Selma Lagerlöf: Die Löwenskölds

Artikelnummer: 978-3-8251-7912-0

Wie magisch von dem wertvollen Schmuckstück angezogen rauben der Bauer Bård Bårdsson und seine Frau einen Ring aus dem Grab des Generals Löwensköld - und ziehen damit einen schrecklichen Fluch auf sich, der nicht einmal mit dem grauenhaften Tod ...

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Wie magisch von dem wertvollen Schmuckstück angezogen rauben der Bauer Bård Bårdsson und seine Frau einen Ring aus dem Grab des Generals Löwensköld - und ziehen damit einen schrecklichen Fluch auf sich, der nicht einmal mit dem grauenhaften Tod der Bårdssons endet. Noch viele Generationen ringen um ihr Lebensglück und dasjenige ihrer Liebsten, unheimlichen Mächten trotzend, die ihr Schicksal zu lenken scheinen.

Die Löwensköld-Trilogie gilt als das reifste Werk der Nobelpreisträgerin. In ihr vereint sich die mythische Sage von dem Fluch, der auf dem Ring des Generals Löwensköld liegt, mit den Lebensgeschichten von Charlotte Löwensköld und Anna Svärd, die zu den bewundernswertesten und modernsten Frauengestalten Selma Lagerlöfs zählen.


Autor*in / Hrsg.: Selma Lagerlöf
Belletristik: historischer Roman
Weitere Informationen: Der Ring des Generals / Charlotte Löwenskölds / Anna, das Mädchen aus Dalarne
Übersetzt von: Marie Franzos, Pauline Klaiber-Gottschau
Umfang: 650 S.
Einband: Gebunden
Gewicht: 943g
Erscheinungsdatum: 25.02.2015

~ LESEPROBE ~

Rezension von Doris Hermanns auf AVIVA-Berlin:

Zum Einstieg in Selma Lagerlöfs literarisches Werk kann nun ihre Trilogie Die Löwenskölds gelesen werden. Der erste Teil - Der Ring des Generals - ist im Wesentlichen eine Art Gespenstergeschichte: Ein Ring wird aus einem Grab gestohlen, woraufhin die Diebe mit einem Fluch belegt werden, der sich über mehrere Generationen auswirkt und auch im zweiten Teil - Charlotte Löwensköld - eine Rolle spielt. Dieser ist jedoch inhaltlich sehr viel abwechslungsreicher. Es ist ein spannender historischer Roman, in dem es über alle Standesgrenzen hinweg zu den wildesten Verwicklungen kommt und immer wieder zu geplanten und ungeplanten Missverständnissen. Religion spielt hierbei ebenso eine große Rolle wie Humor. Ein Hilfspfarrer verliert das Vertrauen in seine langjährige Verlobte und beschließt, die erste Frau zu heiraten, die ihm begegnet. Aber egal, was die Hauptpersonen auch wollen, es scheint immer ganz anders zu kommen. Es war wie verhext: "Sie hatte ein unheimliches Gefühl, als werde sie wie ein gefesselter Gefangener irgendeinem Ziele zugeführt, das sie nicht kannte. Alles, was sie vermeiden wollte, das musste sie tun, alles, was sie zu verhindern suchte, gerade das musste sie fördern." Der abschließende Band - Anna, das Mädchen aus Dalarne - führt die Geschichte aus dem zweiten fort und erzählt darin hauptsächlich, wie sich die zufällig getroffene, verheiratete und später sitzen gelassene Frau aus einem anderen Landstrich weiter durch das Leben schlägt.

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