Silke Chorus: Care-Ökonomie im Postfordismus: Perspektiven einer integralen Ökonomie-Theorie

Artikelnummer: 978-3-89691-915-1

Silke Chorus analysiert in diesem Buch die Frage 'who cares?' mit politik-ökonomischer und feministischer Methodik. Sie synthetisiert hierzu die feministische Care-Debatte, regulationstheoretische Ansätze und das theoretische Konzept der Sozialen Reproduktion.

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Silke Chorus analysiert in diesem Buch die Frage 'who cares?' mit politik-ökonomischer und feministischer Methodik. Sie synthetisiert hierzu die feministische Care-Debatte, regulationstheoretische Ansätze und das theoretische Konzept der Sozialen Reproduktion. Theoretisch sowie am Beispiel von Care-Arbeit in New York City zeigt sie, dass die zunehmend privatwirtschaftliche Organisation von Fürsorge, Pflege und Betreuung von erheblicher ökonomischer und gesellschaftlicher Relevanz ist.

'Es handelt sich eindeutig um einen weiterführenden und herausfordernden Beitrag zur politik-ökonomischen, feministischen und sozialpolitischen Forschung zu Care-Arbeit und Care-Ökonomien.' (Prof. Margit Mayer, JFK der FU Berlin)

Autor*in / Hrsg.: Silke Chorus
politische Themen: Reproduktion & Care Arbeit feministische Ökonomie
Weitere Informationen: Einband: Kartoniert
Umfang: 300 S.
Format (T/L/B): 2.1 x 21.1 x 14.9 cm
Gewicht: 443 g
Erscheinungsdatum: 24.01.2013

Rezension von Anna Köster-Eiserfunke auf kritisch-lesen:

Silke Chorus untersucht das "Zur-Ware-Werden" von Sorgearbeit und geht dem Widerspruch zwischen sozialer Reproduktion und kapitalistischer Produktionsweise nach.

Ausgehend von der Diagnose, dass bisher über die Transformation von Care im Postfordismus wenig Systematisches gesagt wurde, möchte Silke Chorus in ihrem Buch "Care-Ökonomie im Postfordismus" eine "Skizze von Ansatzpunkten für eine ökonomische, kritische und feministische Perspektive [leisten], in der Geschlechterverhältnisse und Care-Arbeiten von Anfang an, d.h. integral einbezogen werden" (S. 21, Herv. i. O.). Hierfür nutzt sie eine "Methode der spiralförmigen Erkenntnisgewinnung" (S. 22). Sie möchte also vom Abstrakten zum Konkreten vordringen und stellt daher zunächst einen theoretischen Rahmen bereit, wendet sich anschließend der Entwicklung warenförmiger Care-Dienstleistungen zu und reflektiert abschließend (Krisen-)Tendenzen dieser Entwicklung.

Zunächst erarbeitet sie inhaltliche Dimensionen von Care-Arbeit, wie sie in der feministischen Ökonomik diskutiert werden. Care orientiert sich demnach an den Bedürfnissen anderer Personen, findet in persönlichen, zwischenmenschlichen Beziehungen statt, ist zeitintensiv und kann nur bedingt rationalisiert werden. Welche (ökonomischen) Auswirkungen hat es nun, wenn diese Tätigkeiten in zunehmendem Maße zur Ware und über den Markt organisiert werden?

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