Vanessa da Mata: Blumentochter

Artikelnummer: 978-3-471-35113-0

In einer kleinen Stadt in den brasilianischen Tropen, in einer farbenfrohen Welt voller Mango- und Avocadobäume, lebt die junge Giza mit ihren Tanten Florinda und Margarida. Hinter ihrem Haus bestellen sie einen prächtigen Garten.

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In einer kleinen Stadt in den brasilianischen Tropen, in einer farbenfrohen Welt voller Mango- und Avocadobäume, lebt die junge Giza mit ihren Tanten Florinda und Margarida. Hinter ihrem Haus bestellen sie einen prächtigen Garten. Die Blumen verkauft Giza überall in der Stadt, und so erfährt sie auch von Liebesgeschichten, über die sonst nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt wid. Doch Giza fühlt sich wie eine Außenseiterin. Die junge Frau sehnt sich danach, so frei davonfliegen zu können wie die buntschillernden Papageien über ihrem Kopf. Als Florinda ihre erste große Liebe verhindert, flieht Giza in die große Stadt. Erst zwölf Jahre später kehrt sie zurück, mit ihrem Sohn, bereit sich ihrer Liebe und ihrer Vergangenheit zu stellen.

Vanessa da Matas Debütroman überzeugt dank der Kraft ihrer Phantasie und der Musikalität ihrer Sprache.


Autor*in / Hrsg.: Vanessa da Mata
Belletristik: zeitgenössischer Roman
Land im Fokus: Brasilien
Literatur aus: Lateinamerika
Weitere Informationen: Originaltitel: A filha das flores
Übersetzt von: Kirsten Brandt 
Umfang: 304 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.9 x 21.1 x 13.5 cm
Gewicht: 446 g
Erscheinungsdatum: 06.03.2015

Rezension von Teresa Lunz auf AVIVA-Berlin:

Der Debütroman der brasilianischen Sängerin und Songwriterin. Giza, ein schüchternes Findelkind aus der brasilianischen Provinz, beschließt, die Welt zu erkunden. Und wird sich dabei nicht nur ihrer verborgenen Sinnlichkeit bewusst, sondern auch des dunklen Geheimnisses um ihre Geburt.

Ein unbestimmter Ort zu einer unbestimmten Zeit:

Giza wächst bei ihren nur wenig älteren Tanten Florinda und Margarida auf, in einer beschaulichen Kleinstadt irgendwo in den brasilianischen Tropen. Wer ihre Eltern waren und wie sie ums Leben kamen, hat sie nie erfahren. Zum Teenager herangewachsen, leidet sie unter der zunehmenden Lieblosigkeit und offenen Missgunst der Tanten. Sie sieht sich im Familienkreis isoliert. Abwechslung bringen ihr nur die Botengänge zu den in der Stadt verstreut lebenden Kund_innen, die Blumen aus ihrem Garten bestellen und oftmals mit Liebesbotschaften versehen an ihre_n heimlich Angebete_n ausliefern lassen. Wenn Giza diese Nachrichten in unbeobachteten Momenten liest, beflügelt sich ihre Fantasie und sie träumt davon, aus der Enge ihres bieder-bürgerlichen Heimatdorfes ausbrechen zu können. Schließlich wagt sie das Abenteuer und begibt sich nach Villa Morena, das als verrucht verschrieene Viertel am äußersten Stadtrand. Dort begegnen ihr zum ersten Mal uneigennützige Freundschaft und Offenheit - und sie verliebt sich in einen jungen Mann, der jedoch nicht erfahren darf, dass sie aus dem anderen Teil der Stadt stammt. In Villa Morena finden rauschende Feste statt, überall huldigt man der heidnischen Göttin Yade, die als die Bringerin ewiger Leidenschaft gilt. Doch hier erwartet Giza auch die Aufdeckung des bislang tot geschwiegenen Geheimnisses um ihre Geburt, das ihr Leben und ihre Beziehung zu ihrem Heimatort für immer verändern soll.

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