Souad Mekhennet: Nur wenn du allein kommst. Eine Reporterin hinter den Fronten des Dschihad

Artikelnummer: 978-3-406-71167-1

Was passiert hinter den Fronten des Jihad? Wie ticken Warlords und jugendliche Attentäter? Spannend wie in einem Krimi berichtet Souad Mekhennet von ihren teils lebensgefährlichen Recherchen in den No-go-Areas des Terrors, allein, ohne Handy, bekleidet mit einer schwarzen Abaya.

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Was passiert hinter den Fronten des Jihad? Wie ticken Warlords und jugendliche Attentäter? Spannend wie in einem Krimi berichtet Souad Mekhennet von ihren teils lebensgefährlichen Recherchen in den No-go-Areas des Terrors, allein, ohne Handy, bekleidet mit einer schwarzen Abaya. Die Journalistin Souad Mekhennet verfügt über ungewöhnliche Verbindungen zu den Most Wanted des Jihad - und über ein einzigartiges investigatives Talent. Sie deckte die Entführung und Folterung des Deutsch-Libanesen Khaled al-Masri durch die CIA auf, interviewte den Führer von al-Qaida im Maghreb, obwohl ihr die Geheimdienste auf den Fersen waren, lernte ein ägyptisches Foltergefängnis unfreiwillig von innen kennen, enttarnte den berüchtigten IS-Henker "Jihadi John" und wusste nach den Pariser Anschlägen schon vor der Polizei, wer der in Saint Denis erschossene Attentäter war. Ihre meisterhaften Nahaufnahmen lassen uns die Kämpfe und Wünsche der islamischen Welt besser verstehen und führen uns heilsam vor Augen, dass sich der Clash zwischen Islam und Westen in Wirklichkeit nur in den Köpfen abspielt.

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Souad Mekhennet
Details: Originaltitel: I Was Told To Come Alone. My Journey Behind the Lines of Jihad
Übersetzt von: Sky Nonhoff
Umfang: 384 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3 x 22.5 x 15 cm
Gewicht: 646 g
Erscheinungsdatum: 19.09.2017

~ LESEPROBE ~

"Souad Mekhennet erzählt von ihrer Reporterreise ins schwarze Herz des Dschihadismus (...) Anschaulich berichtet sie aus ihren Begegnungen mit Kämpfern und Ideologen." Christian Meier, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. September 2017

"Ein faszinierendes Memoir über ihre Arbeit als Reporterin hinter den Linien des Dschihad." Nils Minkmar, Der Spiegel, 17. Juni 2017

"Eine herausragende Journalistin nimmt mich mit auf ihren eigenen, gefährlichen, schwierigen Weg zu den Quellen des Weltkonflikts, der unsere Zeit zu beherrschen scheint: der Glaubenskrieg des 21. Jahrhunderts. Ihr großartiges Buch hat mich nicht nur Fakten gelehrt sondern das, was uns offenbar mehr als alles andere fehlt: Verständnis." Claus Kleber

"Mehr als eine großartige Erzählung: (...) eine Geschichte für unsere Zeit, ein erhellender Blick auf die Wurzeln des Islamismus von einer begnadeten, ungewöhnlich kühnen Journalistin." Joby Warrick, Pulitzer-Preisträger

"Souad Mekhennet hat ein faszinierendes Memoir geschrieben, das auf zwei Ebenen funktioniert: Auf der einen ist sie die Tochter muslimischer Immigranten in Deutschland, die nach Brücken zwischen beiden Welten sucht. Auf der zweiten Ebene ist sie eine unerschrockene Journalistin, die einige der gefährlichsten und wichtigsten Storys der letzten Jahre recherchiert und einen beispiellosen Zugang zu führenden Jihadisten bekommt. Beide Ebenen zusammen machen ihr Buch unwiderstehlich." Peter Bergen, Journalist und CNN-Terrorismus-Experte

"Wenn doch nur jeder Journalist mit Souad Mekhennets Kulturen überspannender Perspektive und ihren Verbindungen ein so scharfsinniges Buch schreiben würde! Es wird Sie nicht mehr loslassen." Azadeh Moaveni, iranisch-amerikanische Journalistin und Autorin

"Ein mutiges, einfühlsames, äußerst kenntnisreiches Buch über den gegenwärtigen militanten Islam. Von einer Reporterin, die wiederholt bewiesen hat, dass sie eine der besten in diesem Geschäft ist, darf man nicht weniger erwarten." Jason Burke, Journalist und Buchautor

"Nur wenn du allein kommst liest sich wie ein Thriller, in dem uns Souad Mekhennet ins Herz der islamischen Welt führt. Sie ist eine westliche Journalistin, eine Frau und Muslima, was ihr Kontakte verschafft, von denen andere nur träumen. Mit ihren Augen sehen wir, wie sich der Terrorismus entwickelt und dass es auf keiner Seite Sieger gibt. Ihre Einblicke sind ernüchternd, aber zutiefst weise, und heute besonders dringlich." Jessica Stern, Terrorismus Expertin an der Boston-University und für die Hoover Institution

"Little in this distressing, revealing book portends hope for bridge building, but Mekhennet provides an eye-opening picture." Kirkus Reviews, 2. April 2017

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