Tamara Bach: Vierzehn

Artikelnummer: 978-3-551-58359-8

Der erste Schultag. Zwei Wochen vor den Sommerferien ist Beh krank geworden und konnte nicht mit den anderen in den Urlaub fahren. Als das neue Schuljahr anfängt, hat sie alle acht Wochen lang nicht gesehen. Viel ist passiert, ihre Freundinnen haben neue Leute kennengelernt und Geschichten zu erzählen. Beh dagegen war nur zu Hause. Aber eigentlich war da mehr, von dem ihre Freundinnen nichts wissen.
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Der erste Schultag. Zwei Wochen vor den Sommerferien ist Beh krank geworden und konnte nicht mit den anderen in den Urlaub fahren. Als das neue Schuljahr anfängt, hat sie alle acht Wochen lang nicht gesehen. Viel ist passiert, ihre Freundinnen haben neue Leute kennengelernt und Geschichten zu erzählen. Beh dagegen war nur zu Hause. Aber eigentlich war da mehr, von dem ihre Freundinnen nichts wissen. Zu Hause liegt eine Postkarte für sie im Briefkasten, in der Stadt gibt es ein Zimmer mit blauen Wänden, da ist ein Hund, ein Mädchen mit Schwimmflügeln und lauter Orte, die Beh bis zum Abend noch fotografieren wird, weil ihnen etwas fehlt. Und als Beh am Ende des Tages ihre Zimmertür schließt, hat sie auch jemand bei ihrem vollen Namen genannt.


Autor*in / Hrsg.: Tamara Bach
Jugendbuch zu: Erwachsenwerden
Details: Umfang: 110 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.5 x 22 x 14.5 cm
Gewicht: 286 g 
Lesealter: 14+
Erscheinungsdatum: 29.09.2016

~ LESEPROBE ~

Rezension auf lesebar.uni-koeln.de:

Es ist der erste Schultag nach den großen Ferien, den Tamara Bach in ihrem aktuellen Jugendbuch "vierzehn" fokussiert. Sie schreibt über ein Mädchen, das alle nur Beh nennen, und das acht Wochen lang krank gewesen ist - das denken jedenfalls deren Freundinnen, die am liebsten über sich selbst sprechen und dringend von ihren eigenen Erlebnissen berichten müssen: "Jeanette macht das Es-geht-um-nen-Jungen-Gesicht. Dazu die Diesmal-ist-es-ernst-Augen." Doch dafür ist kein Platz in Behs Gedanken, denn viel wichtiger ist - und das weiß sonst niemand - Beh ist vorgestern geküsst worden.

Dass Beh ihren MitschülerInnen ein klein wenig voraus ist, sich nicht so sehr für das "Blahblah und Blahblah" von "Emma eins und Emma zwei" interessiert, wird durch die außergewöhnliche, in der Widmung gespiegelte Du-Perspektive deutlich unterstrichen: "Du überlegst. Du hast plötzlich eine Idee, und weißt nicht, ob das eine gute Idee ist. Dein Bauch weiß nicht, ob das eine gute Idee ist." Diese besondere Perspektive ist es, durch die uns die vielfach ausgezeichnete Jugendbuchautorin Tamara Bach mit in die Gedankenwelt einer Vierzehnjährigen nimmt, die sich mit all jenen Erwartungen auseinandersetzt, mit denen sich Adoleszente auseinandersetzen (müssen): Auf der einen Seite steht Behs Mutter (und der Vater?), die genauestens über den Tagesablauf ihres Kindes Bescheid wissen möchte. Auf der anderen Seite stehen Behs Freundinnen, die erwarten, dass sie zur Stelle ist, wenn es bei ihnen brennt. Und auch die Gesellschaft verlangt gewisse Dinge: Der perfekte Grad an Fröhlichkeit und Offenheit sowie ein gepflegtes Auftreten, das niemanden verärgert... Doch wie kann eine Vierzehnjährige all diesen Anforderungen gerecht werden? Und möchte Beh das überhaupt?

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