Wegbereiterinnen XV. Kalender 2017

Artikelnummer: 978-3-94595-911-4

Der Wandkalender im DIN A3-Format mit zwölf Wegbereiterinnen der emanzipatorischen Frauenbewegung gibt über diese und einige andere Frauen Auskunft. Er erscheint 2017 zum fünfzehnten Mal. Zwölf AutorInnen haben an den bunten und internationalen Biografien gearbeitet. Sie schrieben über Frauen, die zwischen den Welten gewandert sind und zeitlebens keine Ruhe geben wollten.
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    Wahrscheinlich kennen Sie Hanna Arendt, die wohl bedeutendste politische Philosophin des 20. Jahrhunderts, oder Mascha Kaléko, eine der wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen der gleichen Zeit. Sie kennen wohl auch den "Spatz von Berlin", wie die Kabarettistin, Schauspielerin und Sängerin Claire Waldorf genannt wurde. Von Ilse Stöbe, der Widerstandskämpferin im Auswärtigen Amt, die 1942 im Rahmen der Ermittlungen gegen die Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" festgenommen wurde und am 22. Dezember 1942 in Plötzensee hingerichtet wurde, haben Sie vielleicht schon gehört. Aber kennen Sie Mary Harris Jones, genannt Mother Jones "die gefährlichste Frau in Amerika"?

    Der Wandkalender im DIN A3-Format mit zwölf Wegbereiterinnen der emanzipatorischen Frauenbewegung gibt über diese und einige andere Frauen Auskunft. Er erscheint 2017 zum fünfzehnten Mal. Zwölf AutorInnen haben an den bunten und internationalen Biografien gearbeitet. Sie schrieben über Frauen, die zwischen den Welten gewandert sind und zeitlebens keine Ruhe geben wollten.

    Autor*in / Hrsg.: Gisela Notz
    Kalender: Monatskalenderium
    Details: Fotokalender 29,5 x 42 cm 
    Hrsg.: Gisela Notz
    Format (T/L/B): 0.5 x 42 x 30 cm
    Gewicht: 431 g
    Erscheinungsdatum: 24.09.2016

    Rezension auf AVIVA-Berlin:

    Zwölf bemerkenswerte Frauen im Portrait: Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Politikerinnen und Gewerkschafterinnen.
    Gemeinsam ist den historischen Role-Models ihr Einsatz für Frauenrechte, für eine friedliche Welt und für das "gute Leben", zu einer Zeit, als Frauen weltweit wenig Rechte hatten. Der Autorin, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin Dr. Gisela Notz ist es ein Anliegen, die Biographien engagierter Frauen sichtbar zu machen, die in Vergessenheit gerieten.
    In diesem Jahr dominieren Frauen mit sozialistischem Profil, so findet Jenny Marx endlich jenseits ihrer Ehe mit Karl Marx Beachtung. Vertreten ist auch Nuriye Ulviye Mevlancivelek, Gründerin der ersten muslimischen feministischen Frauenzeitschrift im Osmanischen Reich sowie die Bürger- und Frauenrechtlerin Ida Bell Wells-Barnett, die vor allem gegen die Unterdrückung der Schwarzen in den USA anschrieb. Empfehlenswert ist auch der Beitrag zu Gisèle Freund, der jüdischen Fotografin und Soziologin. Damit finden auch nicht-weiße und nicht-christliche Frauen Beachtung.
    Die Portraits sind mitreißend, lehrreich und zeigen Frauen, denen ein Platz in der Erinnerung zusteht.

    » zur Rezension auf AVIVA-Berlin.de

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