass als Deckbild von Misogynie), Judith Butler (die bipolare Matrix der Heterosexualität als soziales Zwangssystem) und Teresa de Lauretis (Frauen als Subjekte des Begehrens).
  5. In der Analyse des Pflegenotstands als Indikator einer sich zuspitzenden gesellschaftlichen Reproduktionskrise sind bisher zwei Abstraktionsprozesse im Dunklen geblieben: die "Entwirklichung von Arbeit" (Marx) und die Ausblendung des weiblichen Geschlechts in der unbewussten Selbstrepräsentation von Männlichkeit (Irigaray). Was macht ihre Affinität aus und wie entstehen ihre gesellschaftlichen Verflechtungen?

Inhalt


Autor*in / Hrsg.: Regina Becker-Schmidt
Details: Umfang: 440 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 2.4 x 21 x 14.8 cm
Gewicht: 639 g
Erscheinungsdatum: 07.11.2016

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