Sozialistisches Büro (Hrsg.): Care, Krise und Geschlecht. Widerspruch

Artikelnummer: 978-3-85869-542-0

 


18,00 €

inkl. 7% USt. , zzgl. Versand

Lieferzeit: 6 - 10 Werktage



Aus dem Inhalt:
Für eine Politisierung der Care-Arbeit
Care, Krise und Krisenpolitik in Nord und Süd
Staatsfinanzen und Care-Ökonomie
Finanzielle Steuerung der Gesundheitsversorung in Polen
"Man kommt sich sehr sehr wertlos vor
Care-Migration
Geschlechterverhältnisse in Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik
Haushaltsökonomie in der Krise
Nachlese zur WIDE-Tagung und weiterführende Diskussionen
Das Care-Syndrom
Care Economy aus sozialethischer Sicht
Gesellschaftliches Potenzial der Haus- und Betreuungsarbeit
Gender und Macht in ländlichen Regionen Afrikas
Ist der Neolibelarismus hegemonial?
Lacan und Marx
Das Kapital neu lesen
Solidarische Ökonomie
Solidarische Ökonomie und Selbstverwaltungsgesellschaft
Care - eine feministische Kritik der politischen Ökonomie
Macht oder ökonomisches Gesetz?
Sexarbeit als transnationale Zone der Prekarität
Wisch und weg!
Neue Prekarität
Zementierte Profite - verwässerte Nachhaltigkeit
Entwicklungspolitische Solidarität
Solidarity. Entwürfe zu einer neuen Gesellschaft
Streik-Tagung und politische Biografie zu Robert Grimm
Krisen Proteste
Und erlöse uns von dem Wachstum
Ursprünge und Befreiungen
Autorinnen und Autoren


politische Themen: Reproduktion & Care Arbeit Wirtschafts/Finanzkrise feministische Ökonomie Kapitalismuskritik
Weitere Informationen: Widerspruch Heft 62
Umfang: 228 S.
Einband: Kartoniert
Gewicht: 258g
Erscheinungsdatum: 01.01.2013

~ LESEPROBE ~

Rezension von Ina Praetorius auf beziehungsweise-weiterdenken:

Die Titel machen neugierig: "Care statt Crash" und "Care, Krise und Geschlecht" - so heißen zwei kurz hintereinander in der Schweiz erschienene Publikationen zum Thema Care-Arbeit und Ökonomie (...)

Da scheint sich etwas zu ereignen, das unsereine sich seit dreissig Jahren wünscht: Die von viel mehr Frauen als Männern geleistete un- und unterbezahlte Fürsorgearbeit, seit jeher der grösste Wirtschaftssektor überhaupt, kommt in der Mitte der linken politischen Ökonomie an.

Was allzu lange wider besseres Wissen erst als "Natur der Frau", dann als "Lebenswelt" (in der es nicht um Wirtschaft, sondern bloss um "Sinnfragen" gehe), schliesslich als unscheinbares Anhängsel des "eigentlichen" produktiven Wirtschaftens gehandelt wurde, wird jetzt, endlich auch von einigen Männern, als das in den Fokus gerückt, zu dem es inzwischen geworden ist: der wirkliche Ort der vielfältigen Krisen unserer globalisierten Gegenwart.

» weiterlesen auf beziehungsweise-weiterdenken.de

Durchschnittliche Artikelbewertung

Geben Sie die erste Bewertung für diesen Artikel ab und helfen Sie Anderen bei der Kaufenscheidung: