Regine Munz (Hrsg.). Philosophinnen des 20. Jahrhunderts

Artikelnummer: 978-3-534-23470-7

In diesem Sammelband werden bedeutende, ganz unterschiedliche Richtungen vertretende Philosophinnen des 20. Jh. mit ihren Denkansätzen vorgestellt. Es wird deutlich, dass trotz der unterschiedlichen Ausgangspunkte das Konzept der Kontingenz, d.h. der Zufälligkeit und historischen Bedingtheit von Ordnungs- und Begriffssystemen, ein wesentliches gemeinsames Moment ihres Denkens darstellt.

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In diesem Sammelband werden bedeutende, ganz unterschiedliche Richtungen vertretende Philosophinnen des 20. Jh. mit ihren Denkansätzen vorgestellt. Es wird deutlich, dass trotz der unterschiedlichen Ausgangspunkte das Konzept der Kontingenz, d.h. der Zufälligkeit und historischen Bedingtheit von Ordnungs- und Begriffssystemen, ein wesentliches gemeinsames Moment ihres Denkens darstellt.

Obwohl Philosophinnen im 20. Jahrhundert die Philosophiegeschichte wesentlich mit geprägt haben, kommen sie in den wichtigsten Überblicksdarstellungen gar nicht oder nur am Rande vor. In diesem Buch werden endlich die wichtigsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts wie Simone Weil, Edith Stein, Hannah Arendt, Simone de Beauvoir u.v.a. porträtiert. Diese Philosophinnen vertreten ganz unterschiedliche Richtungen. Trotz der Verschiedenartigkeit ihrer Denkansätze ist aber auch eine auffallende Gemeinsamkeit zu erkennen: das Nachdenken über Kontingenz, d.h. über die Nicht-Notwendigkeit, Zufälligkeit und historische Bedingtheit von Ordnungs- und Begriffssystemen, die bislang als festgefügt galten.

Mit Beiträgen von H. B. Gerl-Falkovitz, M. Wicki-Vogt, S. Henke, C. Peres, R. Munz, K. Meyer, P. Purtschert, R. Sotos, B. Reiter, F. Frei Gerlach und K. Hönig.

Regine Munz, Einleitung. Von nicht-notwendigen Wirklichkeiten: Denkerinnen der Kontingenz
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Edith Stein. Kontingenz im Spannungsfeld von Ontologie und Phänomenologie
Maja Wicki-Vogt, Simone Weil. Kontingenz im Widerspruch der Identität
Silvia Henke, Simone de Beauvoir. Kontingenz als Bedrohung, als Chance und als Gegenwart
Constanze Peres, Susanne K. Langer. Pluralität menschlicher Symbolisierungen. Zur Semantik und Ontologie der Gegenwart
Regine Munz, Iris Murdoch. Lob der Kontingenz
Katrin Meyer, Hannah Arendt. Auf der Suche nach der Freiheit jenseits von Souveränität
Patricia Purtschert, Judith Butler. Macht der Kontingenz- Begriff der Kritik
Rachael Sotos, Agnes Heller. Philosophin der Kontingenz
Barbara Reiter, Seyla Benhabib. Meine Kontingenz und unsere Vernunft
Franziska Frei Gerlach, Luce Irigaray. Kontingenz als Differenz
Kathrin Hönig, Lynn Hankinson Nelson und Sandra Harding. Feministische Wissenschaftstheorie und Kontingenz
Die Autorinnen

Autor*in / Hrsg.: Regine Munz
Details: Umfang: 284 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.6 x 22.7 x 15 cm
Gewicht: 585 g 
Erscheinungsdatum: 15.03.2019

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