Wegbereiterinnen XVI. Kalender 2018

Artikelnummer: 978-3-94595-918-3

Der Wandkalender 2018 im DIN A3-Format mit 12 Wegbereiterinnen der emanzipatorischen Frauenbewegung gibt über diese und andere Frauen Auskunft. Er erscheint 2018 zum sechzehnten Mal. Zwölf AutorInnen haben an den internationalen Biografien gearbeitet. Sie schrieben über Frauen, die zwischen den Welten gewandert sind und zeitlebens keine Ruhe geben wollten.
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Vielleicht haben Sie schon einmal von Anna Julia Cooper, der Gründerin der "Colered Women's League of Washington" gehört oder von Käthe Leichter, die als promovierte Sozialökonomin die erste Frauenreferentin der Arbeiterkammer wurde und zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der österreichischen Arbeiterbewegung zählte? Vielleicht auch von Victoria Woodhull, der US-Amerikanischen Journalistin und Frauenrechtlerin, die 1872 die "Equal Rights Party" gründete und als Präsidentschaftskandidatin nominiert wurde? Aber kennen Sie Tatjana Barbakoff , die russisch-jüdische Tänzerin, die im Februar 1944 in Ausschwitz ermordet wurde? Und wer war Lily Elbe, die dänische Künstlerin und eine der ersten intersexuellen Menschen? Oder Rirette Maitrejean, die Anarchafeministin, die 1940 vor den Nazis aus Paris flüchten musste und sich noch im Alter an den Kampagnen der Kriegsdienstverweigerer im Algerienkrieg beteiligte.

Der Wandkalender 2018 im DIN A3-Format mit 12 Wegbereiterinnen der emanzipatorischen Frauenbewegung gibt über diese und andere Frauen Auskunft. Er erscheint 2018 zum sechzehnten Mal. Zwölf AutorInnen haben an den internationalen Biografien gearbeitet. Sie schrieben über Frauen, die zwischen den Welten gewandert sind und zeitlebens keine Ruhe geben wollten.

Autor*in / Hrsg.: Gisela Notz
Kalender: Monatskalender
Details: Fotokalender 29,5 x 42 cm 
Hrsg.: Gisela Notz
Format (T/L/B): 0.5 x 42 x 30 cm
Gewicht: 376 g
Erscheinungsdatum: 15.07.2017

Rezension auf AVIVA-Berlin:

Zwölf bemerkenswerte Frauen im Portrait: Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Politikerinnen und Gewerkschafterinnen.
Gemeinsam ist den historischen Role-Models ihr Einsatz für Frauenrechte, für eine friedliche Welt und für das "gute Leben", zu einer Zeit, als Frauen weltweit wenig Rechte hatten. Der Autorin, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin Dr. Gisela Notz ist es ein Anliegen, die Biographien engagierter Frauen sichtbar zu machen, die in Vergessenheit gerieten.
In diesem Jahr dominieren Frauen mit sozialistischem Profil, so findet Jenny Marx endlich jenseits ihrer Ehe mit Karl Marx Beachtung. Vertreten ist auch Nuriye Ulviye Mevlancivelek, Gründerin der ersten muslimischen feministischen Frauenzeitschrift im Osmanischen Reich sowie die Bürger- und Frauenrechtlerin Ida Bell Wells-Barnett, die vor allem gegen die Unterdrückung der Schwarzen in den USA anschrieb. Empfehlenswert ist auch der Beitrag zu Gisèle Freund, der jüdischen Fotografin und Soziologin. Damit finden auch nicht-weiße und nicht-christliche Frauen Beachtung.
Die Portraits sind mitreißend, lehrreich und zeigen Frauen, denen ein Platz in der Erinnerung zusteht.

» zur Rezension auf AVIVA-Berlin.de

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