Skadi Loist, Sigrid Kannengießer und Joan Kristin Bleicher (Hg): Sexy Media? Gender/Queertheoretische Analysen in den Medien- und Kommunikationswissenschaften

Artikelnummer: 978-3-8376-1171-7

Wie sexy sind die Medien wirklich? Der Band schlägt die Brücke zwischen der Medienwissenschaft und den Gender/Queer Studies. In den Zwischenräumen dieser beiden zentralen kulturwissenschaftlichen Trends zeichnen sich neue Forschungsfronten ab.

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In medial bestimmten Gesellschaften stehen »Medien« und »Gender« in interdependenten Beziehungen. Die damit einhergehenden Dynamiken werden von den Medien- und Kommunikationswissenschaften einerseits sowie von den Gender- und Queer Studies andererseits erforscht. In einem transdisziplinären Brückenschlag werden in diesem Band unterschiedliche Theorien und Methoden vorgestellt, angewandt und kritisiert. Die Beiträger_innen analysieren, wie sich Konzepte von Geschlecht und Sexualität in aktuellen Medienprodukten, medialen Kontexten und Aneignungsprozessen manifestieren.

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Joan Kristin Bleicher Sigrid Kannengießer Skadi Loist
Weitere Informationen: Umfang: 227 S., zahlr. Abb.
Einbandart: kartoniertes Buch
Format: 1.6 x 22.5 x 13.5 cm
Gewicht: 337 g
Erscheinungsdatum: 01.01.2014

~ LESEPROBE ~

Rezension von Philippa Schindler auf AVIVA-Berlin:

Eine kritische Medienwissenschaft ohne Queer Theory? Undenkbar, finden die Herausgeberinnen von "Sexy Media?". Sie zeigen, wie Geschlechterrollen in Film, Fernsehen und Print wiedergegeben werden.

Warum trägt Sean Connery in seiner Rolle als James Bond einen blauen ´Strampelanzug´? Und wie popfeministisch ist das 2008 gegründete Missy Magazine wirklich? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich ein Sammelband, erschienen unter dem klangvollen Titel "Sexy Media? Gender/Queertheoretische Analysen in den Medien- und Kommunikationswissenschaften". Die Herausgeberinnen Skadi Loist, Sigrid Kannengießer und Joan Kristin Bleicher haben darin aktuelle Forschungsbeiträge zum Thema zusammengetragen. Diese basieren teilweise auf der Ringvorlesung "Sexy Media? Gender - Medialität - Kulturalität", die im Wintersemester 2008/2009 an der Hamburger Universität stattfand und an deren Organisation die Herausgeberinnen beteiligt waren.

"Ein transdisziplinärer Brückenschlag"

Medien, wie Film, Fernsehen und Print, aus einer gender- und queertheoretischen Perspektiven zu analysieren - lange Zeit wurde dies in der Forschung vernachlässigt. Zur Schließung dieser Lücke leistet "Sexy Media?" einen wichtigen Beitrag, das eigentliche Potential des Sammelbandes liegt aber in der Vernetzung unterschiedlicher theoretischer Perspektiven.
Abbilden wollten die Herausgeberinnen auf diese Weise das breite Spektrum der medien- und kommunikationswissenschaftlichen Forschungen. Im Buch selbst schlägt sich dies in der Vielfalt der Aufsätze nieder, sie halten immer neue thematische Schwerpunkte, theoretische Herausforderungen und Erkenntnisse für die LeserInnen bereit.

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