Regina Scheer: Machandel

Artikelnummer: 978-3-8135-0640-2

Regina Scheer spannt in ihrem beeindruckenden Debütroman den Bogen von den 30er Jahren über den Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und in die Gegenwart.

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Ein großer Familien- und Generationenroman über die DDR und wie sie unterging.

Regina Scheer spannt in ihrem beeindruckenden Debütroman den Bogen von den 30er Jahren über den Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und in die Gegenwart. Sie erzählt von den Anfängen der DDR, als die von Faschismus und Stalinismus geschwächten linken Kräfte hier das bessere Deutschland schaffen wollten, von Erstarrung und Enttäuschung, von dem hoffnungsvollen Aufbruch Ende der 80er Jahre und von zerplatzten Lebensträumen.


Autor*in / Hrsg.: Regina Scheer
Belletristik: zeitgenössischer Roman
weitere Themen: DDR
Weitere Informationen: Umfang: 480 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3.8 x 22 x 14.6 cm
Gewicht: 670 g
Erscheinungsdatum: 11.08.2014

~ LESEPROBE ~

Rezension von Helga Egetenmeier auf AVIVA-Berlin:

Ein knappes Jahrhundert (ost)deutscher Geschichte erschließt der Debütroman der Kulturwissenschaftlerin Regina Scheer mit seiner Familiensaga um ein mecklenburgisches Dorf namens Machandel und der Lebensgeschichte der Doktorandin Clara Langner, die dem alten Märchen vom Machandelbaum nachspürt.

Nach ihren Sachbüchern zum jüdischen Widerstand und dem Jüdischen Waisenhaus in der Auguststraße setzt Regina Scheer mit ihrem Roman eine große Klammer zwischen Familie und Staat und beleuchtet kenntnisreich Entstehung, Entwicklung und Ende der DDR. Liebevoll und dennoch widerspenstig, verständlich und dennoch aufwühlend, zeigt sie dabei die Menschen als Handelnde innerhalb sich verändernder Strukturen.

Das Märchen vom Machandelbaum

Aufgenommen in das Kinder- und Hausmärchenbuch der Gebrüder Grimm, erzählt "Das Märchen vom Machandelboom" (auch Wacholderbaum) die Geschichte der bösen Stiefmutter, die dem Vater den Sohn zum Essen vorsetzt, während die Schwester jedoch seine abgenagten Knöchelchen ein sammelt, sie in ein Tuch bindet und dies unter den Machandelbaum legt. Von dort kehrt der Bruder als schöner Vogel in die Welt zurück.

Clara, die tragende Figur der Familiensaga, erforscht für ihre Dissertation an der Humboldt-Universität Ende der 80er Jahre das Märchen vom Machandelbaum. Zur gleichen Zeit zieht sie mit ihrem Mann und den zwei Kindern aus Ost-Berlin in das Dorf Machandel, in dem ihre Mutter und ihr Vater zueinander fanden und ihr schmerzhaft vermisster älterer Bruder Jan aufwuchs.

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