Reiner Engelmann: "Alodia, du bist jetzt Alice!" Kinderraub und Zwangsadoption im Nationalsozialismus

Artikelnummer: 978-3-570-31268-1

Alodia Witaszek ist fünf Jahre alt, als ihr Vater von Nationalsozialisten hingerichtet wird. Ihre Mutter wird nach Auschwitz deportiert. Die blonde und blauäugige Alodia gilt als "rassenützlich". Sie kommt in ein "Lebensborn"-Heim und wird als "Geschenk des Führers" einer deutschen Familie zur Adoption übergeben.

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Vergessene Opfer: Geraubte Kinder im Nationalsozialismus

Alodia Witaszek ist fünf Jahre alt, als ihr Vater von Nationalsozialisten hingerichtet wird. Ihre Mutter wird nach Auschwitz deportiert. Die blonde und blauäugige Alodia gilt als "rassenützlich". Sie kommt in ein "Lebensborn"-Heim und wird als "Geschenk des Führers" einer deutschen Familie zur Adoption übergeben. Nach Kriegsende sucht Alodias leibliche Mutter zwei Jahre lang nach ihrem verschleppten Kind. Kurz vor Weihnachten 1947 hat sie Erfolg: Alodia kehrt in ihre fast vergessene Familie zurück und muss ihre Muttersprache neu lernen. Reiner Engelmann hat die Zeitzeugin getroffen und ihr Leben aufgeschrieben. Mit Originaldokumenten und Fotos.

Autor*in / Hrsg.: Reiner Engelmann
Jugendbuch zu: Rassismus & Diskriminierung Historisches
Details: cbt TB
Einbandart: kartoniert
Umfang: 240 S., 30 s/w Illustr.
Format (T/L/B): 2.1 x 18.7 x 12 cm
Gewicht: 251 g
Lesealter: 14+
Erscheinungsdatum: 09.09.2019
Rezension bei kidsbestbooks:

Alodia Witaszek ist fünf Jahre alt, als ihr Vater von Nationalsozialisten hingerichtet wird. Ihre Mutter Halina wird nach Auschwitz deportiert. Die blonde und blauäugige Alodia und ihre jüngere Schwester Daria gelten als "rassenützlich". Alodia kommt zusammen mit Daria zuerst in das Kinder- und Jugendverwahrlager Litzmannstadt (ehemals Lodz), das sich im Zentrum des Ghettos befindet. Dort müssen Kinder und Jugendliche schwere körperliche Arbeit verrichten, haben brutale Aufseher und werden Augenzeugen des täglichen Sterbens. Monatlich kommen 200 Kinder an den Folgen von Misshandlungen, Krankheiten und Unterernährung ums Leben. Die beiden Schwestern müssen als "Rassekinder" nur zwei Monate in Litzmannstadt bleiben. Im Gau-Kinderheim Kalisz werden Alodia und Daria in Alice und Dora Wittke umbenannt und ihre Eltern für tot erklärt. Sie dürfen kein Polnisch mehr sprechen.

Als Alodia und Daria später in ein "Lebensborn"-Heim gebracht und als "Geschenk des Führers" einer deutschen und einer österreichischen Familie zur Adoption übergeben werden, haben die beiden Mädchen ihre eigentliche Familie fast vergessen. Den neuen Eltern wird verschwiegen, dass Alice und Dora keine Deutschen, sondern in Polen geraubte Kinder sind. Nach Kriegsende sucht Alodias und Darias leibliche Mutter Halina zwei Jahre lang nach ihren verschleppten Kindern. Kurz vor Weihnachten 1947 hat sie endlich Erfolg, Alodia und Daria kehren in ihre fast vergessene Familie zurück. Doch ihre Muttersprache müssen beide neu erlernen ...

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