Susan Sontag: The Doors und Dostojewski. Das Rolling-Stone-Interview mit Jonathan Cott

Artikelnummer: 978-3-455-50330-2

Begegnung mit einer intellektuellen Ikone: "Die meisten meiner Gedanken entwickle ich im Gespräch." 1978 treffen sich Susan Sontag und Jonathan Cott zum Interview.

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Begegnung mit einer intellektuellen Ikone: "Die meisten meiner Gedanken entwickle ich im Gespräch." 1978 treffen sich Susan Sontag und Jonathan Cott zum Interview. Erst in Sontags Pariser Wohnung, dann in ihrem Loft in New York. Entstanden ist ein vielseitiges Gespräch, das Susan Sontag als Denkerin zeigt, vor der kaum ein Thema sicher war, Feminismus, Fotografie, Ästhetik, Ideologie, Chuck Berry und Friedrich Nietzsche, und die sich keinen Deut um die Trennung von Hoch- und Popkultur scherte: "Rock 'n' Roll hat mein Leben verändert." Auch in ihr Privatleben gewährt sie Einblick und erzählt von ihrer Krebserkrankung, die sie zu einer ihrer wichtigsten Publikationen, "Krankheit als Metapher", veranlasste.


Autor*in / Hrsg.: Susan Sontag
Kunst: Musik
Zeitepoche: 20. und 21. Jh.
Weitere Informationen: Übersetzt von: Georg Deggerich
Umfang: 160 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.7 x 21 x 13 cm
Gewicht: 271 g
Erscheinungsdatum: 12.08.2014

~ LESEPROBE ~

Rezension von Dorothee Robrecht auf AVIVA-Berlin:

1978 erschien im "Rolling Stone Magazine" ein Interview mit der Filmemacherin und Essayistin Susan Sontag, das - damals stark gekürzt - jetzt erstmals in voller Länge und auf Deutsch vorliegt.

Allein der Umstand, dass ein Magazin wie der Rolling Stone sie interviewte, macht ihren Status klar: Susan Sontag, die Intellektuelle, war ein Superstar, genauso wie Mick Jagger oder Andy Warhol. 2004 ist sie gestorben, doch sie lebt weiter in einer Fülle biographischer Publikationen - darunter ihre Tagebücher, ein Bericht ihres Sohnes und Fotos, die ihre Lebensgefährtin Annie Leibovitz gemacht hat: von Sontag, wie sie lebt, und auch von Sontag, wie sie stirbt.

Wenn der Hoffmann und Campe Verlag jetzt ein fast 40 Jahre altes Interview mit ihr wieder hervor holt, ist nicht wirklich Neues zu erwarten, doch lesenswert ist es durchaus. Sontag spricht nicht nur erstaunlich offen über sich selbst, über ihre "sogenannte Kindheit" zum Beispiel - interessant ist auch, wie sie sich zum Thema Feminismus äußert, ein Thema, das in ihren Büchern keine Rolle spielt.

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