Sarah Crossan: Die Sprache des Wassers

Artikelnummer: 978-3-939435-84-6

Nur mit einem Koffer und einem alten Wäschesack im Gepäck, bricht das polnische Mädchen Kasienka mit ihrer Mutter nach England auf. Dort wollen sie den Vater suchen, der die Familie für ein besseres Leben im Westen verlassen hat.
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Nur mit einem Koffer und einem alten Wäschesack im Gepäck, bricht das polnische Mädchen Kasienka mit ihrer Mutter nach England auf. Dort wollen sie den Vater suchen, der die Familie für ein besseres Leben im Westen verlassen hat. Doch das neue Leben in Coventry gestaltet sich anders als geplant; Kasienka kämpft mit Mobbing, möchte eigentlich so schnell wie möglich zurück in die Heimat und muss doch Abend für Abend gemeinsam mit ihrer Mutter den untergetauchten Vater suchen. Aber als sie ins Schwimmteam aufgenommen wird, fasst sie neuen Mut. Und dann ist da auch noch William, der nette Junge aus der Siebten ...

Sarah Crossan erzählt ihre moderne Einwanderer-Geschichte in griffiger, gebundener Sprache. Die künstlerische Umschlaggestaltung stammt von dem bekannten Illustrator Oliver Jeffers. In Großbritannien wurde das Buch (Originaltitel: The Weight Of Water) für die bedeutende Carnegie Medal 2013 nominiert.

Autor*in / Hrsg.: Sarah Crossan
Jugendbuch zu: Mobbing & Ausgrenzung Einelternfamilie
Details: Originaltitel: The Weight of Water
Übersetzt von: Cordula Setsman
Umfang: 228 S.
Einband: Leinen
Format (T/L/B): 2.3 x 18.3 x 11.6 cm
Gewicht: 253 g
Lesealter: 14+
Erscheinungsdatum: 24.07.2013

~ LESEPROBE ~

Rezension von Bärbel Gerdes auf AVIVA-Berlin:

So viel Klugheit, Emotion, sprachliche Brillanz in einem kleinen Band! Die irische Schriftstellerin schreibt in ihrem Versroman einer Auswanderung von der Bedeutung des Fremdseins und dem Glück des Schwimmens.

Nominiert vom Deutschen Jugendliteraturpreis, Jugendbuch des Monats März 2014 der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, LUCHS des Monats Februar 2014 ... dies ist nur eine Auswahl der Auszeichnungen, die Sarah Crossan für Die Sprache des Wassers in Deutschland einheimste. Hinzu kommen zahlreiche internationale Preise, und das für ein Buch, das schon durch seinen Stil auf sich aufmerksam macht.

Es besteht aus zahlreichen, sehr kurzen Kapiteln, die manchmal nur eine halbe Seite füllen. Der Text ist in Versform verfasst, es sind freie, reimlose Verse. Auf diesem knappen Raum aber ver-dichtet die Autorin das Drama eines fast dreizehnjährigen Mädchens zu einem komplexen Werk.

Kasienka reist mit ihrer Mutter und nur einem Koffer und einem alten Wäschesack vom polnischen Gdansk nach London. Ihr Vater hat die Familie unerwartet verlassen, die Mutter möchte ihn suchen und zurück holen. Schon die Ankunft in London-Stansted ist unsentimental und kalt, hat es je eine AuswandererInnenromantik gegeben, so ist sie hier nicht vorhanden:
"Nichts auch nur annähernd so Romantisches
wie ein Blick auf
die Freiheitsstatue
heißt uns willkommen."


Die beiden finden eine Einzimmerwohnung in Coventry, die Mutter arbeit in einem Krankenhaus, Kasienka geht zur Schule. Aber statt in die sechste Klasse wird sie in die fünfte zu lauter Elfjährigen geschickt, obgleich sie den anderen in Vielem weit voraus ist. Ihr Name wird in Cassie umbenannt, sie ist "die Fremde" in der Klasse, die nicht dazugehört.

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