Renate Künast: Hass ist keine Meinung. Was die Wut in unserem Land anrichtet

Artikelnummer: 978-3-453-20161-3

'Du ekliges Wesen', 'Gesindel', 'du dummes Stück grüne Scheiße' - vermeintlich besorgte Bürger machen ihrer Wut in Hassmails oder feindseligen Kommentaren auf Facebook und Twitter Luft. Adressaten sind engagierte Menschen: Flüchtlingshelfer ebenso wie sozial Engagierte, Journalisten ebenso wie Politiker.

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Ein Aufruf zum Mut

'Du ekliges Wesen', 'Gesindel', 'du dummes Stück grüne Scheiße' - vermeintlich besorgte Bürger machen ihrer Wut in Hassmails oder feindseligen Kommentaren auf Facebook und Twitter Luft. Adressaten sind engagierte Menschen: Flüchtlingshelfer ebenso wie sozial Engagierte, Journalisten ebenso wie Politiker. Auch Renate Künast bekommt täglich den Hass zu spüren. Doch sie geht in die Offensive, reist zu den Absendern, sucht das Gespräch.

In klarer Sprache analysiert sie nun, woher der Hass kommt, warum AfD, Trump und Co. die Wut schüren und wie sie ihnen nützt - und sie warnt davor, wohin der Hass führen wird, wenn wir jetzt nicht eingreifen.

Ein eindringlicher Debattenbeitrag.


politische Themen: Politik und Demokratie
Autor*in / Hrsg.: Renate Künast
Details: Umfang: 192 S.
Einband: Paperback
Format (T/L/B): 1.7 x 20.7 x 13.8 cm
Gewicht: 266 g
Erscheinungsdatum: 28.08.2017

~ LESEPROBE ~

Rezension von Tina Schreck auf AVIVA-Berlin:

Gewaltfantasien und Morddrohungen im Netz: Was kann mensch dagegen tun und woher kommt dieser unbändige Hass auf alles, was "anders" ist? Wer eigentlich sind die "Wutbürger" und können sie gestoppt werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Renate Künast in ihrem neuen Buch, das sie am 08. September 2017 in der Clincker Lounge in Berlin der Öffentlichkeit vorstellte.

Hatespeech - ein aktuelles Thema, das sich im Schutz der Anonymität des Internets mehr und mehr auszubreiten droht. Trotz der Allgegenwärtigkeit des Problems war der Saal nur mäßig gefüllt, als die Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld und die Grünen-Politikerin die Bühne in der Backfabrik betraten, um über die Motive zu diskutieren, die Menschen zu Hassposts verleiten.

Um diesem Phänomen auf den Grund zu gehen, hatte sich Renate Künast im Sommer 2016 gemeinsam mit Spiegel-Autorin Britta Stuff aufgemacht, um Verfasser_innen aggressiver Kommentare auf ihrer Facebook-Seite einen persönlichen Besuch abzustatten. Doch anstelle der erhofften Antworten häuften sich die Fragen.

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