Ulrike Eichhorn: Architektinnen. Ihr Beruf. ihr Leben.

Artikelnummer: 978-3-8442-6702-0

Rund 34.000 Architektinnen sind zurzeit in Deutschland tätig. Wie leben und arbeiten sie? Wie sind sie ausgebildet? Welche Vorbilder haben sie und wie gestaltet sich ihr Berufsalltag? Wie arbeiten Frauen in der von Männern geprägten Baubranche?

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Rund 34.000 Architektinnen sind zurzeit in Deutschland tätig. Wie leben und arbeiten sie? Wie sind sie ausgebildet? Welche Vorbilder haben sie und wie gestaltet sich ihr Berufsalltag? Wie arbeiten Frauen in der von Männern geprägten Baubranche? Welche Berufswege und Möglichkeiten haben sie und wie lassen sich Beruf und Familie vereinbaren?

Ein Rückblick in die Geschichte, Statistiken, die Antworten einer Fragebogeninitiative und sechzehn Interviews vermitteln einen Einblick in das Leben und den Alltag von Architektinnen.

Die aufgezeigten Daten, Fakten und Lebenswege können eine Orientierungs- und Diskussionsgrundlage sein, Studentinnen und angehende Kolleginnen bei ihrer individuellen Lebensplanung zu unterstützen. Aber auch Architektinnen, die auf der Suche nach Veränderungen und Verbesserungen sind, kann das Buch eine Anregung sein, neue Wege anzusteuern, ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Ziele in Angriff zu nehmen. Dieser Beruf bietet nach wie vor, und mehr denn je, wunderbare Möglichkeiten, künstlerische wie technische und kaufmännische Neigungen auszuleben.

"Jeder hat mir das ausreden wollen, dass ich Architektin werde... kein Mensch würde sich von einer Frau ein Haus bauen lassen."
Margarethe Schütte-Lihotzky (1897-2000)


Autor*in / Hrsg.: Ulrike Eichhorn
Biografien von/über: Architektinnen
Zeitepoche: 20. und 21. Jh.
Weitere Informationen: Umfang: ca. 164 S.
Einband: Kartoniert
Format: 21,0 x 14,8 cm
Gewicht: 260 g
Erscheinungsdatum: 21.11.2013

Rezension von Philippa Schindler auf AVIVA-Berlin.de:

Gerade einmal ein Drittel der deutschen ArchitektInnenschaft sind Frauen. Ihren Lebens- und Arbeitswegen folgt die Architektin in einer fundierten Recherche und gibt Tipps für Berufseinsteigerinnen.

Bereits 2012 befragte die Architektin Ulrike Eichhorn in einer Studie zu "Berliner Architektinnen in Beruf und Familie" rund 500 Kolleginnen zu ihrem beruflichen Alltag in der von Männern geprägten Baubranche. Dabei kam sie zu dem Ergebnis, dass die Situation von Frauen in ihrem Berufszweig oft prekär ist und im Hinblick auf soziale Absicherung, Entlohnung und Familienfreundlichkeit von Gleichberechtigung noch lange nicht die Rede sein kann. In einem Bericht für die Berliner Architektenkammer im Jahr 2012 fasste Eichhorn das ernüchternde Fazit zusammen und appellierte auch an andere Kammern, sich dem Thema in der Zukunft verstärkt zuzuwenden.

Ende 2013 macht Ulrike Eichhorn mit der in ihrem Verlag "Edition Eichhorn" erschienenen Publikation "Architektinnen. Ihr Beruf. Ihr Leben" erneut auf den unverändert prekären Status ihrer Kolleginnen aufmerksam. Dafür nimmt sie die Fäden ihrer früheren Studie wieder auf und weitet die Umfrageaktion auf alle in Deutschland praktizierenden Architektinnen aus. Zwischen Juni 2011 bis Dezember 2012 beteiligten sich 551 von rund 5.000 der bundesweit berufstätigen Architektinnen. In diesem Forschungszusammenhang führte Ulrike Eichhorn außerdem sechzehn persönliche Interviews mit Frauen, die ihren Beruf unter den unterschiedlichsten Bedingungen ausführen.

In "Architektinnen. Ihr Beruf. Ihr Leben" unterzieht sie aber auch die historischen Ursachen, die zu der sozialen Ungleichberechtigung von Männern und Frauen im Berufsfeld der Architektur geführt haben, einer genauen Betrachtung. Entlang geschichtlicher Meilensteine - von der Zulassungen von Frauen an die Universitäten bis zu den ersten Bürogründungen von Architektinnen - führt Eichhorn durch die Historie und macht auf die Herausforderungen aufmerksam, vor denen weibliche Bauplanerinnen seit jeher standen. Dass die Ausübung des Architektinnenberufes nicht immer einfach war, das verdeutlichen auch die von Eichhorn informativ ausgearbeiteten Biographien von renommierten Architektinnen wie Aino Aalto und Trudy Frisch - sie zeugen aber auch von der Finesse, mit der Frauen sich ihren Weg erkämpften.

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