Saskia Hula, Susanne Göhlich: Ein Denkmal für Frau Hasenohr

Artikelnummer: 978-3-85197-826-1

Noahs Lehrerin, Frau Hasenohr, ist genau richtig. Sie mag Planetenball und Pizzaschnitten und weiß auch sonst fast alles. Dass sie nun in Pension geht, versteht Noah gar nicht. Ein Abschiedsgeschenk muss her, am besten. ein Denkmal.
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Noahs Lehrerin, Frau Hasenohr, ist genau richtig. Sie mag Planetenball und Pizzaschnitten und weiß auch sonst fast alles. Dass sie nun in Pension geht, versteht Noah gar nicht. Ein Abschiedsgeschenk muss her, am besten. ein Denkmal. Doch Noah ist kein Bildhauer, die Knetmasse reicht höchstens für ein Meerschweinchen, und auch Valeries umdekorierte Schaufensterpuppe gibt nichts her. Mutlos stehen Noah und Valerie im Schulhof, da fällt die Lösung förmlich vom Himmel - und wird ein voller Erfolg!

Empfohlen von der Stiftung Lesen (2016)
Jury: "Man müsste über jedes Denkmal mal nachdenken!"

Autor*in / Hrsg.: Saskia Hula
Illustrator*in: Susanne Göhlich
Kinderbuch zu: Familie & Zusammenleben Vorbilder & Berufe
Details: Umfang: 76 S., 16 s/w Illustr.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1 x 21 x 14 cm
Gewicht: 192 g 
Lesealter: 8+
Erscheinungsdatum: 22.02.2016

Bei jedem Denkmal, an dem sie vorbeikommen, bleibt Frau Hasenohr stehen und erzählt ihnen etwas über berühmte Musiker und Maler und Erfinder. 'Warum sind eigentlich immer nur Männer auf den Denkmälern?', fragt Valerie. 'Gute Frage', sagt Frau Hasenohr. 'Hat jemand eine Idee, warum das so ist?' 'Weil Männer gescheiter sind', sagt Camillo und bekommt dafür einen Tritt von Valerie. 'Das würde mich wundern', sagt Frau Hasenohr und lacht. 'In der Klasse habe ich jedenfalls noch nichts davon bemerkt.' Ein Denkmal sollten überhaupt nur richtig tolle Menschen bekommen, findet Noah. Ganz besondere Menschen. Menschen wie Frau Hasenohr! Und auf einmal weiß er, was sein Abschiedsgeschenk sein wird.

Rezension des Leipziger Lesekompass von Leipziger Buchmesse und Stiftung Lesen (2016):

Eigentlich findet Noah Ankündigungen von Frau Hasenohr erfreulich: Schließlich gehts da fast immer um Schulausflüge, Lesenächte oder Sommerfeste. Dieses Mal ist die Neuigkeit allerdings schlicht niederschmetternd: Frau Hasenohr, die beste Lehrerin der Welt, wird die Klasse verlassen. Noah ist fassungslos! Aber wenn er sich schon von Frau Hasenohr trennen soll, dann will er wenigstens bis zum großen Schulfest in drei Wochen das allerschönste Abschiedsgeschenk für sie auf die Beine stellen. Und was könnte in diesem besonderen Fall angemessener sein, als ... ein Denkmal! Schließlich ergibt eine Recherche, dass es fast nur Monumente für Männer gibt. Ein kleines Problem muss allerdings noch gelöst werden: Wie baut man allein - bzw. nur von der ziemlich zickigen Valerie unterstützt - ein passendes Monument?

Trennungen sind in der Kinderliteratur ein häufiges Thema. Allerdings geht es dabei selten um den Abschied von einer geliebten Lehrerin! Dabei kann auch dieser Bruch im Kinderalltag wirklich weh tun - und erfordert ganz besondere Maßnahmen. Mit feinem Humor wird hier in kurzen Kapiteln und mit kongenialen Illustrationen eine Geschichte von Zuneigung, Respekt und Anerkennung erzählt. Und am Ende dieser wunderbaren Kindergeschichte steht fest, dass ein angemessenes Denkmal nicht in Stein gehauen sein muss ...

Themen: Schule, Freundschaft, Jung und Alt, Anerkennung, Emanzipation, Denkmäler

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