Ruth Landshoff-Yorck: Sixty to go

Artikelnummer: 978-3-932338-63-2

'Sixty to go' erschien erstmals 1944 in den Vereinigten Staaten. Mit diesem von Doris Hermanns übersetzten und herausgegebenen Roman liegt erstmals die deutschsprachige Fassung des auf Englisch erschienenen Buches von Ruth Landshoff-Yorck vor.

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Sixty to go - noch sechzig Flüchtlinge, dann hätten sie fünfhundert zusammen, die Gruppe von vier Männern und einer Frau unterschiedlicher Herkunft in Nizza, die alle vor den Nazis geflüchtet sind und im Jahr 1941 Menschen mit gefälschten Papieren über die Pyrenäen nach Spanien bringen: die Comtesse Maria de Roseraye, die alle nur Darling nennen; Johannes Tarner, ein österreichisch-französischer Schriftsteller; Sascha, ein polnischer Bergarbeiter; Gérard, ein Schauspieler aus Paris, und Franticek, ein tschechischer Pilot. Und schließlich stoßen noch der Amerikaner Bill und die Polin Esther zu ihnen. 'Es war eine merkwürdig zusammengewürfelte Gruppe. Nur ein Krieg konnte sie so zusammenbringen.'

'Sixty to go' erschien erstmals 1944 in den Vereinigten Staaten. Mit diesem von Doris Hermanns übersetzten und herausgegebenen Roman liegt erstmals die deutschsprachige Fassung des auf Englisch erschienenen Buches von Ruth Landshoff-Yorck vor.


Autor*in / Hrsg.: Ruth Landshoff-Yorck
Belletristik: historischer Roman
Weitere Informationen: Übersetzt von Doris Hermanns
Umfang: 256 S.
Einband: Gebunden
Gewicht: 410 g
Erscheinungsdatum: 22.09.2014

Wie viele haben wir bis jetzt rausbekommen?, fragte Darling. Franticek ging zum Wandschrank und öffnete die Ture. Dort harrte stolz ihre letzte Flasche Brandy, Napoleon 1865, auf dem Regalbrett. Er brachte die Flasche zu Darling hinuber und schaute sie zärtlich an. Sascha hatte einen Zettel um den Flaschenhals geheftet. Darauf standen einige Zahlen. Franticek zählte sie zusammen. Er seufzte. Noch sechzig, die ruber mussen, sagte er. Die Gruppe hatte beschlossen, dass sie die Flasche erst öffnen wurden, wenn sie es geschafft hatten, den ersten funfhundert in die Freiheit zu helfen. Nun, sagte Sascha, "solange es einen ehrlichen Polizisten gibt, der die Regeln ignoriert -"

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