Uta Fenske, Gregor Schuhen (Hrsg.): Ambivalente Männlichkeit(en). Maskulinitätsdiskurse aus interdisziplinärer Perspektive

Artikelnummer: 978-3-86649-429-9

Während auf der einen Seite der ,wahre Mann' im gesellschaftlichen Mainstream ungebrochen Konjunktur hat, verstummt andererseits der Topos von der ,Krise der Männlichkeit' weder in der aktuellen Forschung noch im medialen Diskurs...

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Während auf der einen Seite der ,wahre Mann' im gesellschaftlichen Mainstream ungebrochen Konjunktur hat, verstummt andererseits der Topos von der ,Krise der Männlichkeit' weder in der aktuellen Forschung noch im medialen Diskurs. Es scheint schwer bestimmbar zu sein, was Männlichkeit ausmacht und worin sie sich zeigt.

Die Autorinnen und Autoren gehen den Fragen nach, welche Vorstellungen von Männlichkeiten aus der Perspektive der Soziologie, der Pädagogik, der Philosophie sowie der Geschichts-, Literatur- und Medienwissenschaften existier(t)en, was es bedeutet(e), ein Mann zu sein, und wie spezifische Männlichkeiten hergestellt werden. In den exemplarischen Analysen kultureller und gesellschaftlicher Konstruktionen von Männlichkeiten setzen sich die AutorInnen mit den wichtigen konzeptionellen Grundlagen der Männerforschung wie z.B. dem Konzept der hegemonialen Männlichkeit und dem Konzept der Maskerade auseinander.

Autor*in / Hrsg.: Gregor Schuhen Uta Fenske
Wissenschaft: Männlichkeitsforschung
Weitere Informationen: Umfang: 269 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1.6 x 21 x 15
Gewicht: 394 g
Erscheinungsdatum: 15.11.2012

~ LESEPROBE ~

Einer der interessantesten Beiträge beschäftigt sich mit Homosexualität, genauer mit einer Studie zu männlicher Prostitution in den 1920er Jahren. Hier erstaunt nicht nur die Existenz der Studie, sondern auch die Herangehensweise. In persönlichen Interviews wurden männliche Prostituierte zu ihrer Motivation und ihrem persönlichen Hintergrund befragt, wobei den Interviewern viel Spielraum für eigene Interpretationen gegeben wurde. [...]Auch andere Artikel sind durchaus lesenswert und beleuchten Detailaspekte von Männlichkeit in einer immer grüßer werdenden Diversität
(Lambda Nachrichten 1/2013)

Der Sammelband gibt einen breiten Überblick über die neuen Familienformen, die insbesondere durch die Reproduktionsmedizin möglich geworden sind. Es finden sich Konstellationen, bei denen das Recht dem kindeswohl nicht mehr ausreichend gerecht werden kann.
(FamRZ 6/201)

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