Vince Vawter: Wörter auf Papier

Artikelnummer: 978-3-551-56001-8

Victor ist der beste Werfer von ganz Memphis. Nicht nur beim Baseball. Jede Zeitung, die er austrägt, landet perfekt auf der Veranda. Doch wenn Victor an Freitag denkt, wird ihm mulmig zu Mute. Dann muss er das Geld bei den Abonnenten einsammeln.
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Victor ist der beste Werfer von ganz Memphis. Nicht nur beim Baseball. Jede Zeitung, die er austrägt, landet perfekt auf der Veranda. Doch wenn Victor an Freitag denkt, wird ihm mulmig zu Mute. Dann muss er das Geld bei den Abonnenten einsammeln. Und das, wo er so sehr stottert, dass er kaum zwei Wörter hintereinander herausbringt.

Der heiße Sommer 1959 bringt die seltsamsten Begegnungen mit sich. Da ist Mrs Worthington, die Kummer hat; der Fernsehjunge, der nie rauszugehen scheint; und der weise Mr Spiro, der Victor einen stotternden Dichter nennt.

Empfohlen von der Stiftung Lesen (2015)
Jury: ?Victor ist ein Junge, den man unbedingt kennenlernen sollte!?



Autor*in / Hrsg.: Vince Vawter
Jugendbuch zu: Historisches aus aller Welt
Land im Fokus: USA
politische Themen: Rassismus & kulturelle Hegemonie
Weitere Informationen: Originaltitel: Paperboy
Übersetzt von: Ingo Herzke
Umfang: 288 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3.1 x 21 x 14.3 cm
Gewicht: 525 g
Lesealter: 12+
Erscheinungsdatum: 25.10.2014

Rezension des Leipziger Lesekompass von Leipziger Buchmesse und Stiftung Lesen (2015):

Memphis, 1959: Der stickig-heiße Sommer ist es nicht, der dem 11-jährigen Victor bei seinem Aushilfsjob als Zeitungsausträger zu schaffen macht. Wirklich schlimm sind für ihn die Menschen, die er dabei zwangsläufig trifft. Denn Begegnungen bedeuten Gespräche - und Victor stottert! All die Tricks, die er von der schwarzen Hausangestellten Mam, seiner engsten Vertrauten, seinen Eltern und der Therapeutin bekommt, können das nur bedingt ändern. Doch dies ist auch ein Sommer der ganz besonderen Begegnungen. Zum Beispiel mit dem alten Mr. Spiro, der Fragen beantworten kann wie keiner sonst. Oder mit dem unheimlichen Ara T, der wohl unter anderem für das Verschwinden von Victors Klappmesser mit dem gelben Griff verantwortlich ist ...

Ein Kinder- und Jugendroman, der inhaltlich, sprachlich und gestalterisch aus dem Rahmen fällt! Vor der Kulisse der amerikanischen Südstaaten geht es hier neben der Stotterproblematik auch um Rassendiskrimierung und Klassenschranken, um Angst, Hass und Gewalt. Im Vordergrund steht aber ein unvergesslicher Ich-Erzähler, dessen besondere Sprechweise sich auch in den zahllosen kleinen Absätzen widerspiegelt. Der Autor erzählt hier von eigenen Erfahrungen: authentisch, anrührend und mit jeder Menge Impulse zum Nachdenken und Nachfragen.

Themen: Stottern, Amerika, Geschichte, Diskriminierung, Baseball, Familie, Freundschaft, Mut

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