Rolf Barth, Daniela Bunge: Mein Andersopa

Artikelnummer: 978-3-446-26057-3

Opa ist Neles bester Freund. Opa hat immer Zeit für Nele und gibt auf sie acht. Er ist ein feiner Herr mit weißem Hemd und Sakko, der stets den Hut hebt und freundlich grüßt. Mit Nele geht er gern spazieren und angeln, oder sie backen Kuchen und besuchen Oma auf dem Friedhof. Bis zu dem Tag, als Nele Opa unrasiert im Schlafanzug antrifft. Am helllichten Nachmittag!

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Nele hat zwei Opas - den von früher und ihren Andersopa. Ein Bilderbuch über Demenz, aus Sicht der Enkelin ermutigend und liebevoll erzählt

Opa ist Neles bester Freund. Opa hat immer Zeit für Nele und gibt auf sie acht. Er ist ein feiner Herr mit weißem Hemd und Sakko, der stets den Hut hebt und freundlich grüßt. Mit Nele geht er gern spazieren und angeln, oder sie backen Kuchen und besuchen Oma auf dem Friedhof. Bis zu dem Tag, als Nele Opa unrasiert im Schlafanzug antrifft. Am helllichten Nachmittag! - Opa vergisst jetzt oft etwas, sogar Neles Namen. Und den Nachbarn streckt er manchmal die Zunge raus. Kann man denn da gar nichts machen? Ganz bestimmt, meint Nele! Auf jeden Fall will sie gleich morgen lernen, Krawattenknoten zu binden und Opa zu rasieren. Backen und auf ihren Andersopa aufpassen kann sie nämlich schon!

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Mein Andersopa

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Autor*in / Hrsg.: Rolf Barth
Illustrator*in: Daniela Bunge
Kinderbuch zu: Krankheit & Krisen Familie & Zusammenleben
Details: Umfang: 32 S., durchgehend farbig illustriert
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 0.9 x 24.9 x 24.9 cm
Gewicht: 384 g
Lesealter: 5+
Erscheinungsdatum: 24.09.2018
Rezension bei kidsbestbooks:

Opa ist Neles bester Freund. Opa hat immer Zeit für Nele und gibt auf sie acht. Er ist ein feiner Herr mit weißem Hemd und Sakko, der stets den Hut hebt und freundlich grüßt. Mit Nele geht er gern spazieren und angeln oder sie backen Kuchen und besuchen Oma auf dem Friedhof. Bis zu dem Tag, als Nele Opa unrasiert im Schlafanzug antrifft. Am helllichten Nachmittag! Opa vergisst jetzt oft etwas, sogar Neles Namen. Und der Nachbarin streckt er die Zunge raus.

Opa ist traurig, weil so viele wunderbare Erinnerungen in seinem Kopf verschwunden sind. Nele erzählt ihm eine Geschichte von Oma, die ihn glücklich macht und die eine seiner Erinnerungen zurückkommen lässt. Neles Opa hat gute und schlechte Tage und sie weiß, dass ihr Opa nie mehr so wie früher sein wird. Aber ihre Mama sagt, dass sie nun zwei Opas hat: Den von früher und ihren Andersopa. Und auf ihren Andersopa aufpassen kann Nele auf jeden Fall!

In dieser einfühlsamen und warmherzigen Geschichte geht es um ein Thema, das unsere Gesellschaft immer mehr beschäftigt: Demenz. Nele erlebt ihren Opa plötzlich als unkontrollierten, zornigen und vergesslichen Menschen, den seine Situation in wachen Momenten sehr traurig stimmt. Es werden Szenen geschildert, die leider realistisch sind, wie das Vergessen des eigenen Namens und der nahe stehenden Personen, die Handhabung des Essen und der Bekleidung. Auch der Kontrollverlust in der gesellschaftlichen Umgebung wird hier mit einer einfachen, dennoch deutlichen Geste vertieft, die Kindern zeigt, wie sehr sich Neles Opa verändert hat. Dennoch macht dieses Buch auch Mut, denn die Akzeptanz dieser unveränderbaren Krankheit und der adäquate Umgang damit werden ebenfalls geschildert. Und manchmal sind es eben die kleinen wachen Momente von Neles Opa, die das Zusammensein heller machen.

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