Vincent Cuvellier, Candice Hayat: Die Busfahrerin

Artikelnummer: 978-3-7026-5752-9

Jeden Tag fährt Benjamin mit dem Bus zur Schule. Eines Morgens schläft er unterwegs ein und wird erst am Ende der Tour von Yvette, der Busfahrerin, geweckt. Die ist eklig und stinkt, und besonders nett ist sie auch nicht...
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Jeden Tag fährt Benjamin mit dem Bus zur Schule. Eines Morgens schläft er unterwegs ein und wird erst am Ende der Tour von Yvette, der Busfahrerin, geweckt. Die ist eklig und stinkt, und besonders nett ist sie auch nicht. Aber die Eltern können Benjamin nicht abholen, und er muss zumindest so lange bei Yvette bleiben, bis sie zurück in die Stadt kommt und ihn abliefern kann. Das sind ja schöne Aussichten.

Zuerst fahren die beiden ans Meer, dann zu einem alten Mann, dem sie ein Mittagessen kochen, dann müssen sie unbedingt noch einmal ans Meer, weil Benjamin dort nur ganz selten ist.

An diesem Tag lernt Benjamin viel Neues: Wie man Erbsen auslöst und wie man Fische fängt und auch, dass Menschen oft ganz anders sind als sie aussehen. Bis zum Abend, als Yvette Benjamin wieder zurück nach Hause bringt, ist eine wunderbare Freundschaft entstanden.

Autor*in / Hrsg.: Vincent Cuvellier
Illustrator*in: Candice Hayat
Kinderbuch zu: Freundschaft Familie & Zusammenleben
Weitere Informationen: Originaltitel: La Chauffeuse de bus
Umfang: 88 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.3 x 21.2 x 14.7
Gewicht: 224 g
Lesealter: ab 8 J.
Erscheinungsdatum: 15.08.2003

Rezension auf gender-kinderbuch.de von Anja Friedrich:

Benjamin fährt jeden Tag mit dem Bus zur Schule. Jeden Tag sitzt hinter dem Steuer Madame Yvette, bei der man aufgrund ihres Aussehens nicht genau weiß, ob sie Mann oder Frau ist. Benjamin findet sie ekelig und abstoßend, wie die meisten anderen Fahrgäste, die sich über sie lustig machen. Eines Tages schläft Benjamin im Bus ein und wird erst von der Busfahrerin geweckt. Yvette kann Kinder nicht ausstehen, aber trotzdem verbringen sie gemeinsam den Tag. Während der Fahrt ans Meer, beim Boot fahren, Fische fangen und dem Besuch eines alten Freundes von Yvette, den sie pflegt lernt Benjamin die Busfahrerin und ihre Welt näher kennen. Gemeinsam verbringen sie eine schöne Zeit und Benjamin bekommt ein anderes Bild von Yvette und findet sie nun nicht mehr eklig und abstoßend.

Der Titel verrät bereits, dass in dem doch eher männerdominiertem Beruf eine Frau die Rolle des Busfahrers übernimmt.

Das Buch zeigt, dass der erste Eindruck oft täuscht und dass das äußere Erscheinungsbild nicht immer relevant ist. Meist haben wir ein festes Bild von Personen, denen wir täglich begegnen, aber dennoch nicht kennen. Egal, ob Mann oder Frau. Ich finde für die Geschichte ist es nicht von Bedeutung, ob es ein weiblicher oder männlicher Busfahrer ist. Denn es geht mehr darum, den Menschen hinter der äußeren Erscheinung zu sehen.

Die Illustrationen sind leicht abstrakt und simpel in schwarz-weiß gezeichnet, aber dennoch fantasievoll. Sie sind aussagekräftig und unterstützen die Geschichte.

www.gender-kinderbuch.de/buch/cuvellier.htm

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