Ursula Krechel: Stark und leise. Pionierinnen

Artikelnummer: 978-3-99027-071-4

In höchstem Maße eindrucksvoll ist es zu sehen, wie hier eine Dichterin über Schriftstellerinnen, Künstlerinnen und eine Wissenschaftlerin schreibt: Ursula Krechel, das hat sie bewiesen, weiß zu erzählen, und sie erzählt mit unverhohlener Leidenschaft ...

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In höchstem Maße eindrucksvoll ist es zu sehen, wie hier eine Dichterin über Schriftstellerinnen, Künstlerinnen und eine Wissenschaftlerin schreibt: Ursula Krechel, das hat sie bewiesen, weiß zu erzählen, und sie erzählt mit unverhohlener Leidenschaft, was diesen Frauen widerfahren ist und kluge Frauen haben, wenn sie sich nicht verstecken wollen, selten ein leichtes Leben.

Diesen Gang gelebten Lebens bringt uns die erfahrene Lyrikerin Ursula Krechel in überraschenden und konzentrierten Formulierungen nahe, und so entstehen essayistische Arbeiten, in denen uns auch die scheinbar vertrauten Schriftstellerinnen so gegenüber treten, dass wir uns dem Dringlichen ihrer Existenz und ihres Werkes nicht entziehen können, aber auch nicht wollen.

Alle diese Frauen standen in ihrem Willen, sich zu behaupten und zu erkunden, was sie in sich und der Welt entdeckten, an einem Anfang, der jene, die nach ihnen kamen, im Weitergehen bestärkte.

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Ursula Krechel
Weitere Informationen: Umfang: 344 S., 22 Illustr.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3.1 x 19.2 x 15.8 cm
Gewicht: 520 g
Erscheinungsdatum: 02.03.2015

~ LESEPROBE ~

Rezension bei Weiberdiwan:

Der Essay ist für Ursula Krechel, Preisträgerin des Deutschen Buchpreises, ein "Raum für ein weit ausgreifendes Denken, in dem Platz ist für nicht-zu-Ende-Gedachtes" und riskantes Denken. Und den nimmt sie sich 19 Mal und widmet sich höchst unterschiedlich dem kreativen Schaffen von "Pionierinnen". Sie beginnt beim Lebenswerk von Christine de Pizan im 15. Jahrhundert, der "Architektin der Vernunft", die "mit der Spitzhacke ihres Verstandes (gräbt; Anm.) ... sich ein selbstbewusstes Fundament (baut; Anm.)". Lebensdaten fließen in diese 6- bis 24-seitigen Texte über Schreibende und eine Malerin ein, mal werden diese im Werk kontextualisiert, mal denkt die Schriftstellerin und Lyrikerin Krechel über die Bedingungen ihres eigenen Schreibens angesichts des Werkes von Elisabeth Langgässer nach.

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