Shirin, Alexandra Cavelius, Kizilhan Jan: Ich bleibe eine Tochter des Lichts. Meine Flucht aus den Fängen der IS-Terroristen

Artikelnummer: 978-3-95890-015-8

Shirin wollte gerade ihr Abitur abschließen und bald ihr Studium aufnehmen, als die IS-Terroristen in ihr Dorf einfielen. Die bärtigen Besatzer rissen das junge Mädchen aus den Händen ihrer Familie. Zusammen mit den anderen unverheirateten Frauen und Mädchen des Dorfes wurde sie entführt, mehrfach als Braut verkauft und als Sex-Sklavin gehalten.

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Das Unsagbare erzählen: Als junges Mädchen in den Händen der IS-Terroristen!

Shirin wollte gerade ihr Abitur abschließen und bald ihr Studium aufnehmen, als die IS-Terroristen in ihr Dorf einfielen. Die bärtigen Besatzer rissen das junge Mädchen aus den Händen ihrer Familie. Zusammen mit den anderen unverheirateten Frauen und Mädchen des Dorfes wurde sie entführt, mehrfach als Braut verkauft und als Sex-Sklavin gehalten. Shirins Leidensweg ist ebenso schwer vorstellbar wie die abenteuerliche Geschichte ihrer Flucht, die ihr schließlich mithilfe des neunten Mannes gelingt, an den sie weitergegeben wird. Ein erschütternder Bericht über die IS-Gräuel und das Schicksal einer mutigen jungen Frau.

Shirin ist heute 19 Jahre alt. Mit anderen schwer traumatisierten Jesidinnen kam sie nach Deutschland und lebt im Rahmen eines speziellen Flüchtlingsprojekts in Baden-Württemberg. Ihre Geschichte erzählt sie mithilfe der Journalistin Alexandra Cavelius: ihre Erfahrungen als Sklavin, das Leben im IS-Staat und ihre Flucht aus dieser Hölle, die mit Unterstützung eines deutschen Hilfsprojekts für Traumaopfer endet. Das Buch lässt ihre Alpträume ebenso lebendig werden wie ihre Hoffnungen. Sie erzählt, was sie sich heute vom Leben wünscht und wie sie trotz ihrer grausamen Erinnerungen aufrecht in die Zukunft schaut. Von sich selbst sagt sie: "Was auch immer passiert ist, ich bleibe eine Tochter des Lichts."

Autor*in / Hrsg.: Kizilhan Jan Alexandra Cavelius Shirin
politische Themen: Flucht und Asyl Krieg und Frieden
Details: Umfang: 368 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3.6 x 22 x 14.5 cm
Gewicht: 634 g
Erscheinungsdatum: 07.01.2016

Rezension von Eva Yvory auf dem Blog Die Störenfriedas:

Die Jesidin Shirin ist 19, als im August 2014 der IS ihr Dorf im Irak überfällt und sie entführt. In "Ich bleibe eine Tochter des Lichts" erzählt sie ihre Geschichte. Shirin will 2014 Abitur machen, sie hat einen Jungen kennengelernt, eine junge Frau am Anfang ihres Lebens. Als die Männer in ihr Dorf einfallen, fürchtet sich Shirin nicht, denn unter den Männern sind viele ihrer muslimischen Nachbarn, Ärzte, Lehrer, Freunde sogar, Menschen, mit denen ihre Familie und andere Jesiden lange friedlich zusammenlebten. Doch Shirin findet sich schon bald in einem Albtraum wieder. Es war ihr eigener Lehrer, ein Sunnit, der sie verraten hat. Der IS entführt sie und viele weitere jesidische Frauen und Mädchen und versklavt sie. Die Frauen und Mädchen werden immer wieder vergewaltigt - "verheiratet" nennt das der IS. Ihr erster "Ehemann" verprügelt sie nur, verkauft sie dann aber weiter. Neunmal wird sie "verheiratet", wie ein Gegenstand unter den IS-Kämpfern weitergereicht. Schläge, Misshandlungen, Essensentzug und andere Folter wechseln sich mit Vergewaltigungen ab. Als Shirin schwanger wird, treibt sie das Kind ohne fremde Hilfe ab. Nach Monaten Folter gelingt ihr schließlich die Flucht.

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