Simone Trieder: Sinti in der DDR. Alltag einer Minderheit

Artikelnummer: 978-3-96311-399-4

Es war die unmittelbare Folge der Vernichtungspolitik der Nazis, dass es in der DDR nur wenige Sinti gab. Die zurückkamen, kämpften um die Anerkennung als Verfolgte des Nationalsozialismus. Sinti waren zwar »normale« DDR-Staatsbürger, aber es gab für sie keine Anerkennung als ethnische Minderheit.

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Vom schwierigen Alltag einer Minderheit in der DDR 

Es war die unmittelbare Folge der Vernichtungspolitik der Nazis, dass es in der DDR nur wenige Sinti gab. Die zurückkamen, kämpften um die Anerkennung als Verfolgte des Nationalsozialismus. Sinti waren zwar »normale« DDR-Staatsbürger, aber es gab für sie keine Anerkennung als ethnische Minderheit. In ihren Familienverbänden lebten sie in einer Art Parallelgesellschaft. An den Schnittstellen wie in Schulen und Ämtern waren nicht wenige Sinti gesellschaftlichem Rassismus ausgesetzt, denn in der DDR - wie in der Bundesrepublik - lebten die alten Vorurteile gegenüber den »Zigeunern« fort.

Dies ist die erste Publikation zum Thema Sinti in der DDR. Grundlage sind Recherchen von Simone Trieder in vielen Archiven und Gespräche mit Zeitzeugen. Die Fotografien stammen von Markus Hawlik-Abramowitz. Fasziniert von den Roma-Bildern des Tschechen Josef Koudelka machte er 1983 in Leipzig sein Fotografie-Diplom mit einer Fotoserie »Roma und Sinti in der DDR«. In der DDR wurden die Fotos jedoch nicht gezeigt; erst nach Hawliks Ausreise kam es im »Stern« zur teilweisen Publikation; ein Großteil der Fotoserie wird in diesem Buch erstmals veröffentlicht.

Autor*in / Hrsg.: Simone Trieder
Fotograf*in: Markus Hawlik-Abramowitz
politische Themen: Nationalsozialismus Diskriminierung & Empowerment Rassismus & kulturelle Hegemonie
Zeitepoche(n): 20. und 21. Jh.
Thema: DDR Romni Frauen
Details: Edition Zeit-Geschichte(n) 7
Herausgeber*in: Verein Zeitgeschichte(n) e V - Verein für erlebte Geschichte
Einbandart: gebunden
Umfang: 144 S., mit s/w-Abb.
Format (T/L/B): 1.5 x 26.6 x 22.5 cm
Gewicht: 851 g
Erscheinungsdatum: 25.10.2020

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5 von 5 Meine Kindheit

Ich persönlich als Kind bin in diesem Buch abgebildet und meine ganze Familie. Ich hatte eine wunderbare Kindheit in der DDR, Dikreminierung meiner Person ist niemals vor gekommen. Es ist ein wunderbares Buch und viele Erinnerungen sind wieder da, auch wenn viele Personen auf den Fotos nicht mehr unter uns weilen ist es reel dargelegt

., 01.12.2020
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