Sie. Selbst. Nackt. Paula Modersohn-Becker und andere Künstlerinnen im Selbstakt

Artikelnummer: 978-3-7757-3664-0

Als Pionierin der Moderne legte Paula Modersohn-Becker (1876-1907) mit ihren Selbstakten den Grundstein für die Aktmalerei der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts.

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Als Pionierin der Moderne legte Paula Modersohn-Becker (1876-1907) mit ihren Selbstakten den Grundstein für die Aktmalerei der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts. Noch vor Richard Gerstl (1908) und Egon Schiele (1910) hatte sie sich bereits 1906 in einem nahezu lebensgroßen Gemälde als Ganzkörperakt selbst inszeniert und damit einem zu diesem Zeitpunkt kaum bekannten und durchaus brisanten Bildthema mit erstaunlicher Sicherheit und bewunderungswürdigem Mut zugewandt. Denn auch unter männlichen Künstlern war ein Selbstakt damals eine Seltenheit. Somit verhalf die Künstlerin, als Frau, dem verkannten Sujet zu neuem unverhofften Ansehen.

Der fundierte Bild- und Textband zeigt diese spannende Entwicklung in der Kunstgeschichte vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute erstmals im Zusammenhang mit den bedeutendsten Positionen weiblicher Selbstdarstellungen im Akt.

Die vorgestellten Künstlerinnen (Auswahl):

Marianne Breslauer
Anne Brigman
Imogen Cunningham
Xenia Hausner
Rachel Lewis
Clare Menck
Ana Mendieta
Anita Rée
Joan Semmel
Amrita SherGil
Renée Sintenis
Jo Spence
Cecile Walton
Hannah Wilke

Ausstellung: Kunstsammlungen Böttcherstraße, Paula Modersohn-Becker Museum Bremen 20.10.2013-2.2.2014

Kunst: Bildende Kunst
Weitere Informationen: Hrsg: Verena Borgmann, Frank Laukötter
Umfang: 192 S., ca. 135 Abb.
Einband: Gebunden
Format: 28,0 x 22,0 cm
Gewicht: 960 g
Erscheinungsdatum: 25.10.2013

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