Sarah Crossan: Eins

Artikelnummer: 978-3-95854-057-6

Die Schwestern Tippi und Grace sind wie andere Teenager - sie streiten sich, verlieben sich in Jungs, gehen ihren Hobbies nach. Doch das Besondere an ihnen ist: Sie sind sich mehr verbunden als andere Schwestern - sie sind an der Hüfte zusammengewachsen.
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Zwei Leben. Zwei Schwestern. Eine Entscheidung.

Die Schwestern Tippi und Grace sind wie andere Teenager - sie streiten sich, verlieben sich in Jungs, gehen ihren Hobbies nach. Doch das Besondere an ihnen ist: Sie sind sich mehr verbunden als andere Schwestern - sie sind an der Hüfte zusammengewachsen. Aus der Ich-Perspektive erfahren wir, wie es ist, wenn man nie allein ist und vor eine Wahl gestellt wird, die über Leben und Tod entscheidet.

Sarah Crossan, mit Die Sprache des Wassers für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, beschreibt in ihrer gewohnt mitreißenden Sprache das Leben zweier ganz außergewöhnlicher Schwester. Eine berührende Geschichte über Individualität und was es heißt, einen anderen Menschen zu lieben.

Seine exklusive Ausstattung macht diesen Roman auch äußerlich zu etwas ganz besonderem: erst Umschlag und Buch ergeben Eins.

"Ein besonderes Thema. Eine besondere Romanform. Außergewöhnlich." Die Rheinpfalz

"... herzzerreißend, lebensbejahend und wirklich außergewöhnlich ... Wunderschön geschrieben." Bookseller

"Vom Menschsein im Außergewöhnlichen, meisterhaft erzählt. Selten habe ich etwas so Bemerkenswertes gelesen." Katrin Rüger vom Buchpalast, München

» Handreichung für den Unterricht

Autor*in / Hrsg.: Sarah Crossan
Jugendbuch zu: Geschwister
Details: Originaltitel: One
Übersetzt von: Cordula Setsman 
Umfang: 424 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3 x 21.4 x 14.5 cm
Gewicht: 627 g
Erscheinungsdatum: 29.01.2016

Rezension von Bärbel Gerdes auf AVIVA-Berlin:

So viel Klugheit, Emotion, sprachliche Brillanz in einem kleinen Band! Die irische Schriftstellerin schreibt in ihrem Versroman einer Auswanderung von der Bedeutung des Fremdseins und dem Glück des Schwimmens.

Nominiert vom Deutschen Jugendliteraturpreis, Jugendbuch des Monats März 2014 der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, LUCHS des Monats Februar 2014 ... dies ist nur eine Auswahl der Auszeichnungen, die Sarah Crossan für Die Sprache des Wassers in Deutschland einheimste. Hinzu kommen zahlreiche internationale Preise, und das für ein Buch, das schon durch seinen Stil auf sich aufmerksam macht.

Es besteht aus zahlreichen, sehr kurzen Kapiteln, die manchmal nur eine halbe Seite füllen. Der Text ist in Versform verfasst, es sind freie, reimlose Verse. Auf diesem knappen Raum aber ver-dichtet die Autorin das Drama eines fast dreizehnjährigen Mädchens zu einem komplexen Werk.

Kasienka reist mit ihrer Mutter und nur einem Koffer und einem alten Wäschesack vom polnischen Gdansk nach London. Ihr Vater hat die Familie unerwartet verlassen, die Mutter möchte ihn suchen und zurück holen. Schon die Ankunft in London-Stansted ist unsentimental und kalt, hat es je eine AuswandererInnenromantik gegeben, so ist sie hier nicht vorhanden:
"Nichts auch nur annähernd so Romantisches
wie ein Blick auf
die Freiheitsstatue
heißt uns willkommen."


Die beiden finden eine Einzimmerwohnung in Coventry, die Mutter arbeit in einem Krankenhaus, Kasienka geht zur Schule. Aber statt in die sechste Klasse wird sie in die fünfte zu lauter Elfjährigen geschickt, obgleich sie den anderen in Vielem weit voraus ist. Ihr Name wird in Cassie umbenannt, sie ist "die Fremde" in der Klasse, die nicht dazugehört.

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