Thomas von Steinaecker, Barbara Yelin: Der Sommer ihres Lebens

Artikelnummer: 978-3-95640-135-0

Die alte Gerda steht am Fenster des Seniorenheims und schaut in die Sterne. Lange hat sie die Frage aufgeschoben, jetzt sucht sie eine Antwort darauf: Hatte sie ein glückliches Leben?

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Die alte Gerda steht am Fenster des Seniorenheims und schaut in die Sterne. Lange hat sie die Frage aufgeschoben, jetzt sucht sie eine Antwort darauf: Hatte sie ein glückliches Leben? Und während sie versucht, den Alltag im Heim zu meistern, denkt sie zurück, an ihre Jugend in den 1960er Jahren; ihre Begeisterung für ein Fach, in der sie als Frau schief angesehen wurde, die Astrophysik; die harte Wahl, die sie damals treffen musste, in jenem Sommer ihres Lebens: zwischen ihrer Liebe zu Peter und einer Karriere im Ausland...

"Der Sommer ihres Lebens" ist die erste Zusammenarbeit zwischen der Zeichnerin Barbara Yelin und dem Schriftsteller Thomas von Steinaecker. Poetisch, anrührend und zugleich tiefsinnig erzählen sie darin von Themen, die oft verdrängt werden: das Leben im Altenheim und die Frage, was das eigentlich ist, Glück.

"Feinsinnig und tief, anrührend und lustig, traurig und wahr - erzählt wie ein farbiger Traum. Wunderbar!" - Doris Dörrie

"Wie ein Leben gelingt, was das Gluück ist und wie Zeit und Ewigkeit zusammenhängen - das sind verdammt große Fragen für ein so kleines Werk. Und sie werden nicht nur gestellt, sondern sogar beantwortet." - Richard Kämmerlings, Die Welt

Autor*in / Hrsg.: Thomas von Steinaecker
Illustrator*in: Barbara Yelin
Details: Umfang: 80 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.7 x 29.8 x 19.8 cm
Gewicht: 618 g
Erscheinungsdatum: 25.09.2017

Rezension auf dem Blog reingelesen.wordpress.com:

Eine Amsel. Sie singt ihr Lied. Und dann begegnen wir Frau Wendt. Vor dem Speisesaal. Sie macht sich Gedanken über Zeit und Ewigkeit und überlegt wohin Sie muß.
Frau Wendt läuft an ihrem Rollator durchs Haus und nach draußen. Immer wieder verschwimmt das Jetzt und Erinnerungen tauchen auf. Wir dürfen dann das "Mädle" kennenlernen, welches in Mathe so viel besser wie die Buben war.
Das ist eines meiner Lieblingsbilder aus dem Buch. Es erzählt soviel über diese Geschichte und die Erzählweise. Gerda wie sie springt und Gerda wie sie nur noch langsam mit dem Rollator vorwärts kommt. Mir schnürt es ein wenig die Kehle zu.

Es wird schnell klar das Gerda eher eine Außenseiterin war, was mich persönlich gleich mit ihr verbindet, weil es mir auch so ging. Und Gerda hat eigene Interessen und weiß sich zu beschäftigen. In kleinen dunklen Kästchen erzählt die Stimme aus dem Off... Gerda Wendt die sich erinnert, ...sich erinnern will.

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