Rose McGowan: Mutig

Artikelnummer: 978-3-95967-253-5

Rose McGowan bringt Licht in die dunkelsten Ecken der Traumfabrik Hollywood, die systematisch auf Sexismus aufgebaut wurde. Jetzt will sie Menschen auf der ganzen Welt dazu ermutigen, endlich aufzuwachen und MUTIG zu sein.

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MUTIG sein heißt, ein Leben ohne Skript zu führen: angstfrei, siegesgewiss, wütend, smart, scharfsinnig, hemmungslos, kontrovers und real as f*ck.

MUTIG ist das unverstellte, ehrliche und schlagfertige Enthüllungsbuch einer Ikone der Millennium-Generation, einer angstfreien Aktivistin, die für den gesellschaftlichen Wandel einsteht und kein Blatt vor den Mund nimmt, um die Missstände der Unterhaltungsindustrie aufzudecken und gängige Klischees von Ruhm und Erfolg bloßzustellen.
Rose McGowan bringt Licht in die dunkelsten Ecken der Traumfabrik Hollywood, die systematisch auf Sexismus aufgebaut wurde. Jetzt will sie Menschen auf der ganzen Welt dazu ermutigen, endlich aufzuwachen und MUTIG zu sein.

'Hallo, ihr Mitmenschen, wie schön, dass wir uns treffen. Mein Name ist Rose McGowan, und ich bin MUTIG. Und ihr sollt es auch sein.' Rose McGowan

'Ihr werdet lesen, wie mein Leben mich von einer Sekte in die nächste, in die größte Sekte von allen getrieben hat: Hollywood. In MUTIG erzähle ich, wie ich mich aus diesen Sekten befreien und mein Leben zurückerobern konnte. Und ihr könnt das auch.' Rose McGowan

Autor*in / Hrsg.: Rose McGowan
Biografien von/über: Schauspielerinnen
Medien: Fernsehen Film
Zeitepoche: 20. und 21. Jh.
weitere Themen: #metoo
Details: Das Enthüllungsbuch aus der Traumfabrik Hollywoods
Originaltitel: Brave
Übersetzt von: Regina Schneider
Umfang: 304 S.
Einband: Paperback
Format (T/L/B): 2.6 x 21.6 x 13.5 cm
Gewicht: 379 g
Erscheinungsdatum: 03.04.2018

Rezension von Nora Rauschenbach auf AVIVA-Berlin:

Mit ihrer im April 2018 veröffentlichten Autobiographie MUTIG (Originaltitel "BRAVE") stellt die Buchautorin, Regisseurin, Musikerin, Unternehmerin, Aktivistin und ehemalige Schauspielerin Hollywood an den Pranger. Die Initiatorin der Online-Plattform ROSEARMY gehörte mit Schauspielerin und Aktivistin Ashley Judd zu den ersten, die gegen Harvey Weinstein Vorwürfe wegen sexueller Belästigung erhoben. Mit ihrem feministischen Manifest spricht sie nicht nur für sich als Individuum, sondern für einen "planet of women". Ihr geht es hierbei nicht darum, die Klatschpresse zu bedienen, sondern aufzuzeigen, wie es in Hollywood wirklich abläuft.

Genau das macht Rose McGowan auch in ihrer Rede anlässlich der Women's Convention in Detroit im Oktober 2017 deutlich. Sie fordert zu Solidarität untereinander auf und setzt mit enormer Stärke und erhobener Faust ein Statement:

"We are free. We are strong. We are one massive, collective voice. That is, what ROSEARMY is about. It is about all of us being roses in our own life (...)"

Mit "roses" meint McGowan jedoch nicht die schöne, reine, makellose Blume, sondern das ganze Gewächs mit seinen Dornen und Stacheln. Diejenigen Dornen, die für "justice" und "consequence" sorgen sollen.
Dinge, die sie sich als populäre Vertreterin einer jungen Generation von Schauspielerinnen, die im Rampenlicht stehen, von der Directors Guild of America so sehr gewünscht hätte und so selten erfahren hat.
Kein Wunder, denn die gewerkschaftliche Vereinigung von US-amerikanischen Regisseur*innen hat seit 1946 einen Männeranteil von 96 Prozent.

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Rezension von ANDREAS BUSCHE auf tagesspiegel.de

MeToo-Aktivistin rechnet mit Hollywood ab

Rose McGowan beschuldigte den Filmproduzenten Harvey Weinstein der Vergewaltigung. In dem furiosen Buch "Mutig" knöpft sich die Schauspielerin Hollywood vor.

Die Memoiren der Schauspielerin Rose McGowan sind eine Zumutung. Auf gut 300 Seiten sieht man sich einer schier endlosen Hasstirade ausgeliefert, in die McGowan bis an die Grenze des Erträglichen detaillierte Szenen von psychischem, physischem bis zu sexuellem Missbrauch einfließen lässt. Der Tonfall von "Mutig", in der der einstige Darling des US-Indiekinos mit der Filmbranche abrechnet, ist konfrontativ und unversöhnlich. Man fühlt sich drangsaliert und gleichzeitig beschämt, weil man als männlicher Filmkritiker, der sich in großem Abstand - und gar nicht mal unkritisch - beruflich mit Hollywood beschäftigt, automatisch impliziert ist. Mit anderen Worten: Dieses Buch war lange überfällig.

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